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Papierherstellung

Die Papierherstellung ist sehr wasserintensiv. Es können pro hergestellter Tonne Papier bis zu einer Million Liter Wasser verbraucht werden. Das Wasser wird dabei mit dem biologisch kaum abbaubaren Ligninsulfonat belastet.

pathogen

Fachausdruck für krank machend, krankheitserregend.

Pestizide

Sammelbegriff für alle chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel. Am häufigsten verwendet werden Insektizide, Herbizide und Fungizide. Viele Pestizide haben unerwünschte Nebenwirkungen. Sie konnten sich in der Vergangenheit in den Nahrungsketten anreichern und Menschen und Tiere beeinträchtigen.

Pflanzenkläranlage

Pflanzenkläranlagen funktionieren, indem in ihnen das Abwasser ohne künstliche Belüftung (d.h. Sauerstoffzufuhr) eine Bodenpassage durchläuft. Von Schilf durchwurzelter Boden oder durch/mit Schilf/Binsen bepflanzte Kies-/Sandschichten fungieren sowohl als mechanischer Filter als auch durch die in den Filterschichten vorhandenen Mikroorganismen, die Schadstoffe auf biologische Weise abbauen. Pflanzenkläranlagen sind mit Sumpfpflanzen (Schilf/Binsen u. a.) bestückt, da diese die beste Reinigungswirkung aufweisen.

Pflanzenmahd

Das Abmähen des Pflanzenbewuchses eines Gewässerlaufs in dessen Gewässersohle und/oder dessen Uferbereich.

Porenraum

Der Porenraum ist der Bereich neben und unterhalb des Bachbettes, der kleine Hohlräume enthält. Wird dem Wasserlauf z.B. durch Ausbaggerung, Drainwasser oder Erosion unnatürlich viel Sediment zugeführt, versanden diese Hohlräume und gehen als Laich- und Lebensraum verloren (vgl. Interstitial).

Prallhang

Als Prallhang bezeichnet man das kurvenäußere Ufer eines Flusses, das durch die hier stärkere Strömung abgetragen wird. Der Prallhang ist steiler ausgeprägt als der gegenüberliegende Gleithang.

Punktquellen

Örtlich genau lokalisierbare Quellen von Schadstoffeinträgen wie z.B. Fabriken, Mastanlagen o.ä.

Pyrit

Pyrit oder Schwefelkies ist das klassische "Narrengold". Durch den Einsatz von Drainagen wird das im Boden enthaltene Pyrit oxidiert und setzt seine Eisenanteile frei. Über das Drainwasser gelangt dieses Eisen dann in die Gewässer und bildet dort Eisenocker, was zu Verschlammung führt.

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