pageBG

Wildnis – das sind weitläufige Gebiete, in denen sich die Natur frei und ohne menschlichen Einfluss entwickeln kann. Hier gestalten natürliche Prozesse, Wetterereignisse wie z.B. Stürme, Feuer oder Lawinen, und in den Gebieten lebende Arten – vom Kleinstinsekt bis zum Großsäuger – die Naturräume. Wildnisgebiete sind unersetzlich für seltene Tier- und Pflanzenarten, die auf Rückzugsräume und Wanderkorridore angewiesen sind, sichern Ökosystemleistungen wie Trinkwasser, Sauerstoff oder Pflanzenbestäubung, bieten Räume für Erholung und Wissen und gewinnen in Zeiten des Klimawandels noch zusätzlich an Bedeutung.

Wildnisgebiete sind jedoch nicht nur die sattgrünen tropischen Regenwälder Südamerikas und die weiten Savannen Afrikas. Auch in Deutschland gibt es noch Wildnis. Zwei Prozent der Landesfläche will die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 in großflächigen Wildnisgebieten sichern, und hat dafür einen eigenen Wildnisfonds eingerichtet.

Dieses Ziel unterstützt die DUH durch ihre Mitarbeit in der Initiative Wildnis in Deutschland. Darüber hinaus zeigen wir mit Projekten in naturnahen Räumen wie dem Oder Delta, in Bergbaufolgelandschaften oder in der Stadt, wie die Menschen von den unterschiedlichen Arten von Wildnis profitieren können. Unsere Wildnis-Ziele werden wir auch auf der im März 2020 stattfindenden internationalen WILD 11 Konferenz vertreten.

Downloads & Dokumente

Broschüre: "Wir für Wildnis"

Kontakt

Copyright: © Steffen Holzmann

Ulrich Stöcker
Leiter Naturschutz
E-Mail: Mail schreiben


© Staffan Widstrand/Rewilding EU

Wilde Natur am Stettiner Haff

An der Ostseeküste zwischen Polen und Deutschland befindet sich ein ganz besonderes Kleinod. Das Stettiner Haff beherbergt eine Lebensraumvielfalt, die es so in Mitteleuropa kaum noch gibt. Vielfältigste Lebensräume treffen hier im Oder Delta aufeinander.


© Peter Radke/LMBV

Bergbaufolgelandschaften

Im Lausitzer Revier in den Ländern Brandenburg und Sachsen hat die Braunkohleförderung eine lange Tradition. Vor allem bis 1989 wurden hier große Mengen des „braunen Goldes“ abgebaut.


© Ingo Kowarik

Wilde Natur in Städten

Städte sind menschengemacht und dienen hauptsächlich dazu, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. Städte sind somit scheinbar unvereinbar mit wilder Natur. Jedoch kann sich auch in Städten eine gewisse Wildnis entfalten.

Copyright Navigationsbild: Thorsten Schier - Fotolia
Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen. Sie entscheiden, welche Cookies Sie zulassen oder ablehnen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Einstellungen“, um Ihre Einstellungen zu treffen und weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung zu erhalten. Sofern Sie den Button „Akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen (Fußbereich der Website) ändern.