Mit Stroh, Seegras und Co. Klima und Ressourcen schützen

Stärkung nachwachsender Rohstoffe im Dämmstoffmarkt (StaR-Dämm)

Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo) als Dämmstoffe sind eine gesunde und ökologische Alternative zu konventionellen Materialien. Ihr Bekanntheitsgrad und Marktanteil sind jedoch noch gering. Das Projekt StaR Dämm verbindet Forschung mit fachlichen Diskussionen und Politik für zukunftsfähige Lösungen bei der energetischen Sanierung.

Es besteht ein vielseitiges Angebot an Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Hinsichtlich ihrer Dämmwirkung sind die natürlichen Optionen vergleichbar mit konventionellen Produkten. Überdies hinaus besitzen sie gute bauphysikalische Eigenschaften, zum Beispiel eine hohe Wärmespeicherkapazität. Diese bietet an heißen Sommermonaten einen gesunden sommerlichen Wärmeschutz. Nicht nur mit Blick auf den Klimawandel sind dies Eigenschaften, die bei energetischen Sanierungen zunehmend berücksichtigt werden sollten. 

Die Marktdurchdringung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen ist derzeit jedoch noch gering. Intensiver Wettbewerb auf dem Dämmstoffmarkt sowie ein hoher Preisdruck hemmen den Absatz. Weiterhin erschweren fehlende Information und mangelhaftes Wissen über die Baustoffe und baurechtliche Vorschriften die Erschließung von Absatzpotenzialen.

Im Projekt StaR-Dämm sollen mit Forschung, Praxis und Politik Möglichkeiten und Lösungsstrategien für einen vermehrten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen bei Dämmmaßnahmen diskutiert und erarbeitet werden.

StaR-Dämm wird gemeinsam von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und dem Thünen Institut für Holzforschung umgesetzt. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über seinen Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert.

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