Saubere Luft für alle!
Für unsere Straßenmessungen:
für eine monatliche Unterstützung
für eine Messung
anteilig für Auswertung und Laborkosten

Bitte unterstützen Sie unsere 19 Klageverfahren und 500 Wintermessungen für „Saubere Luft“!

In ganz Deutschland gibt es 11.052 Städte und Gemeinden, aber nur 247 verkehrsnahe Messstationen für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2). Wo nicht gemessen wird, gilt die Luft für die Bundes- wie Landesregierung als „sauber“. In den vergangenen Monaten haben sich mehrere hundert Menschen bei uns gemeldet und uns auf die hohe Luftbelastung an ihrer Wohnung, dem Kindergarten oder der Schule ihrer Kinder aufmerksam gemacht. Doch mangels offizieller NO2-Daten können wir in diesen Fällen weder die für die Einhaltung der Luftreinhaltegesetze zuständige Stadt oder das Land auffordern, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, noch können wir Rechtsverfahren einleiten. Von den knapp 13.000 vorzeitigen Todesfällen und Hunderttausenden Neuerkrankten, verursacht durch das Dieselabgasgift NO2, entfällt ein großer Teil auf bisher unbekannte und damit ungeschützte Orte in Deutschland.

Wir messen über den gesamten Februar hinweg an 500 Orten in Städten und Gemeinden mit hohem Verkehrsaufkommen und veröffentlichen die Ergebnisse noch im März. Dabei wenden wir uns den wirklichen Brennpunkten zu: Eingänge von Kitas, Kindergärten und Schulen, Spielplätze an der Straße, Fußgängerampeln und Schulbushaltestellen. Es ist ein Skandal, dass über die Hälfte aller amtlichen Messstationen „auf der grünen Wiese“, in Parkanlagen oder an Waldrändern platziert sind und dort „Saubere Luft“ melden und aus diesem Grund Schutzmaßnahmen für die betroffenen Menschen unterbleiben! Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir durch unsere Winter-Messaktion die bisher von den Behörden ausgesparten Orte identifizieren können und den Kampf vor Gericht für „Saubere Luft“ in unseren Städten gewinnen!

Die für die Februar-Untersuchung geplante Methode mit so genannten Passivsammlern hat sich bei Messungen in den Städten München und Berlin sowie in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bewährt und wird von Luftreinhalteexperten wissenschaftlich begleitet. Innerhalb von zehn Tagen erhielten wir mehrere tausend konkrete Vorschläge für Messungen der Luftqualität. Hieraus wählen wir aktuell die 500 Messorte aus. Allein diese überwältigend große Zahl betroffener Bürger, die Luftmessungen bei sich fordern, zeigt die Größe des Problems. Wir gehen davon aus, dass es NO2-Grenzwertüberschreitungen in über 300 deutschen Städten gibt!

Von der Notwendigkeit dieser Messungen hat uns ausgerechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel überzeugt. Wegen unserer aktuell 19 Klagen auf „Saubere Luft“ in neun Bundesländern hat sie bereits zweimal Ministerpräsidenten und Oberbürgermeister medienwirksam ins Kanzleramt eingeladen und für „29 Schwerpunktregionen“ insgesamt eine Milliarde Euro für ein Sofortprogramm Luftreinhaltung bereitgestellt. Das bedeutet: Nur die Menschen, die in Städten mit amtlich festgestellter schlechter Luft leben, sollen von einer Förderung des ÖPNV, modernen Elektrobussen und nachgerüsteten Dieselbussen wirklich profitieren.

Wir wollen die Bundeskanzlerin und die für die Luftreinhaltung in Deutschland verantwortlichen Ministerpräsidenten durch unsere Messungen zwingen, sich auch den unter Dieselabgasgiften leidenden Menschen zuzuwenden, die in belasteten Orten ohne amtliche Messstation wohnen. Für die Messaktion sind wir in Vorleistung getreten und haben bei einem Schweizer Untersuchungslabor über 1.100 Passivsammler speziell für den Luftschadstoff NO2 gekauft. Zur Absicherung der Messergebnisse verwenden wir immer zwei Systeme parallel pro Messort. Allein die Messröhrchen, so genannte Passivsammler, kosten über 25.000 Euro. Für die Durchführung der parallelen Messung an 500 Orten samt Laborarbeiten und Detailauswertungen rechnen wir mit 80.000 Euro Kosten.

Besonders hart trifft das die Schwächsten in unserer Gesellschaft: Kleinkinder, Frühchen mit Lungenunterfunktion, ältere Menschen und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma leiden besonders unter NO2, das überwiegend aus Dieselmotoren stammt. Im Herbst 2017 hat die EU-Kommission Alarm geschlagen und die Zahl der jährlichen Todesfälle durch das Dieselabgasgift NO2 bereits zum zweiten Mal heraufgesetzt, auf nunmehr 12.860 vorzeitige Todesfälle. Das sind viermal so viele Menschen, wie jedes Jahr durch Verkehrsunfälle sterben!

Aber statt die durch Stickoxide verursachten Krankheiten und Todesfälle ernst zu nehmen, zeigen die Entscheider in Politik und Behörden immer noch ein großes Herz für betrügerische Autokonzerne und die schmutzigen Diesel – und verweigern seit Jahren die Ausdehnung des amtlichen Messnetzes ebenso wie die Einleitung von Fahrverboten für schmutzige Diesel.

Deshalb gehen wir juristisch gegen die Hersteller, aber auch gegen die Zulassungsbehörden vor. Wir decken illegale Abschalteinrichtungen auf und führen reelle Straßen-Abgasmessungen in unserem unabhängigen Emissions-Kontroll-Institut durch. Außerdem haben wir bereits in 62 Städten Rechtsverfahren für die Einhaltung der Luftreinhalte-Grenzwerte eingeleitet.

Bitte unterstützen Sie unsere Messaktionen mit Ihrer Spende - damit die Menschen dort endlich wieder unbesorgt einatmen können.

© Markus Bachmann/DUH
© Wanniger/DUH
© Markus Bachmann/DUH
© Markus Bachmann/DUH
© Urschl/DUH

Decke auf, wo Atmen krank macht

Mit unserer Aktion „Decke auf, wo Atmen krank macht“ möchten wir an 500 bisher nicht untersuchten Orten und Stadtteilen einen ganzen Monat lang die Luftqualität messen. Was steckt dahinter? Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch über unsere Messaktion für "Saubere Luft":

Weitere Informationen

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, auf Facebook und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Unsere Bankverbindung

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Antrags-Karte zum Download

Sie möchten Ihre Daten nicht im Internet veröffentlichen? Hier können Sie unsere Karte für den Antrag auf Fördermitgliedschaft herunterladen, ausdrucken und uns per Post senden.

Spendenurkunde auf Wunsch

Für Ihre Fördermitgliedschaft senden wir Ihnen gerne eine Urkunde zu. Mindestbetrag für eine Fördermitgliedschaft sind 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro pro Jahr. Geben Sie dazu einfach den gewünschten Namen im Urkunden-Feld an.

Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: Andreas Kochloeffel

Kerstin Dorer
Sekretariat/Spenderservice
Tel.: 07732 9995-38
E-Mail: Mail schreiben


Teilen auf:
Decken Sie auf, wo Atmen krank macht!
Decken Sie auf, wo Atmen krank macht!

Unsichtbar und gefährlich: Das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid. Melden Sie uns bis 21.1., wo in Ihrer Stadt Wohnen ungesund ist!

Jetzt mitmachen