Ärgern Sie sich auch über ungewollte Werbepost in Ihrem Briefkasten? Dann machen Sie jetzt bei unserer Protestmail-Aktion mit und fordern Sie von Frau Bundesjustizministerin Lambrecht: Stoppen Sie die riesigen Abfallberge, vermüllten Hausflure, immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung durch ungewollte Werbepost.

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Die Deutsche Umwelthilfe e.V. nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
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  • wir erheben die für die Durchführung der Aktion notwendigen Daten
  • in diesem Rahmen werden die notwendigen Daten auch an die jeweiligen Adressaten, z. B. Behörden, Politiker, o. a. weitergegeben, was das Petitionsrecht (Art. 17 GG) verlangt, um sicherzustellen, dass nur tatsächlich existierende Personen teilnehmen
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  • in den Informationen werden Sie über alle Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe e.V. informiert, ggf. auch darüber wie Sie uns weitergehend unterstützen können. z. B. durch Spenden
  • Sie können den Erhalt der Informationen jederzeit unter www.duh.de/opt-out widerrufen

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition gegen ungewollte Werbepost:

Hier geht es zur Petition

Laden Sie sich hier den Kantar Ergebnisbericht herunter:

Kontakt

Copyright: © Finke / DUH

Christian Behrens
Projektmanager Kreislaufwirtschaft
E-Mail: Mail schreiben

Teilen Sie Frau Lambrecht Ihre persönliche Meinung zu unnötiger Werbepost mit:


Sehr geehrte Frau Bundesjustizministerin Lambrecht,

wir müssen endlich etwas an dem ressourcenverschwendenden System der Werbepost ändern.  Jede Woche werden unsere Briefkästen ungefragt mit Werbebroschüren vollgestopft. Dabei stellen die Konzerne Ihre wirtschaftlichen Interessen über die Interessen der Bevölkerung und der Umwelt: eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar im Auftrag der DUH belegt, dass weniger als ein Drittel der Befragten Werbepost noch für zeitgemäß und 78 Prozent gedruckte Werbeblätter für umweltbelastend halten.
So wie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger habe ich kein Interesse an ungefragter Werbepost und möchte deshalb etwas ändern. Darum fordere ich Sie auf, diese unnötige Ressourcenverschwendung zu beenden:

Führen Sie ein bundesweites Opt-in-System für unadressierte Werbepost ein! Werbung darf nur noch in Briefkästen geworfen werden, bei denen es ausdrücklich erwünscht ist. Das heißt: „Werbung – Ja bitte“ statt „Werbung – Nein danke“-Aufkleber.


Wenn wir solch ein Opt-In-Verfahren in ganz Deutschland umsetzen, können wir jährlich rund 66.000 Müllabfuhren vermeiden, Ressourcen schonen und Umwelt und Klima schützen.

Zahlen und Fakten:

  • Seit der Einführung eines Opt-In-Systems für Werbepost in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam werden dort pro Jahr 6.000 Tonnen Papier und zwischen 650 und 750 Fahrten der kommunalen Müllabfuhr eingespart.
  • 1,06 Mio. Tonnen nicht adressierter Werbung landen jährlich in Deutschlands Briefkästen. Das sind über 28. Mrd. Werbebroschüren. (Quelle: Studie Universität Gießen & Berechnungen der DUH)
  • 42 Mrd. Liter Wasser, 4,3 Mrd. kWh Energie und 1,6 Mio. Tonnen Holz von über 1,1 Mio. Bäumen werden für die jährliche Papierproduktion nicht adressierter Werbebroschüren verbraucht. (Quelle: Studie Universität Gießen & Berechnungen der DUH)
  • 85 bis 90 Prozent der Werbung im Briefkasten wird nicht gelesen. Davon geht Abfallexperte Prof. Gäth der Universität Gießen aus. 

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

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