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Keine schmutzigen Deals auf Kosten des Regenwaldes!

Unzählige Quadratkilometer tropischen Waldes wurden in Brasilien bereits für den Sojaanbau zerstört. Nun droht der Natur Brasiliens womöglich das Todesurteil: Die EU plant die größte Freihandelszone der Welt mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Dieser gefährliche Deal öffnet dem Agrarhandel, vor allem mit Soja, Tür und Tor. Der skrupellose Machthaber Jair Bolsonaro, Präsident Brasiliens lässt illegale Rodungen und Landraub ungestraft zu und ermutigt sogar dazu. Die Zerstörung der tropischen Wälder ist eine Katastrophe für den Klimaschutz und für den Erhalt der Artenvielfalt auf dem Planeten. Der Regenwald am Amazonas, der artenreiche Trockenwald Cerrado, der darin lebende Jaguar und viele weitere bedrohte Arten bleiben auf der Strecke!

Wir arbeiten eng zusammen mit Investigativ-Reporter und Umweltaktivist Marcel Gomes in Brasilien, der uns die dramatischen Ausmaße der Zerstörung bestätigt: „Seit 2019 geraten die indigenen Völker Brasiliens unter Druck, weil die Abholzung in ihren Schutzgebieten dramatisch zunimmt. In mehr als 115 Gebiete der Indigenen sind die Holzfäller bereits eingedrungen. Die Zeit zu handeln ist jetzt!" Südamerikas einzigartige Lebensräume werden unter Bolsonaro in erschreckendem Tempo vernichtet. Das dürfen wir auf keinen Fall weiter zulassen. Bitte helfen Sie uns heute, dagegen anzugehen!

Die zehntausenden Brandrodungen in Brasilien werden vor allem durch die europäische Agrarpolitik und das nicht nachhaltige Konsumverhalten vieler Menschen in Deutschland und Europa angefacht. Denn das Soja aus dem Regenwald wird hierzulande als Futtermittel in die Massentierhaltung gepumpt! Dieses billige Soja macht die tierquälererische Massenhaltung in vielen deutschen Großställen und das Billigschnitzel an der Theke im Supermarkt erst möglich. Unsere neuesten Untersuchungen zeigen, dass für die Produktion von 150 g Hähnchenbrust durchschnittlich 163 g Soja gefüttert werden müssen.

Auf dieser Lieferkette des Schreckens – von Bolsonaro bis Tönnies – bleibt nicht nur Brasiliens Natur auf der Strecke: Die 30 Millionen Schweine, 12 Millionen Rinder und 40 Millionen Hühner in Deutschland produzieren Abermillionen Kilogramm Gülle und Mist. Diese landen als Dünger auf unseren Äckern – in einer Menge, die die Pflanzen gar nicht mehr aufnehmen können. Die Rückstände versickern im Boden und zerstören auch hier Lebensräume. Das Verschwinden des Jaguars am Amazonas ist also eng verknüpft mit dem von Kiebitz und Lerche auf Deutschlands Äckern und Feldern, mit dem Leid zigtausender Tiere in der Massentierhaltung und mit unserem Klima.

Auch wenn Bolsonaro nach außen vorgibt, die Brandrodungen im Amazonasgebiet für einige Monate zu verbieten, setzt er die Abholzungen durch die Hintertür fort: Schon im Frühjahr ist ein Video an die Öffentlichkeit geraten, welches aufdeckt, dass Bolsonaro und seine Gefolgschaft die Corona-Krise nutzen wollen, um weitere Flächen für die Abholzung freizugeben – ein Skandal!

Der einzige Weg, Bolsonaro jetzt noch zu stoppen ist, den gefährlichen Handel zwischen der EU und den Mercosur-Staaten in der aktuellen Form zu verhindern. Wir müssen verhindern, dass die EU Geschäfte macht mit einem Präsidenten, der Waldflächen zur Abholzung freigibt, indigene Völker bedroht und die Corona-Pandemie mit mehr als 80.000 Toten in Brasilien ignoriert.

Seit Juli hat Deutschland in der EU die Ratspräsidentschaft übernommen. Die Bundesregierung und exportabhängige Branchen wie die Auto- und Chemieindustrie wittern darin ihre Chance, das EU-Mercosur-Abkommen endlich durchzudrücken. Wir kämpfen mit aller Kraft dafür, dass Deutschland den schmutzigen Deal ablehnt. Anstatt noch mehr Soja zu importieren, muss die Bundesregierung endlich Regeln beschließen, die die Tierhaltung an ausreichend große Flächen bindet. Nur so können auch Brasiliens Wälder langfristig geschützt werden.

  • Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Rechtsgutachten, um herauszufinden, wie wir den Import von Soja aus Entwaldung und Raubbau stoppen können.
  • Wir werden unseren politischen Druck verstärken, damit in Deutschland und in der EU endlich ein gesetzlicher Rahmen für Lieferketten geschaffen wird, der Naturzerstörung und Menschenrechtsverletzungen stoppt.
  • Gemeinsam mit Investigativ-Journalist Marcel Gomes und den Umweltverbänden vor Ort, werden wir weiter Transparenz in die Verstrickungen der Fleischindustrie mit dem internationalen Sojahandel bringen und Skandale aufdecken – auch gegen den Widerstand der politischen Brandstifter und starken Fleischlobby in Deutschland.

Bitte unterstützen Sie uns heute dabei mit Ihrer Spende oder Jaguar-Patenschaft.

Investigativ-Reporter Marcel Gomes berichtet aus Brasilien:

Ex-Profifußballer Giovane Elber unterstützt uns:

Unsere Ziele im Detail

1Ein sofortiges Moratorium für das Mercosur-Abkommen und ein Verbot des Imports von Soja und Fleisch.

Das Mercosur-Abkommen darf erst ratifizert werden, wenn überprüfbare Mindesstandards zur Einhaltung des Natur- und Klimaschutzes und der Menschenrechte vereinbart werden.

2Schluss mit Massentierhaltung und Fleischexporten.

Schluss mit Nitratüberfrachtung, Treibhausgasemissionen und Tierleid! Es dürfen nur so viele Tiere gehalten werden, wie unsere Landschaft verträgt. Unser Fleischkonsum muss reduziert und Fleischexporte gestoppt werden.

3Verringerte Abhängigkeit von Futtermittelimporten.

Wir fordern eine Trendwende, weg von billigen Sojaimporten und hin zu heimischen Eiweißfuttermitteln.

4Mehr Transparenz in der Lieferkette und eine nachhaltige Soja-Zertifizierung.

Wenn schon Soja-Importe, dann nur zertifiziertes, nachhaltiges Soja mit hohen ökologischen und sozialen Standards und entsprechenden Kontrollmechanismen.

5Klasse statt Masse beim Fleisch.

Wir fordern eine Fleischqualitätsoffensive, die eine artgerechte Tierhaltung, Umweltschutz und regionale Wertschöpfungsketten zum Ziel hat.

6Kein Soja in den Tank!

Die EU muss die unsinnige Beimischung von Sojaöl zum Dieseltreibstoff umgehend beenden.

Weitere Informationen

Wie helfe ich mit dieser Patenschaft?

Dank Ihrer Jaguar-Patenschaft können wir uns für den Schutz von Brasiliens Wäldern und ihrer Bewohner einsetzen. Wir bringen Transparenz in die Verstrickungen von Fleischindustrie und internationalem Sojahandel, klären Verbraucher*innen auf und setzen uns für eine naturverträgliche Landwirtschaft ein. 

Durch Ihren regelmäßigen Beitrag als Pate werden längerfristige Ziele in unseren Projekten überhaupt erst möglich. Ihre Spende hilft uns bei der täglichen Arbeit unabhängig und reaktionsschnell für den Schutz des Jaguars einzutreten – genau dort, wo es gerade am nötigsten ist.

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Antrags-Karte zum Download

Sie möchten Ihre Daten nicht im Internet veröffentlichen? Hier können Sie unsere Karte für den Antrag auf Jaguar-Patenschaft herunterladen, ausfüllen und uns per Post oder E-Mail zusenden.

Spendenurkunde auf Wunsch

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenurkunde über Ihre Spende oder Patenschaft aus.

Wenn Sie online spenden, erhalten Sie automatisch im Anschluss eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Urkunde direkt herunterladen und bei Bedarf selbst ausdrucken können. Bei Überweisungen senden wir Ihnen auf Wunsch ab einem Spendenbetrag von 60 Euro eine Urkunde per Post zu.

Unser Spendenkonto

Konto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung? Bitte teilen Sie uns dafür Ihre vollständige Adresse – zum Bsp. im Überweisungszweck – mit.


Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: © DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © Holzmann/DUH

Gabriele Dufner-Ströble
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-511
E-Mail: Mail schreiben


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