Kein Steuergeld für den Import von Fracking-Gas!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an Ministerpräsident Daniel Günther in Schleswig-Holstein: Keine neuen Subventionen für fossile Klimakiller!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein möchte das Unternehmen „German LNG“ das erste Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Deutschland bauen. Mit diesem Terminal soll Fracking-Gas aus den USA importiert werden – und wir Steuerzahler sollen dafür auch noch zahlen! 50 Millionen Euro aus Steuergeldern möchte das Land Schleswig-Holstein an German LNG überweisen. Es kann nicht sein, dass Deutschland sich dem Druck der USA einfach beugt und umweltschädliches Gas importiert. Aus gutem Grund ist Fracking bei uns verboten. Es verseucht das Grundwasser, zerstört Böden und kann sogar Erdbeben auslösen. Das gesamte Vorhaben ist zudem höchst gefährlich. Das Terminal in Brunsbüttel soll zwischen einem Chemiepark, einer Sondermüllverbrennungsanlage und Atomanlagen gebaut werden. Die Deutsche Umwelthilfe hat mit einem Rechtsgutachten schon belegt: An diesem Standort ist ein weiterer Störfallbetrieb nicht genehmigungsfähig.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, bitte stoppen Sie den Bau des Terminals in Brunsbüttel! Wir müssen auf den Ausbau Erneuerbarer Energien setzen. Bitte lassen Sie nicht zu, dass unser Steuergeld für eine umweltzerstörerische Technologie ausgegeben wird!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können.“

Mit freundlichen Grüßen

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Hinter verschlossenen Türen hat die Bundesregierung kurzerhand entschieden, fossiles Fracking-Gas aus den USA mit dem Geld deutscher Verbraucher zu fördern. Insgesamt drei Import-Terminals sollen an der deutschen Nordseeküste gebaut werden - für rund 1,6 Milliarden Euro. Dabei ist Fracking extrem umweltschädlich und bei uns in Deutschland verboten. Nun aber machen die USA im Handelsstreit Druck. Donald Trump möchte sein Fracking-Gas nach Deutschland und Europa verkaufen. Der Deal: Dafür verzichtet Trump auf Strafzölle für Auto-Importe in die USA. Ein Problem aber bleibt der Fracking-Lobby: Die Terminals und der Import von Fracking-Gas rechnen sich nicht. Der Schleswig-Holsteiner Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) möchte deshalb alleine das Terminal in Brunsbüttel mit 50 Millionen Euro subventionieren. Das sind 50 Millionen Euro Steuergeld für eine neue fossile Infrastruktur!

Wir müssen verhindern, dass Deutschland dieses Klima- und umweltschädliche Gas importiert und uns Steuerzahler dafür auch noch zahlen lässt. Ministerpräsident Daniel Günther hat es jetzt in der Hand: Als Chef der Landesregierung trifft er die Entscheidung, ob die neuen Subventionen wirklich kommen. Bitte helfen Sie uns dabei, das Vorhaben zu stoppen – mit Ihrer Protestmail an den Ministerpräsidenten.

Mehr Informationen zu dem Skandal finden Sie hier.

100.000 Unterschriften gegen Fracking

Die tagesschau berichtet über unsere Petition gegen den Import von Fracking-Gas:

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