Für unsere Erde gibt es keinen Plan B!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an Angela Merkel! Schluss mit der Plastikflut.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

kein anderer Ort auf der Welt wird so zugemüllt wie unsere Meere. 2050 schwimmen dort voraussichtlich mehr Plastikteile als Fische. Weltweit sterben jährlich eine Million Vögel und 100.000 Meeressäugetiere am Plastikmüll in unseren Meeren. Auch wir Menschen sind den Folgen der Plastikflut täglich ausgesetzt. Kläranlagen können das Mikroplastik nicht herausfiltern, das sich so im Wasser und auch in der Nahrungskette anreichert. Einmal in den Organismus aufgenommen, sammelt sich das Mikroplastik im Körper an.
Führen Sie eine Ressourcensteuer ein – das Herstellen vieler Verpackungen muss auch viel kosten. Setzen Sie sich für eine verbindliche Abgabe auf Plastiktüten ein. Verbieten Sie Mikroplastik in Kosmetika und Reinigungsmitteln. Führen Sie eine verpflichtende Mehrwegquote für Getränkeverpackungen ein. Weiten Sie das Pflichtpfand auf alle Einweg-Getränkeflaschen aus Plastik aus.
Frau Bundeskanzlerin: Nehmen Sie das Problem der Vermüllung unserer Ozeane endlich ernst! Wälzen Sie die Verantwortung nicht auf den Verbraucher ab!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

Jetzt mitmachen und Protestmail schreiben:
Damit Sie erfahren, ob diese Aktion/Umfrage erfolgreich war, speichern wir Ihre Daten und würden Sie gerne per E-Mail-Newsletter oder Telefon über den weiteren Verlauf und die Arbeit der DUH informieren. Das detaillierte Vorgehen finden Sie in den Datenschutzhinweisen. Ihre Einwilligung können Sie natürlich jederzeit widerrufen.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
Allgemeine Informationen über unsere Grundsätze finden Sie hier.

Für Petitionen, Abstimmungen oder E-Mail-Aktionen der Deutschen Umwelthilfe e.V. gilt darüber hinaus:

  • Bei Abstimmungen, bei denen jede Person nur einmal teilnehmen kann, speichern wir Ihre Daten und gleichen diese mit den bisherigen Teilnehmern ab.
  • wir erheben die für die Durchführung der Aktion notwendigen Daten
  • in diesem Rahmen werden ggf. die notwendigen Daten an die jeweiligen Adressaten, z. B. Behörden, Politiker, o. a. weitergegeben, was das Petitionsrecht (Art. 17 GG) verlangt, um sicherzustellen, dass nur tatsächlich existierende Personen teilnehmen
  • Ihre personenbezogenen Daten werden nicht in den allgemeinen Adresshandel weitergegeben, noch an andere Unternehmen oder Organisationen verkauft oder vermietet
  • wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen der Deutschen Umwelthilfe e.V. entschieden haben, erhalten Sie diese per E-Mail oder Telefon direkt von uns; sollte dafür die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister notwendig sein, erhält dieser ggf. auch Ihre personenbezogenen Daten zur Verarbeitung – wir stellen dabei sicher, dass solche Dienstleister nur für die jeweilige Aufgabe notwendigen Daten erhalten, diese nur für erlaubte und beauftragte Zwecke einsetzen und die Vorgaben des Datenschutzrechts zwingend einhalten
  • in den Informationen werden Sie über alle Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe e.V. informiert, ggf. auch darüber wie Sie uns weitergehend unterstützen können. z. B. durch Spenden
  • Sie können die Einwilligung zum Erhalt von Informationen jederzeit unter www.duh.de/opt-out widerrufen
  • Die Deutsche Umwelthilfe e.V. verarbeitet Ihre in dem Formular angegebenen Daten gem. Art. 6 (1) b) DSGVO für die Betreuung Ihrer Teilnahme (Petition, E-Mail-Aktion, Umfrage, o. Ä.). Die Nutzung Ihrer Adressdaten und ggf. Ihrer Interessen für postalische, werbliche Zwecke erfolgt gem. Art. 6 (1) f) DSGVO
    wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen entschieden haben. Einer zukünftigen, werblichen Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit uns gegenüber widersprechen. Weitere Informationen u.a. zu Ihren Rechten auf Auskunft, Berichtigung und Beschwerde erhalten Sie unter www.duh.de/datenverarbeitung 

     

Die Plastikvermüllung unserer Meere ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: Kein Ort auf der Welt wird so zugemüllt wie unsere Ozeane. 2050 schwimmen dort voraussichtlich mehr Plastikteile als Fische. Der Müllstrudel im Pazifik ist mittlerweile fast fünfmal so groß wie Deutschland! Ein trauriges Abbild unserer Wegwerfgesellschaft. Auch Sänger und Entertainer Friedrich Liechtenstein und Schauspieler Hannes Jaenicke unterstützen uns im Kampf gegen die Vermüllung der Meere. Unterstützen auch Sie uns jetzt mit Ihrer Protestmail an Angela Merkel!

70 Prozent des Abfalls, der durch unsere Ozeane schwimmt, besteht aus Plastik. Ganze Müllteppiche von der Größe Mitteleuropas treiben an der Oberfläche. Die Auswirkungen der Vermüllung auf das Ökosystem Meer sind immens: Mehr als 663 Tierarten sind direkt betroffen. Weltweit sterben jährlich eine Million Vögel und 100.000 Meeressäugetiere. Die Tiere verheddern sich im Plastikmüll, verwechseln Plastikteile mit Nahrung, verhungern mit dem Magen voller unverdaulicher Plastikteile oder ersticken elend.

Ist das Plastik erst einmal im Meer, beginnt ein unaufhaltsamer Kreislauf, denn Plastik baut sich im schlechtesten Fall erst nach mehreren hundert Jahren ab. Durch äußere Faktoren wie Licht, Temperatur und mechanische Beanspruchung werden Kunststoffe im Laufe der Zeit spröde und zerfallen in immer kleinere Fragmente, das so genannte Mikroplastik. Die kleinen Plastikteilchen sind besonders gefährlich, denn sie wirken aufgrund ihrer Oberflächeneigenschaften wie ein Magnet für Umweltgifte. Einmal in den Organismus aufgenommen, wird das Mikroplastik kaum noch ausgeschieden, sondern sammelt sich im Körper an. Hinzu kommt Mikroplastik aus Kunststofffasern, die von Kleidungsstücken stammen, aus dem Peeling in Kosmetikprodukten, der Zahnpasta oder aus Reinigungsmitteln.

Deutschland ist Europameister beim Anfall von Verpackungsabfällen. Plastikabfälle machen dabei mit rund 3 Millionen Tonnen pro Jahr einen großen Anteil aus. Unsere Supermärkte und Drogerien produzieren Wegwerfprodukte am laufenden Band. Die Politik hindert sie nicht daran. Und natürlich landen viele Plastikverpackungen auch in der Umwelt und nicht nur im Gelben Sack oder dem öffentlichen Abfalleimer. Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, wirksame Initiativen und klare Regelungen für weniger Verpackungen und Einwegprodukte einzuführen! Die sinnlose Ressourcenverschwendung und Vermüllung der Umwelt muss ein Ende haben! Deutschland wird international als Vorreiter beim Meeresschutz gefeiert und muss seinen Worten endlich auch Taten folgen lassen.

Plan A

In unserer siebenteiligen Serie „Plan A“ machen wir mit Friedrich Liechtenstein auf das Problem der Plastikvermüllung der Meere aufmerksam. Sag STOPP zu Plastikmüll! #PlanA – Planet statt Plastik! Was steckt hinter unserer Serie "Plan A" mit Friedrich Liechtenstein? Hier finden Sie mehr Informationen zu Plan A.

"Liebe Frau Merkel, bei allem Respekt, würden Sie irgendwann mal etwas unternehmen gegen die Plastikvermüllung!" 

HANNES JAENICKE, SCHAUSPIELER UND UMWELTAKTIVIST 

Mehr Meer! Weniger Beifang, weniger Plastiktod! Unterstützen Sie unsere Arbeit für Meeresschutz.

Teilen auf: