Saubere Luft für alle!
Für saubere Luft:

Die Automobilindustrie will uns plattmachen - bitte unterstützen Sie uns.

Die aktuellen Angriffe werden immer bedrohlicher: Die Automobilindustrie will die Deutsche Umwelthilfe e.V. und Jürgen Resch als einen ihrer Bundesgeschäftsführer mundtot machen. Warum? Weil wir nachgewiesen haben, dass nicht nur VW, sondern praktisch alle Hersteller illegale Abschalteinrichtungen verwenden. Und weil wir uns dafür einsetzen, dass ca. 9 Millionen schmutzige Euro 5 + 6 Diesel keine Einfahrt mehr in unsere sensiblen Innenstädte erhalten dürfen, da sie ein Vielfaches mehr an giftigen Stickoxiden ausstoßen als erlaubt.

Wie in den vergangenen Monaten auch dank unserer Arbeit bekannt wurde, wird die Abgasreinigung der Fahrzeuge teilweise bei Außentemperaturen unter +17 Grad Celsius abreguliert – das ist illegal und es verpestet die Atemluft mit massiv erhöhten Konzentrationen des Dieselgifts. Wir müssen in den nächsten Monaten weitere Abgasmessungen auf der Straße durchführen, um die genau verwendeten Abschalteinrichtungen zu dokumentieren. Wir geben nicht klein bei. Aber das schaffen wir nur mit Ihrer Unterstützung!

Viele hunderttausend Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Asthma, COPD und akuten Atemproblemen. Ob aus einer Veranlagung zu Asthma tatsächlich die Erkrankung hervorgeht, hängt auch von der Luft ab, die wir einatmen. NO2 erhöht das Risiko eines Ausbruchs dieser Krankheit massiv. Der Lungenfacharzt Dr. Mülleneisen aus Leverkusen sagte so treffend: Mit dem Rauchen kann man aufhören. Mit dem Atmen nicht. Genau deshalb bleiben wir hartnäckig!

Seit Beginn unserer Messungen im Herbst 2015 konnten wir praktisch alle großen Diesel-Hersteller der Verwendung illegaler Abschalteinrichtungen überführen. Maßgeblich auf der Basis unserer Messungen wurden in den USA Rechtsverfahren gegen FiatChrysler und gegen die Daimler AG eröffnet.

Im Februar 2016 enthüllten wir erstmals die Verwendung illegaler Abschalteinrichtungen bei einem Mercedes C-Klasse 220 CDi BlueTEC. Genau dieser Mercedes war bei Abgasuntersuchungen eines holländischen Instituts das sauberste Fahrzeug im Prüflabor. Bei Straßenmessungen des selben Prüfinstituts mit vergleichbaren Testzyklen war er gleichzeitig der schmutzigste Diesel-Pkw mit den höchsten Abgaswerten. Dieser Euro 6 Mercedes überschritt den Stickoxid-Grenzwert ausgerechnet bei innerstädtisch gefahrenen Geschwindigkeiten um mehr als das Zehnfache! Wie kann das sein, wenn er laut offizieller Prüfrolle „sauber“ ist? Gegen die Werbeaussagen des Herstellers, dass „BlueTEC die Emissionswerte der hochmodernen Dieselmotoren auf ein Minimum“ reduziere und dabei „alle relevanten Emissionsbestandteile auf ein Minimum reduziert“ werden, sind wir juristisch vorgegangen, denn dies ist nach unserer Einschätzung massive Verbrauchertäuschung. Einen ersten Erfolg vor dem Landgericht Stuttgart konnten wir Ende April erzielen: Daimler muss nun seine Abgasreinigungsstrategie offenlegen.

Im vergangenen Jahr versuchte die Stuttgarter Daimler AG die Veröffentlichung von Messungen durch die Androhung rechtlicher Schritte zu verhindern und behinderte zudem unsere Öffentlichkeitsarbeit über eine – zwischenzeitlich komplett wieder aufgehobene – Einstweilige Verfügung. Erst im Januar dieses Jahres wurde der vor den Landgerichten Berlin und Hamburg ausgetragene Rechtsstreit zugunsten der DUH entschieden.

Ende März 2017 beantragte VW eine neue, sehr viel weitergehende Einstweilige Verfügung nun nicht nur gegen die DUH sondern auch gegen Jürgen Resch persönlich. Grund: Wir haben Zweifel an der Rechtmäßigkeit des „Software-Updates“. Nachdem wir Abgasmessungen eines VW Golfs vor und nach dem sogenannten Software-Update im Rahmen des Rückrufes gemessen und die festgestellten über 600 mg NOx/km veröffentlicht hatten, ließ der VW-Konzern uns bzw. Jürgen Resch persönlich durch eine Einstweilige Verfügung zehn Bewertungen verbieten. Der Streitwert beträgt 1.000.000 Euro! Gegen diese Verfügung haben wir Widerspruch eingelegt und am 24. Mai vor dem Landgericht Düsseldorf darüber verhandelt, ob wir auch künftig unsere nicht bestrittenen Messergebnisse hinsichtlich ihrer rechtlichen Folgen kommentieren dürfen.

Und dies wird nicht der letzte Rechtsstreit sein, den wir für die Verbraucher gegen die mächtige Automobillobby ausfechten müssen. Labor- und Straßenmessungen, Anwalts- und Gerichtskosten belasten uns – aber genau diese gerichtlichen Entscheidungen sind der einzige Weg, auf dem wir die Automobilkonzerne zur Einhaltung von Recht und Gesetz zwingen können, nachdem die zuständigen Behörden hier komplett versagen.

Weitere Informationen

Wie werde ich über dieses Projekt als Spender informiert?

Die Deutsche Umwelthilfe informiert Sie als Spender regelmäßig über ihre Projekte, sofern gewünscht: im Magazin DUHwelt (per Post, vierteljährlich), im Newsletter (per E-Mail, regelmäßig) sowie über Twitter, auf Facebook und auf dieser Internetseite. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team aus dem Spenderservice gerne zur Verfügung.

Informationen zu Steuer und Spendenquittung

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihre Spende an uns ist von der Steuer absetzbar. Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg und Kontoauszug als Nachweis.

Unsere Bankverbindung

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02
BIC: BFSWDE33XXX

Antrags-Karte zum Download

Sie möchten Ihre Daten nicht im Internet veröffentlichen? Hier können Sie unsere Karte für den Antrag auf Fördermitgliedschaft herunterladen, ausdrucken und uns per Post senden.

Spendenurkunde auf Wunsch

Für Ihre Spende ab 60 Euro oder Ihre Fördermitgliedschaft senden wir Ihnen gerne eine Urkunde zu. Mindestbetrag für eine Fördermitgliedschaft sind 5 Euro pro Monat bzw. 60 Euro pro Jahr. Geben Sie dazu einfach den gewünschten Namen im Urkunden-Feld an.

Ansprechpartner Spenderservice

Copyright: DUH/Andreas Kochlöffel

Karin Potthoff
Spenderservice
Tel.: 07732 9995-56
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: Andreas Kochloeffel

Kerstin Dorer
Sekretariat/Spenderservice
Tel.: 07732 9995-38
E-Mail: Mail schreiben


Teilen auf: