Gebäudesanierung: eine Investition, die sich lohnt!

Energetische Gebäudesanierung: Klimaschutz in den eigenen vier Wänden

Knapp zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland sind energetisch gesehen nicht auf dem neuesten Stand. Hinzu kommt eine große Anzahl unsanierter Wohnungen. Dabei tragen effizientere Anlagen und eine bessere Dämmung aktiv zum Klimaschutz bei und steigern den Wohnkomfort.

Im Winter warm, im Sommer angenehm kühl – eine moderne Gebäudedämmung kann das leisten. Sie verringert den Wärmeverlust und damit den Energieverbrauch von Haus und Wohnung. Mit neuen Fenstern und einer effizienten Heiztechnologie auf der Basis erneuerbarer Energien kann ein Gebäude energetisch modernisiert werden.

Die anfänglichen Kosten schrecken viele Hausbesitzer ab, weshalb nur sehr wenige der Gebäude in Deutschland jährlich energetisch saniert werden. Vergessen wird dabei: Wer langfristig plant, ist finanziell am Ende meist besser dran und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz.

Eine energetische Gebäudesanierung macht sich bezahlt –ökonomisch und ökologisch:

  • Sie schützt das Klima durch weniger CO2-Ausstoß.
  • Sie reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen und macht unabhängig von schwankenden Energiepreisen.
  • Sie macht das Wohnen und Arbeiten behaglich und gesünder.

Holz, Hanf & Stroh: Nachhaltig Sanieren mit Naturdämmstoffen

© mg85/Fotolia

Dämmstoffe aus Polystyrol oder Mineralwolle sind den meisten Hausbesitzern bekannt. Weniger bekannt und bislang eher als Nischenprodukt gehandelt, sind Naturdämmstoffe wie Stroh, Schafwolle oder Hanf. Sie weisen in Puncto Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie hinsichtlich bestimmter bauphysikalischer Eigenschaften deutliche Vorteile auf. Ein Vergleich lohnt sich also in jedem Fall.

Wir haben die häufigsten Fragen über Naturdämmstoffe für Sie zusammengefasst. Wie ist die Dämmwirkung? Erhöhen Naturdämmstoffe die Brandgefahr? Wie sieht es aus mit Schimmelpilzen? Was kosten sie im Vergleich zu den Konventionellen? Alle Antworten finden sie hier: Naturdämmstoffe – Wider die falschen Mythen.

Ausbau erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung

Bis jetzt findet die Energiewende in Deutschland vor allem im Stromsektor statt. Hier muss die Wärmewende nachziehen. Während die Anteile der erneuerbaren Energien im Strombereich in den letzten Jahren kontinuierlich bis auf ein Drittel gestiegen sind, besteht im Wärmebereich mit einem Anteil von ungefähr 13 Prozent großer Nachholbedarf. Aktuell werden mehr als zwei Drittel der Wärme mit Erdgas oder Heizöl erzeugt – Tendenz steigend. Damit lassen sich die Klimaziele nicht erreichen. Für eine erfolgreiche Wärmewende braucht es einen konsequenten Wechsel zu erneuerbaren Energien.

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