Stoppt Überfischung und Rückwürfe!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an Julia Klöckner: Wir brauchen endlich ambitionierte Meeres- und Klimaschutzmaßnahmen!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

unsere Meere stehen permanent unter Stress: Die Folgen von Überfischung, illegalen Rückwürfen und nicht zuletzt der Klimakrise sind gravierend. Laut Weltklimarat werden bis zum Ende des 21. Jahrhunderts 17 Prozent der Tier- und Pflanzenarten unserer Meere die Klimakrise nicht überleben, wenn wir so weitermachen wie bisher. Wenn wir uns nicht  für den Schutz unserer Meeresökosysteme stark machen und uns endlich für ambitionierten Meeres- und Klimaschutz einsetzen, sondern Sie bei der Vergabe der Fangquoten wissenschaftliche Empfehlungen ignorieren, fördern Sie die Überfischung. Berücksichtigt man dann noch illegale Fischrückwürfe, haben unsere Ozeane keine Chance, widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen der Klimakrise zu werden.

Frau Klöckner, als Landwirtschafts- und Fischereiministerin müssen Sie sich für eine Fischerei einsetzen, die eine wirkliche Erholung der Fischbestände zulässt! Deutschland und die anderen EU-Staaten haben bereits 2013 beschlossen, die Überfischung bis 2020 zu beenden. Nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst und handeln Sie jetzt!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

Jetzt mitmachen und Protestmail schreiben:
Damit Sie erfahren, ob diese Aktion/Umfrage erfolgreich war, speichern wir Ihre Daten und würden Sie gerne per E-Mail-Newsletter oder Telefon über den weiteren Verlauf und die Arbeit der DUH informieren. Das detaillierte Vorgehen finden Sie in den Datenschutzhinweisen. Ihre Einwilligung können Sie natürlich jederzeit widerrufen.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
Allgemeine Informationen über unsere Grundsätze finden Sie hier.

Für Petitionen, Abstimmungen oder E-Mail-Aktionen der Deutschen Umwelthilfe e.V. gilt darüber hinaus:

  • Bei Abstimmungen, bei denen jede Person nur einmal teilnehmen kann, speichern wir Ihre Daten und gleichen diese mit den bisherigen Teilnehmern ab.
  • wir erheben die für die Durchführung der Aktion notwendigen Daten
  • in diesem Rahmen werden ggf. die notwendigen Daten an die jeweiligen Adressaten, z. B. Behörden, Politiker, o. a. weitergegeben, was das Petitionsrecht (Art. 17 GG) verlangt, um sicherzustellen, dass nur tatsächlich existierende Personen teilnehmen
  • Ihre personenbezogenen Daten werden nicht in den allgemeinen Adresshandel weitergegeben, noch an andere Unternehmen oder Organisationen verkauft oder vermietet
  • wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen der Deutschen Umwelthilfe e.V. entschieden haben, erhalten Sie diese per E-Mail oder Telefon direkt von uns; sollte dafür die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister notwendig sein, erhält dieser ggf. auch Ihre personenbezogenen Daten zur Verarbeitung – wir stellen dabei sicher, dass solche Dienstleister nur für die jeweilige Aufgabe notwendigen Daten erhalten, diese nur für erlaubte und beauftragte Zwecke einsetzen und die Vorgaben des Datenschutzrechts zwingend einhalten
  • in den Informationen werden Sie über alle Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe e.V. informiert, ggf. auch darüber wie Sie uns weitergehend unterstützen können. z. B. durch Spenden
  • Sie können die Einwilligung zum Erhalt von Informationen jederzeit unter www.duh.de/opt-out widerrufen
  • Die Deutsche Umwelthilfe e.V. verarbeitet Ihre in dem Formular angegebenen Daten gem. Art. 6 (1) b) DSGVO für die Betreuung Ihrer Teilnahme (Petition, E-Mail-Aktion, Umfrage, o. Ä.). Die Nutzung Ihrer Adressdaten und ggf. Ihrer Interessen für postalische, werbliche Zwecke erfolgt gem. Art. 6 (1) f) DSGVO
    wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen entschieden haben. Einer zukünftigen, werblichen Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit uns gegenüber widersprechen. Weitere Informationen u.a. zu Ihren Rechten auf Auskunft, Berichtigung und Beschwerde erhalten Sie unter www.duh.de/datenverarbeitung 

     

