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Ja, ich möchte Bienen-Pate werden:
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4 Gründe für eine Bienen-Patenschaft

1Wildbienen sorgen für unsere Nahrung und Gesundheit

Bienen, die weltweit mit über 20.000 Arten und in Deutschland mit ca. 565 Arten vertreten sind, bilden die wichtigste Bestäubergruppe unter den Insekten. Hierzulande bestäuben die Bienen rund 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzen– von Klee und Luzerne über die Möhre und Tomate bis hin zu Apfel und Kirsche. Wir haben den Bienen nicht nur eine Vielzahl vitaminreicher Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter zu verdanken, sondern auch über 50.000 Pflanzenarten, die wir für medizinische Zwecke nutzen.

2Wildbienen sind unverzichtbar für unsere biologischen Vielfalt

Etwa 30 Prozent aller Arten sind auf die Pollen ganz bestimmter Pflanzenarten, -gattungen oder -familien spezialisiert. Im Laufe der Evolution haben sich manche Blüten an die Pollenübertragung durch einzelne Wildbienenarten angepasst. Verschwindet die eine Bienenart, wird auch die entsprechende Pflanze nicht überleben und umgekehrt. Auch viele Tierarten sind von Wildbienen abhängig, weil sie von ihnen leben oder sich in ihren Nestern entwickeln, wie z.B. Krabbenspinnen und Vögel oder Schlupf-, Goldwespen.

3Wildbienen sagen uns viel über den Zustand unserer Landschaft

Die Wildbiene ist ein guter Indikator für den Zustand unserer Landschaften. Wildbienen sind auf blüten- und strukturreiche und kleinräumig vernetzte Lebensräume angewiesen. Aufgrund ihrer hohen Ansprüche bei der Wahl ihrer Nistplätze, des Nistmaterials und der Pollenart, ihrer hohen Gesamtartenzahl und ihrem Vorkommen in fast allen Lebensraumtypen liefern uns Wildbienen sehr schnell wichtige Hinweise auf Veränderungen verschiedener Lebensräume.

4Wildbienen sind massiv gefährdet

Von den ca. 565 Arten in Deutschland sind 228 gefährdet, 39 gelten als ausgestorben oder verschollen, 31 Arten sind vom Aussterben bedroht. Hauptursachen sind die Zerstörung und Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen durch die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen, Pestiziden, Überdüngung und Co., sowie die zunehmende Versiegelung von Landschaft durch Wohn- und Gewerbegebiete, Verkehrswege und monotone Gartengestaltung („Gärten des Grauens“). Auch der Klimawandel macht den Bienen zu schaffen, da sich Blühzeiten und Lebensräume verschieben.

Wildbienen und andere Bestäuber sind nach wie vor stark gefährdet. Eine Ursache ist, dass die konventionelle Landwirtschaft ihre Felder massiv mit Stickstoffdünger bearbeitet. Damit das endlich aufhört, müssen wir noch vor der Bundestagswahl die sinnvolle Novellierung der Düngeverordnung vorantreiben! Bitte unterstützen Sie uns dabei, damit wir das rechtzeitig schaffen und diese derzeit „lahme“ Verordnung nicht alles noch schlimmer für die Wildbienen macht. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Was Sie zusätzlich selbst für Wildbienen und Co tun können, lesen Sie in unserem Mini-Ratgeber. Mit unseren 8 Garten-Tipps wird Ihr Garten oder Balkon zu einem Paradies für diese kleinen Naturschützer. Den Mini-Ratgeber mit allen Tipps finden Sie hier.

© Hans-Jürgen Sessner
Gemeinsam mit Sarah Wiener haben wir eine Petition für den Schutz der Bienen und eine vernünftige Landwirtschaft gestartet.© DUH
Über 160.000 Menschen haben unsere Petition unterzeichnet und fordern mit uns: Stoppt das Bienensterben!© Sebastian Schütz / change.org
© Hans-Jürgen Sessner
© Doris Oberfrank/Fotolia
Bei der Demo 'Wir haben es satt' haben wir gegen die industrielle und damit für eine bienenfreundliche Landwirtschaft demonstriert.© DUH
© Hans-Jürgen Sessner
© Cora Müller/Fotolia
Vor dem 9. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt haben wir Umweltministerin Svenja Schulze unsere Petition gegen Pestizide vorgestellt.© DUH

Weitere Informationen

Wie helfe ich mit dieser Patenschaft?

Dank Ihrer Bienen-Patenschaft können wir uns für artenreiche Kulturlandschaften einsetzen, in denen Wildbienen, Vögel und Kleinsäuger attraktive Lebensräume vorfinden. Auf regionaler Ebene tun wir dies durch die direkte Zusammenarbeit mit Landwirten, bundesweit mit den „Kommunen für biologische Vielfalt“ sowie auf politischer Ebene mit der Nationalen Stickstoffstrategie.

Durch Ihren regelmäßigen Beitrag als Pate werden längerfristige Ziele in unseren Projekten überhaupt erst möglich. Ihre Spende hilft uns bei der täglichen Arbeit unabhängig und reaktionsschnell für den Schutz der Bestäuber einzutreten – genau dort, wo es gerade am nötigsten ist.

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, Facebook und Instagram und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Spendenurkunde auf Wunsch

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenurkunde über Ihre Patenschaft aus.

Wenn Sie online spenden, erhalten Sie automatisch im Anschluss eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Urkunde direkt herunterladen und bei Bedarf selbst ausdrucken können. Bei Überweisungen senden wir Ihnen auf Wunsch eine Urkunde über Ihre Patenschaft per Post zu.

Unser Spendenkonto

Konto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung? Bitte teilen Sie uns dafür Ihre vollständige Adresse – zum Bsp. im Überweisungszweck – mit.


Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: © DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © Holzmann/DUH

Gabriele Dufner-Ströble
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-511
E-Mail: Mail schreiben


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