Die Themenfelder

Der kommunale Klimaschutz besteht aus einer Vielzahl an Facetten. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ standen deshalb der Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung, Spar- und Effizienzmaßnahmen in kommunalen Liegenschaften sowie Klimaschutzmaßnahmen beim Verkehr und in der Stadtplanung. Außerdem wurden klimarelevante Themen wie „Forstwirtschaft“ und „Abfallvermeidung“ abgefragt. Zudem wurden kreative Formen der Öffentlichkeitsarbeit und die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern bewertet. Positiv waren auch Kooperationen zwischen Kommune, Bürgerinnen und Bürger und Interessengruppen, um gemeinsam das Klima zu schützen.

Beispielsweise wurden folgende Maßnahmen abgefragt:

  • Wurden konkrete Klimaschutz-Maßnahmen in einem Handlungsplan oder einem CO2-Minderungskonzept festgelegt?
  • Wie unterstützt Ihre Kommune bzw. der lokale Energieversorger private Investoren, Betreibergemeinschaften und Initiativen bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb klimaschonender Energieanlagen?
  • Wie hoch ist die installierte Leistung bzw. die tatsächliche jährliche Energieerzeugung erneuerbarer Energien vor Ort?
  • Führt Ihre Kommune eine regelmäßige Kontrolle des Strom- und Wärmeverbrauchs in ihren Gebäuden durch?
  • Werden Pläne wie Bebauungspläne, Vorhaben- und Erschließungspläne auf eine optimale Energiebilanz hin überprüft?
  • Betreibt Ihre Kommune ihren Fuhrpark auf klimaschonende Weise?
  • Welche Maßnahmen wie Radwegekonzepte beim Radverkehr sind in Ihrer Kommune bereits umgesetzt?
  • Ist es vor Ort möglich, Energie- oder Gebäudeanalysen zu bekommen?
  • Setzt Ihre Kommune Klimaschutzprojekte zusammen mit Interessengruppen wie beispielsweise Handwerkern, Umweltverbänden und Gewerbe um?
Bild: I. Schmidt, Stadt Rostock
Bild: www.pixelquelle.de

Kontakt

Copyright: Andreas Kochloeffel

Robert Spreter
Leiter Kommunaler Umweltschutz
E-Mail: spreter@duh.de

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