Unsere Meere bergen ein enormes Klimaschutzpotential: Sie dämmen durch CO2-Absorbierung die Folgen des menschengemachten Klimawandels ein. Aber laut Weltklimarat wird diese Aufnahmefähigkeit zukünftig deutlich zurückgehen. Denn die Meeresökosysteme stehen unter Stress: Verschmutzung, Versauerung und Überfischung machen ihnen zu schaffen. Mehr als 40 Prozent der Fischbestände in Europa sind überfischt. Zusätzlich werden illegal immer noch unzählige Fische einfach tot oder sterbend über Bord geworfen. Damit unsere Meere widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels werden können, muss die Überfischung jetzt beendet werden. Das ist die schnellste Möglichkeit unsere Meere zu stärken. Deutschland und die anderen EU-Mitgliedstaaten müssen die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik umsetzen und die Frist für ein Ende der Überfischung bis 2020 einhalten.

Eine Fanggrenze gibt die Menge an Fisch vor, die jährlich gefangen werden darf. Die EU-Fischereiminister treffen sich jedes Jahr, um diese Fanggrenzen offiziell festzulegen. Laut Gesetz müssen sie sich dabei auf wissenschaftliche Empfehlungen stützen, damit den Meeren nicht zu viel Fisch entnommen und das natürliche Gleichgewicht nicht gestört wird. Aber die Minister sind meist getrieben von kurzfristigen Interessen der Fischereiindustrie. Jahr für Jahr werden deshalb wissenschaftliche Empfehlungen ignoriert und zu viele Fanggrenzen immer noch gefährlich hoch angesetzt. Immer noch sind 41% der europäischen Fischbestände überfischt!

Doch damit nicht genug. Zusätzlich werden illegal immer noch zu kleine und ungewollte Fische tot oder sterbend über Bord geworfen. Allein 2017 fielen 10 Millionen Dorsche den verschwenderischen Rückwürfen zum Opfer und wurden nicht auf die Fangquoten angerechnet. Es ist erschreckend, aber wahr. Internationale Fischereiflotten fischen mit sogenannten Grundschleppnetzen, stören damit unseren empfindlichen Meeresboden und fangen dabei wahllos alles, was ihnen entgegenschwimmt. Dabei landen auch ungewollt tonnenweise Meerestiere und zu kleine Fische im Netz, die hinterher nicht verkauft werden können. Damit sie nicht auf die Fangquoten angerechnet werden, wirft man  sie einfach zurück ins Meer. Diese Rückwürfe sind illegal! Sie rotten unsere Fischbestände aus und gefährden damit auch die regionale Küstenfischerei. Schluss mit Rückwürfen, Grundschleppnetzen und Co!

Wir kämpfen für eine Fischerei, die europaweit auf verantwortungsvolle Fangpraktiken setzt. Eine solche Fischerei ist gut für alle – für die Fischbestände, für die regionalen Küstenfischer und letztendlich auch für uns Verbraucher. Fordern Sie deshalb mit uns konkret Folgendes:

  1. Die Kontrolle und vollständige Dokumentation der Fischerei und der Umsetzung des Rückwurfverbots auf EU-Ebene. Wer einen Fisch fängt, muss ihn an Land bringen und auf die Fangquoten anrechnen lassen. Das schafft Anreize für naturverträgliche Fangmethoden.
  2. Ein gerechtes und transparentes Fangquoten-System, das regionale Küstenfischer und umweltschonende Fischereibetriebe fördert.
  3. Konkrete Managementpläne zur Fischereibeschränkung in Nord- und Ostsee. Meeresschutzgebiete dürfen nicht länger nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen echte Rückzugsräume für Dorsch, Scholle und Co bieten.

 

 

Helfen Sie uns jetzt, unsere Forderungen durchzusetzen. Zahlreiche Prominente wie Marion Kracht, Tina Schüssler, Aline Joers, das Unternehmen Followfish und viele mehr unterstützen bereits unsere Protestaktion. Bitte schreiben auch Sie noch heute Ihre Protestmail an die deutsche Fischereiministerin Julia Klöckner.

Clip: Kollateralschaden

Millionen Fische werden gefangen und bereits auf See zu Abfall.

Die #StopptRückwürfe Playlist

Viele Videos zu #StopptRückwürfe haben wir auf unserem Youtube-Kanal gesammelt.

Unterstützen Sie uns weiter:

Um wirksam für den Meeresschutz kämpfen zu können, sind wir auf Unterstützer angewiesen. Bitte helfen Sie uns jetzt!

Jetzt helfen

Teilen auf: