+ + + Neue Wettbewerbsrunde gestartet + + +

© Julia Kluge, Visuelle Kommunikation & Illustration (www.kluugel.de)

Schulhöfe können als grüne Oasen wichtige Impulse für den Unterricht geben und die Sinne auf vielfältige Weise anregen. Gemeinsam haben das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) diese Idee weiterentwickelt und in zwei Runden jeweils zehn Schulen intensiv begleitet. Gemeinsam starten wir nun mit dem Ministerium die dritte Wettbewerbsrunde. Ziel ist es, Schulhöfe in naturnahe, soziale und attraktive Lebens- und Lernräume zu verwandeln. Besonderer Wert wird dabei auf die Nutzung digitaler Komponenten, die Einbindung von Klimaschutzbeauftragten in den Kommunen und den Aufbau eines länderübergreifenden Netzwerks mit Schulhof-Projekten in den anderen Bundesländern gelegt.

Neugierig? Dann lassen Sie sich von den Bildern inspirieren und bewerben Sie sich für die Unterstützung und Förderung für „Zehn grüne Schulhöfe“ durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH).

Der Ausschreibungszeitraum läuft bis zum 15. Dezember 2021. Für die Bewerbung steht ein digitaler Fragebogen zur Verfügung, der fristgerecht bei uns eingereicht werden muss. Alle weiteren Teilnahmebedingungen finden Sie unten auf der Webseite und im Fragebogen. Bei Fragen erreichen Sie unser Projektteam telefonisch oder per E-Mail unter den angegebenen Kontaktdaten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

© Daria Junggeburth/ DUH
© Julia Kluge/ Graphic-Recording
© Ute Waldenburger
© Ute Waldenburger
© Daria Junggeburth/DUH :: blühende Wiesen in der Gemeinschaftsschule Kerspleben
© Daria Junggeburth/DUH
© Daria Junggeburth/DUH :: Gemeinschaftsschule Kerspleben
© Julia Kluge/ Graphic-Recording
© Daniel Beutler :: Ministerin Siegesmund bei der Känguru-Schule zu Besuch
© Ann-Kathrin Marggraf/ DUH :: Abschlussveranstaltung in Kahla 2019
© Franziska Reise
© Anett Terton :: Schulhofmodell der Kolping-Schule Erfurt
© Astrid Hölzer/ DUH :: Pflanzaktion mit Anja Siegesmund und Sascha Müller-Kraenner in der Kaleidoskop-Schule Jena
© Max König :: Bauaktion an der Heimbürgeschule in Kahla 2019
© Julia Kluge/ Graphic-Recording
© Max König :: Bauaktion an der Heimbürgeschule in Kahla 2019
© Tina Pfadenhauer :: Gemeinschaftsschule Joseph Meyer in Neuhaus-Schierschnitz
© DUH :: Ideen für den Schulhof - Grundschule Hassleben
© Ute Waldenburger :: Bau des Baummikados am Gymnasium in Stadtroda
© Julia Kluge/ Graphic-Recording
© Daria Junggeburth/ DUH :: Barfußpfad der Hufelandschule in Bad Langensalza
© Astrid Hölzer/ DUH :: Besuch der Ministerin in Jena
© Karsten Müller :: Jakobschule in Eisenach
© Daria Junggeburth/ DUH :: eines von vielen bunten Beeten in der Gemeinschaftsschule Kerspleben
© Michael Sühnel :: Schulhofideen der Kaleidoskop-Schule in Jena
© Franziska Reise :: Känguru-Schule in Altenburg
© Känguru-Schule Altenburg :: Plan für den naturnahen Schulhof
© Astrid Hölzer/DUH
© Daria Junggeburth/ DUH :: bunte Beete in der Känguru-Schule in Altenburg
© Daria Junggeburth/ DUH :: Lieblingsplatz auf dem Schulhof
© Daria Junggeburth :: ein Insektenhotel bereichert jeden Schulhof
© Daria Junggeburth/ DUH :: Am Insektenhotel lässt sich viel lernen

© Graphic Recording/ Julia Kluge

Ideenreich, bunt und vielfältig
In loser Reihenfolge präsentieren sich hier die vier Umsetzungs- und sechs Planungsschulen aus der 2. Wettbewerbsrunde. Die Känguru-Schule aus Altenburg macht den Anfang. Die Schulen zeigen ihre Ideen, Planungen und erste Umgestaltungen der Schulhöfe zu grünen Lernorten. Dabei ist Abschauen, nachmachen und vernetzen erlaubt! >> hier gehts zu den geförderten Schulen 2020/2021

© Julia Kluge, Visuelle Kommunikation & Illustration (www.kluugel.de)

"Erfahrungen teilen - Netzwerke unterstützen - Auszeichnen":
unter diesem Motto fand am 15. Juli die Abschlusspräsentation der zweiten Projektrunde an der Kooperativen Gesamtschule in Erfurt statt. Gemeinsam mit der Thüringer Umweltministerin haben wir die zehn Schulen gewürdigt. Mehr Infos



Warum sind gerade jetzt zu Corona-Zeiten grüne Schulhöfe wichtig?

Wir haben gemeinsam mit den Schulen Stichworte gesammelt. Herausgekommen ist eine bunte Sammlung die zeigt, dass Schulhöfe mehr sind als nur Pausenräume - sie haben vielfältige Funktionen und sind lebendige Lernräume >> hier öffnen.


Was konnten wir aus dem Projekt mitnehmen?

Zwei Projektschulen aus der ersten Runde im Interview mit Astrid Hölzer:
Michael Sühnel (Schulleiter der Kaleidoskop-Schule in Jena) und Tino Bonke (Schulleiter der Heinz-Sielman-Grundschule in Haßleben)

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Die "10 grünen Schulhöfe" im Radio: Projektleiterin Astrid Hölzer im Interview mit Radio Lotte  >> Hier anhören


Sechs gute Gründe für eine Teilnahme in der nächsten Runde:

  • Ihr Schulhof braucht dringend eine Umgestaltung oder Weiterentwicklung
  • Ihr Schulhof wird nicht mehr den aktuellen Anforderungen gerecht, z.B. durch eine steigende Zahl von Schüler:innen, Ganztagsangebote, Inklusion, fehlende naturnahe Gestaltung oder durch zunehmende Hitzebelastung während der Sommermonate
  • Sie haben schon Planungen und Ideen, die Sie wegen fehlender Finanzierungsmöglichkeiten bisher nicht umsetzen können
  • Sie haben sich schon Gedanken gemacht, wie die Schulgemeinschaft handeln kann, um Ihren Schulhof klimawandelangepasster und nutzungsfreundlicher zu gestalten
  • Es gibt Ideen, wie Ihr Schulhof in die Kommune oder ins Gemeindeleben wirken kann oder
  • Sie haben den Wunsch Ihren Schulhof endlich umzugestalten, nur wissen Sie nicht, wie Sie das anpacken sollen

Weitere Infos zum neuen Wettbewerb 2021-2023 im Überblick

Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit an ihrer Schule. Die Gestaltung des Schulgeländes spielt dabei eine wachsende Rolle. Es wird zunehmend wichtiger, dass Schulhöfe Aktivitätsbereiche und Ruhezonen bieten: Räume zum Austoben und Naturerleben, zum Austausch, aber auch zum Rückzug. Naturnah gestaltete Außenräume können zudem als Lernort Anregungen für den Unterricht geben und die Sinne auf vielfältige Weise anregen. Hier können beispielsweise Projekte, aber auch Mathematik, Biologie, Kunst, Sachkunde, Deutsch in der Praxis stattfinden – oft auch schon während der Umgestaltung des Schulgeländes.
Der ideale Schulhof bietet für alle diese Bedrüfnisse vielfältige Aufenthaltsräume sowie Beschäftigungs- und Lernmöglichkeiten. Er regt zum Spielen und Bewegen an, schafft Platz zum Erholen und Naturerleben und stärkt das Miteinander auch schon während der Planungs- und Bauphase.
Darüber hinaus können naturnah gestaltete Schulhöfe einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten. Begrünte Ecken bieten Lebensräume für Tiere und Pflanzen, Biodiversität kann direkt erlebt werden.
Auf unversiegelten und begrünten Schulhofflächen kann im Vergleich zu betonierten Flächen mehr Regenwasser verdunsten und versickern. Grüne Schulhöfe tragen zu einem positiven Kleinklima bei. Der Schulhof bietet so ein gutes Beispiel für umweltbewusste und klimaangepasste Freiraumgestaltung.
Durch Beteiligung der Schüler:innen an der Planung und an der anschließenden Bauphase, lernen Kinder und Jugendlichen sich frühzeitig für ihre eigenen Ideen und die Natur in ihrem engsten Umfeld einzusetzen.

Bewerben können sich alle Thüringer Schulen. Zugelassen sind alle Schulträger, Schulformen und pädagogischen Bildungskonzepte. In der aktuellen Schulnetzplanung darf der Schulstandort jedoch nicht zur Schließung vorgesehen sein. Ausgeschlossen sind Weiterbildungsinstitute, Hochschulen und nichtschulische Bildungseinrichtungen.

Vier Schulen, deren bestehende Schulhofplanung sich durch ein hohes Maß an Naturnähe, Motivation und Partizipation auszeichnet, erhalten als sogenannte "Umsetzungsschulen" eine Fördersumme von jeweils 30.000 Euro. Dieser Betrag ist zweckgebunden für die Umsetzung der Planung bis Herbst 2023 einzusetzen.

Mit je 5.000 Euro werden weitere sechs Schulen als sogenannte "Planungsschulen" gefördert, die schon länger den Wunsch haben, ihren Schulhof endlich umzugestalten, denen aber bisher das Geld und das “Wie“ für eine partizipative Planung fehlen. Die Fördersumme ist zweckgebunden einzusetzen für die Begleitung des partizipativen Planungsprozesses der Schulgemeinschaft durch ein Planungsbüro oder eine fachliche Beratung mit entsprechender Expertise.

Alle Schulen erhalten neben den jeweiligen Fördersummen vielfältige Unterstützung durch die Deutsche Umwelthilfe, unter anderem im Rahmen von Workshops, regelmäßigem Austausch in der Projektgruppe, Vernetzungstreffen mit den ehemaligen Projektschulen in Thüringen und aktuellen Projektschulen in anderen Bundesländern sowie einer landesweiten Schulhofkonferenz.

Wettbewerbsunterlagen

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt durch das Ausfüllen und Einreichen des digitalen Fragebogens. Für das Ausfüllen der Formularfelder empfehlen wir die Nutzung des kostenlosen Programm Adobe Reader. Bitte senden Sie den Fragenbogen und alle weiteren Unterlagen als E-Mail-Anhang bis 15. Dezember 2021 an schulhof-thueringen@duh.de.

Handschriftlich ausgefüllte Fragebögen können wir leider nicht aktzeptieren!

Für die Bewerbung benötigen Sie Unterstützerschreiben des Schulträgers und - falls vorhanden - des Fördervereins Ihrer Schule. Im Unterstützerschreiben Ihres Schulträgers muss zum einen bestätigt werden, dass Ihr Schulstandort nicht zur Schließung vorgesehen ist. Der Schulträger erklärt sich zudem bereit, Ihre Schule bei der Planung oder Umgestaltung zu unterstützen und die entsprechende Umsetzung des Vorhabens bis Herbst 2023 zu ermöglichen. Zur Unterstützung durch den Schulträger gehören beispielsweise Abstimmungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, aber auch bei der Akquise zusätzlicher Sach-, Personal- und Finanzmittel. Falls es einen Förderverein an Ihrer Schule gibt, sollte dieser ebenfalls unterstreichen, inwiefern er das Projekt bis Herbst 2023 unterstützen kann.

Falls es Ihnen möglich sein sollte, zusätzliche Unterstützungsschreiben des/der kommunalen Klimaschutzmanager:innen, des Grünflächenamtes oder anderer kommunaler Einrichtungen der Umwelt-/ Naturschutzverwaltung zu erhalten- umso besser. Diese Unterstützungsschreiben sind bei der Bewerbung nicht zwingend erforderlich. Sie können aber zeigen, dass Ihr Schulhof-Projekt auch Rückhalt durch Ihre Kommune erfährt. Das kann den Erfolg im weiteren Verlauf der Umgestaltung oft deutlich verbessern.

Zum Fragebogen und zu den Ergänzungsformularen dürfen Sie jeweils bis zu 5 Fotos einreichen, die die dargestellten Aktivitäten auf dem Schulhof besonders gut darstellen. Bitte reichen Sie ausschließlich Bildmaterial ein für welches Sie die Urheberrechte besitzen und lesen Sie aufmerksam die rechtlichen Hinweise zu den Bildeinsendungen im Fragebogen. Beachten Sie bitte bei Bildeinsendungen mit abgebildeten Kinder und Jugendlichen, dass diese nach DSGVO besonders geschützt sind. Die Teilnahme am Wettbewerb ist nicht an die Einsendung von Bildmaterial gebunden. Bei Fragen erreichen Sie unser Projektteam telefonisch oder per E-Mail unter den angegebenen Kontaktdaten. 

Einsendefrist: 15. Dezember 2021
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen fristgerecht und vollständig unter der Mailadresse schulhof-thueringen@duh.de eingehen. Alle weiteren Infos zu den Unterlagen finden Sie oben unter dem Punkt "Fragebogen".

Solten Sie Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen oder per Mail kontaktieren. Unsere Kontaktdaten finden Sie in der rechten Spalte.

Bewertung

Die Auswahl der Projekte orientiert sich an einer Reihe von Entscheidungskriterien:

  • Breite Mitwirkung von Lehrkräften, Schulpersonal, Eltern, Fördervereinen
  • und insbesondere der Schüler:innen – hohe Motivation aller Akteur:innen
  • Terminsicherheit – Machbarkeit der Umsetzung bzw. Planung bis Herbst 2023
  • Beispielhafte Durchführung der Planungs-/Umsetzungsprozesse, auch digital begleitet
  • Innovative Ideen zur Gestaltung, Partizipation, Einbindung von Unterstützernetzwerken und zur Nutzung digitaler Komponenten im gemeinsamen Planungs- und Umgestaltungsprozess
  • Besonderheiten der Funktion des Schulhofs in seiner Umgebung
  • Aktive Teilnahme an den vier Workshops, zwei Netzwerktreffen und der Schulhofkonferenz
  • Bereitschaft zu Öffentlichkeitsarbeit und zur Einwerbung weiterer finanzieller Mittel
  • Bereitschaft, das Wissen an andere Schulen weiter zu geben und in den Austausch zu treten, wenn nötig auch in digitalen Formaten
  • Aktive Zusammenarbeit mit den kommunalen Grünflächenämtern bzw. Naturschutzabteilungen und/oder den Klimaschutz-Manager:innen

Eine vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eingesetzte Jury entscheidet anhand der eingereichten Bewerbungen über die Auswahl von zehn Schulen, deren Schulhofumgestaltungen bzw. -planungen gefördert werden.

Als Mitglieder des Jurygremiums werden Vertreter:innen folgender Institutionen angefragt:

  • Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN)
  • Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS)
  • Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm)
  • Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) – TV-Redaktion des Thüringen Journal
  • 1-2 Umsetzungsschulen aus den vorherigen Jahren
  • Naturschutzbeirat Thüringen
  • Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen
  • Thüringische Landesschüler:innenvertretung
  • Thüringische Landeselternvertretung (LEV)
  • Fridays for Future Thüringen
  • Expertenkommission des Deutschen Schulpreises
  • Naturgarten e.V.
  • Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)

Kontakt

Copyright: © Steffen Holzmann

Astrid Hölzer
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 0175 5054898
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © DUH

Daria Junggeburth
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 030 2400867-33
E-Mail: Mail schreiben

Anne Meyer-Rath
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 030 2400867-342
E-Mail: Mail schreiben

Förderer:

Dieses Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz mit Mitteln des Freistaats Thüringen gefördert.

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