Heizen mit Holz

Heizen mit Holz: Ein Problem für Gesundheit und Klima

Holz kann als nachwachsender Brennstoff eine gute Alternative zu Wärme aus Erdöl, Gas und Kohle sein. Verbrennt man  Holz, werden allerdings auch große Mengen von gesundheitsschädlichen Ruß- und Feinstaubpartikeln freigesetzt. Falsche Bedienung und veraltete Ofentechnik verschärfen das Problem. Vor allem kleine Anlagen wie Kaminöfen tragen überproportional zur Feinstaubbelastung bei. Heizen mit Holz ist daher nur mit Anlagen sinnvoll, die einen ähnlich niedrigen Feinstaubausstoß wie andere Heizquellen aufweisen.

Rund 90 Prozent der Partikel, die bei der Holzverbrennung entstehen, sind sogar kleiner als 1 Mikrometer. Diese dringen besonders tief in die Lunge und den Blutkreislauf ein. Feinstaub und die darin enthaltenen Rußpartikel machen krank. Ruß gilt zudem nach CO2 als der zweitgrößte Klimatreiber. In Europa verursachen Feuerungsanlagen in Haushalten weit mehr Ruß als der Straßenverkehr.

Clean Heat

Um den wachsenden Anteil gesundheits- und umweltschädlicher Partikel aus den Holzöfen und -kesseln privater Haushalte zu senken, haben DUH und der Danish Ecological Council  die europäische Kampagne „Clean Heat“ gestartet. Dazu informieren wir Verbraucher und beteiligen uns daran, technische und politische Lösungen voranzubringen.

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Kontakt

Copyright: DUH / Heidi Scherm

Dorothee Saar
Leiterin Verkehr & Luftreinhaltung
Tel.: 030 2400867-72
E-Mail: saar@duh.de

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