Klimafreundliche Wärme steht in Deutschland noch am Anfang. Erst knapp 15 Prozent sind grün. Auch Wärmenetze müssen auf grüne Wärme umstellen. Dafür müssen neue Wärmequellen angeschlossen und das Netz sowie die Gebäude an geringere Temperaturen angepasst werden.

Zukünftig muss immer mehr grüne Wärme bereitgestellt werden. In verdichteten Räumen mit wenig Platz oder in ländlichen Räumen mit günstigen Wärmequellen können dies auch Wärmenetze übernehmen. Das können sowohl kleine Quartiersnetze als auch große Fernwärmesysteme sein.

Wärmenetze ermöglichen die Kombination verschiedener Wärmequellen und die Zuschaltung großer Speicher. Das ist gerade bei erneuerbaren Wärmequellen wie Solarthermie wichtig, deren Wärmelieferung im Jahresverlauf schwankt.

Damit Fernwärme grün wird, braucht es eine langfristige Wärmeplanung in den Kommunen. Wärmequellen – einschließlich der Quellen für Abwärme – müssen systematisch erfasst werden. Ebenso der künftige Wärmebedarf. Auch energetische Sanierungen spielen eine wichtige Rolle, um den Wärmebedarf zu senken. Das Netz muss dann sukzessive auf grüne Wärme umgestellt werden. Investitionen in fossile Wärme sind dagegen nicht mehr zeitgemäß. Jegliche staatliche Förderung fossiler Wärme muss gestoppt werden.

Kontakt

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Dr. Peter Ahmels
Senior Adviser Energie & Klimaschutz
Tel.: 030-2400867-921
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