Stoppt Überfischung und Rückwürfe!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an Julia Klöckner: Schluss mit Überfischung und illegalen Rückwürfen!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

am 15. Oktober wurden die Ostsee-Fangquoten für 2019 beschlossen. Und wieder einmal wurden wissenschaftliche Empfehlungen ignoriert! Entgegen Ihrer Behauptung, die beschlossenen Quoten seien nachhaltig, sind sie für Hering und Dorsch immer noch zu hoch, was dem Bestand nicht die dringend notwendige Erholung ermöglicht. Jahr für Jahr werden unsere Fischbestände überfischt und außerdem unzählige Fische halbtot zurück ins Meer geworfen. Allein 2017 fielen 10 Millionen Dorsche den verschwenderischen Rückwürfen zum Opfer. Überfischung und illegale Rückwürfe gefährden unsere Fischbestände! Das muss endlich aufhören! Im Dezember finden die Verhandlungen über die Fangquoten in der Nordsee und im Nord-Atlantik statt. Ich fordere Sie hiermit eindringlich auf: Sorgen Sie dafür, dass dort endlich nachhaltige Quoten festgelegt werden!

Frau Klöckner, als Landwirtschafts- und Fischereiministerin haben Sie es in der Hand. Setzen Sie sich für eine Fischerei ein, die unsere Meeresbewohner vor dem sinnlosen Tod bewahrt und eine wahrhaft nachhaltige Erholung der Bestände zulässt! 

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

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Dorsch, Hering und Co. sind in Gefahr! Mehr als 40 Prozent der Fischbestände in Europa sind überfischt. Zusätzlich werden illegal immer noch unzählige Fische einfach tot oder sterbend über Bord geworfen. Wir fordern: Nachhaltige Fangquoten und Schluss mit illegalen Rückwürfen! #ÜberfischungStoppen #StopptRückwürfe

Eine Fanggrenze gibt die maximale Menge an Fisch vor, die wir den Fischbeständen entnehmen können, ohne ihr Gleichgewicht zu stören. Die EU-Minister treffen sich jedes Jahr, um diese Fanggrenzen offiziell festzulegen. Aber dieses Treffen findet hinter verschlossenen Türen statt. Im Vorfeld gibt es in den EU-Mitgliedstaaten etliche Treffen dieser Entscheider mit den Lobbyisten der Fischereiindustrie, die dabei ihre Wünsche anmelden. Jahr für Jahr werden dabei wissenschaftliche Empfehlungen ignoriert und einige Fanggrenzen gefährlich hoch angesetzt. Immer noch sind 41% der europäischen Fischbestände überfischt!

Doch damit nicht genug. Zusätzlich werden illegal immer noch zu kleine und ungewollte Fische tot oder sterbend über Bord geworfen. Allein 2017 fielen 10 Millionen Dorsche den verschwenderischen Rückwürfen zum Opfer und wurden nicht auf die Fangquoten angerechnet. Es ist erschreckend, aber wahr. Internationale Fischereiflotten fischen mit sogenannten Schleppnetzen bis auf den Grund unserer Meere und fangen dabei wahllos alles, was ihnen entgegenschwimmt. Dabei landen auch ungewollt tonnenweise Meerestiere und zu kleine Fische im Netz, die hinterher nicht verkauft werden können. Damit sie nicht auf die Fangquoten angerechnet werden, werfen die Flotten sie einfach zurück ins Meer. Diese Rückwürfe sind illegal! Sie rotten unsere Fischbestände aus und gefährden damit auch die regionale Küstenfischerei. Schluss mit Rückwürfen, Grundschleppnetzen und Co!

Wir kämpfen für eine Fischerei, die europaweit auf verantwortungsvolle Fangpraktiken setzt. Eine solche Fischerei ist gut für alle – für die Fischbestände, für die regionalen Küstenfischer und letztendlich auch für uns Verbraucher. Fordern Sie deshalb mit uns konkret folgende Dinge:

  1. Die Kontrolle und vollständige Dokumentation der Fischerei und der Umsetzung des Rückwurfverbots auf EU-Ebene. Wer einen Fisch fängt, muss ihn an Land bringen und auf die Fangquoten anrechnen lassen. Das schafft Anreize für naturverträgliche Fangmethoden.
  2. Ein gerechtes und transparentes Fangquoten-System, das regionale Küstenfischer und umweltschonende Fischereibetriebe fördert.
  3. Konkrete Managementpläne zur Fischereibeschränkung in Nord- und Ostsee. Meeresschutzgebiete dürfen nicht länger nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen echte Rückzugsräume für Dorsch, Scholle und Co bieten.


Helfen Sie uns jetzt, unsere Forderungen durchzusetzen. Bereits am 15. Oktober treffen sich die EU-Minister wieder. Bis dahin müssen wir von Deutschland aus so viel Druck ausüben wie möglich. Zahlreiche Prominente wie Marion Kracht, Tina Schüssler, Aline Joers, Followfish und viele mehr unterstützen bereits unsere Protestaktion. Bitte schreiben auch Sie noch heute Ihre Protestmail an die deutsche Fischereiministerin Julia Klöckner.

Clip: Kollateralschaden

Millionen Fische werden gefangen und bereits auf See zu Abfall.

Die #StopptRückwürfe Playlist

Viele Videos zu #StopptRückwürfe haben wir auf unserem Youtube-Kanal gesammelt.

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