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Pressemitteilung

Abstimmung des EU-Parlaments zum Gesetz gegen importierte Entwaldung: Wichtiger Schritt für den Wald- und Klimaschutz

Dienstag, 13.09.2022
© Richard Carey / stock.adobe.com

Berlin, 13.9.2022: Die Abstimmung des EU-Parlaments zum EU-Gesetz gegen importierte Entwaldung kommentiert Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Die Abstimmung des EU-Parlaments heute ist ein wichtiger Schritt für den Wald- und Klimaschutz. Die Abgeordneten haben für ein Gesetz gestimmt, das erstmals Produkte aus Entwaldung vom EU-Markt ausschließen und verbindliche Sorgfaltsregeln für Unternehmen festschreiben soll. Unternehmen in der EU dürfen damit nicht mehr folgenlos Produkte aus Naturzerstörung verkaufen. Versuche, die Verordnung abzuschwächen, beispielsweise durch eine Aufweichung der Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit oder die Ausnahme wichtiger Entwaldungstreiber wie Leder, hat die Mehrheit der EU-Abgeordneten abgewehrt. Zudem hat das Parlament den Schutz anderer Ökosysteme wie etwa Waldsavannen aufgenommen. Gut so! Ein großartiger Erfolg insbesondere der Umweltverbände ist außerdem die Aufnahme des Finanzsektors in die Verordnung. Das ist ein starkes Votum, damit Finanzakteure nicht weiter ungehindert Milliarden in Unternehmen investieren dürfen, die mit Entwaldung in Verbindung stehen. Die EU-Kommission und der EU-Rat müssen sich dem Votum des Parlaments nun anschließen. Wir erwarten, dass die Bundesregierung jetzt die Position des Parlaments aktiv vorantreibt.“

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

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