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Aktuell

Vom 20. März bis zum 30. April 2023 lief die Bewerbungsphase für das Projekt „15 grüne Schulhöfe in Rheinland-Pfalz“. Insgesamt haben uns 60 Bewerbungen aus dem ganzen Bundesland erreicht. In der Jurysitzung am 13. Juni 2023 wurden die 15 Projektschulen ausgewählt. Wir gratulieren und danken allen Jurymitgliedern für ihre Expertise! Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Lernen und Bewegen in grün statt grau

© Julia Kluge

Beim Schulhof denken Sie an graue, betonierte Flächen ohne Aufenthaltsqualität? Vielleicht mit ein paar Bänken und Bäumen? Das geht auch anders! Ein Schulhof kann so viel mehr sein, als das: Ein Ort zum Lernen, ein Habitat für Insekten und Vögel, eine Nasch- oder Kräuterecke für Schüler- und Lehrer*innen oder einfach ein Ort mit schattigen Plätzen zum Verweilen.
Zusammen mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM) haben wir daher den Wettbewerb zur Schulhofumgestaltung innerhalb des Projektes „15 grüne Schulhöfe für Rheinland-Pfalz“ ausgeschrieben. Denn ein grüner Schulhof bereichert nicht nur das Spiel und den Bewegungsdrang der Schüler*innen, sondern birgt einen großen Erholungswert für die ganze Schulgemeinschaft und schafft neue Möglichkeiten zur Wissensvermittlung und Naturerfahrung.

Von Juni 2023 bis Juni 2025 unterstützen wir 15 Projektschulen bei ihrer Schulhofumgestaltung. Alle Schulen durchlaufen dabei sowohl einen Planungs- als auch einen Umsetzungsprozess. Das Ziel ist es, die Schulgelände zu lebenswerten, grünen, klimaangepassten Lern- und Aufenthaltsorten zu machen. Dabei spielen die Schüler*innen eine tragende Rolle: Sie werden aktiv in die Planung und Umgestaltung einbezogen, sodass es IHR Schulhof ist, der in neuem grünen Glanz erstrahlt. Aber nicht nur sie, sondern auch Eltern, der Förderverein, der Schulträger und weiteren Akteur*innen wie Umweltverbände oder die Kommune sind von Bedeutung für eine nachhaltige Planung und Umsetzung.

Durch eine Reihe von Schulbesuchen, sowie fünf Workshops werden die Projektschulen auf ihrem Weg beraten und mit Fachwissen ab Sommer 2023 ausgestattet. Dabei erlangen die teilnehmenden Schulen von Expert*innen inhaltliches Know-How von Best-Practice-Beispielen über die naturnahen sowie partizipativen Schulhofumgestaltung bis hin zur Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit. So erhalten die Schulen neben der Inspiration für ihr eigenes schulinternes Projekt, auch die Möglichkeit ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Ein regelmäßiger Kontakt durch telefonische Beratung oder Videokonferenzen mit dem Schulhofteam ergänzen die Unterstützung durch die DUH. Bei der Abschlussveranstaltung im Sommer 2025 präsentieren die Schulen ihre Erfahrungen Interessierten. Auf diese Weise kann der Schulhof neue Ideen in Bezug auf Klimaanpassung und Naturnähe anderenorts innerhalb der Kommune anstoßen.

 

 

Wir freuen uns, Ihnen die ersten Termine ankündigen zu können. Geplant sind diese wie folgt: 

  • Am 06. Juli findet für die ausgewählten Schulen erste Kennenlernrunde per Video statt. 
  • Vom 10. bis 14. Juli wird die erste Hälfte der ausgewählten Schulen vom Schulhofteam der DUH besucht.
  • Nach den Sommerferien werden die verbleibenden Projektschulen besucht und es finden der 1. Workshop „Naturnahe Schulhofgestaltung, Best-Practice-Projekte“ in Präsenz sowie der 2. Workshop zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit und Akquise zur Gewinnung weiterer Gelder“ statt.

Folgende Schulen wurden in der Jurysitzung am 13. Juni 2023 ausgewählt:

  • Berufsbildende Schule Donnersbergkreis in Eisenberg
  • Don-Bosco-Grundschule in Wolsfeld
  • Friedrich-Spee-Realschule plus in Neumagen-Dhron
  • Gauss-Gymnasium & Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms (als Tandem mit gemeinsam genutzten Schulgelände)
  • Grundschule Hasenfänger in Andernach
  • Grundschule Hinter Burg in Mayen
  • Gymnasium am Römerkastell in Alzey
  • Heinrich-Böll-Gymnasium in Ludwigshafen-Mundenheim
  • Integrierte Gesamtschule in Rheinzabern
  • Nicolaus-August-Otto-Schule in Nastätten
  • Otfried-Preußler-Grundschule in Otterberg
  • Rheingold Grundschule in Brey
  • SFL Schloss Schule in Ludwigshafen-Oggersheim
  • Sankt Matthias Gymnasium in Gerolstein
  • Theodor-Heuss-Realschule plus in Wirges

 

 

Vom 20. März bis zum 30. April 2023 konnten sich die Schulen um eine Teilnahme am Projekt bewerben. Eine Fachjury, bestehend aus Vertreter*innen des MKUEM, der DUH und ausgewiesenen Fachleuten mit Expertise in Schulpolitik, der naturnahen Umgestaltung von Schulgeländen, Partizipation und mehr, wählte anschließend unsere 15 Projektschulen aus. Ausschlaggebend waren hierfür die unten genannten Kriterien. Auch die Lage und die Schulart wurden bei der Entscheidung berücksichtigt.

  • Ideen: Inhaltlich passend (naturnah, biodivers, klimaangepasst, Lernorte), Konkretheitsgrad/ Details, Innovation, Dringlichkeit
  • Motivation: Gesamteindruck, Schulträger und Förderverein
  • Partizipation: Details/ Erste Ansätze, Einbindung Schulgemeinschaft
  • Schulhof als Lernort: Einbettung in Schulalltag, BNE, erste umgesetzte Maßnahmen, AGs
  • Einbettung in Kommune: Partner:innen/ Kooperationen, Öffnung ins Quartier

Im Projekt hat uns eine breit aufgestellte Fachjury untersützt und im Rahmen der Jurysitzung am 13. Juni unsere 15 Projektschulen auswählt. Wir danken allen Jurymitgliedern ganz herzlich für ihr Engagement und ihre Expertise!

  • Stefan Behr, Naturgarten e.V.
  • Martina Boost und Clarisse Furkel-Ortmann, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz (MKUEM)
  • Sabine Gans, Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz
  • Dr. Birgitta Goldschmidt, Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten
  • Dr. Kirsten Hillert, Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz
  • Julian Paul und Lara-Maria Honczek, Schüler:innenvertretung Rheinland-Pfalz
  • Georg Sprung, Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. (Landesverband RLP)
  • Jan Hendrick Winter, Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
  • Prof. Dr. Matthias D. Witte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Markus Zipf, Deutsche Umwelthilfe e.V.
© DUH

Für eine Anschubfinanzierung von Planungs- und Umgestaltungsprozessen können die Projektschulen über ihre Kommune Fördermittel im Rahmen der Aktion Grün des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) beantragen. Die finanzielle Unterstützung entspricht einer 80%igen zweckgebundenen Förderung in Höhe von maximal 15.000 €. Den dafür nötigen Eigenanteil in Höhe von 20% müssen die Schulen über eigene Mittelakquise aufbringen. Auch der Schulträger kann sich hier finanziell beteiligen.

Hauptaspekt bei der Umgestaltung ist die naturnahe Gestaltung des Schulhofs, zu der die Begrünung, Entsiegelung, Beschattung und Förderung der Biodiversität gehört. Durch individuelle Beratung und einen Workshop zum Thema Fördermittelakquise unterstützt die DUH die Schulen auch fachlich für eine weitere Umsetzung über die Projektfinanzierung hinaus.

Bildergalerie

© DUH
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© Julia Kluge
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© Julia Kluge
 

Eindrücke aus dem Projekt

© Rost / DUH

Vor-Ort-Besuch an den Projektschulen
Um die Sommerferien herum fanden im Juli und September 2023 unsere erste Runde Schulbesuche statt. Gemeinsam mit den Schulgemeinschaften haben wir einen ausführlichen Rundgang über die Schulhöfe gemacht. So konnten uns einen Überblick über den Status Quo verschaffen, offene Fragen klären und über Herausforderungen bei der Umgestaltung sprechen.

© DUH

Workshop 1: Die Schulen stehen in den Startlöchern  
Einen ersten inhaltlichen Input gab es für die Schulen bei einem Workshop am 25. September 2023 in Worms. Unsere Tandemschulen, das Gauß-Gymnasium und das Rudi-Stephan-Gymnasium, öffneten uns ihre Schultore und es wurde sich intensiv dazu ausgetauscht was es für eine naturnahe und klimafreundliche Umgestaltung braucht. Visionen wurden in konkrete Ideen umgewandelt. Eine fachliche Expertise zur planerischen Praxis gab es dazu von Bernhard Krauss von den natur!strategen.

© DUH

Jurysitzung zur Auswahl der Projektschulen
Mitte Juni 2023 wurden aus den 60 eingegangenen Bewerbungen ganz unterschiedlicher Schulen 15 Schulhöfe in Rheinland-Pfalz ausgewählt. Die Jury tagte im Umweltministerium (MKUEM) und setzte sich aus Mitgliedern verschiedenster Expertise zusammen (s. o. „Jurygremium“). Die Schulen zeigten in ihrer Bewerbung eine große Motivation ihren Schulhof klimafreundlich und naturnah umzugestalten. Neben ersten Ideen, Zielen und dem Fokus auf einer partizipativen Umsetzung, wurde ebenso versucht eine hohe Diversität in den Schulformen zu berücksichtigen.

Fördernde:

Dieses Projekt wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

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Referentin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 030 2400867-33
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Maren Haase
Fachreferentin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 0511 390805-16
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Janika Ballhöfer
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