Diskussionsforum Ökosystemleistungen

Von Bienen, Blüten und Banken - Finanzinstitutionen, Ökosystemleistungen und Biodiversität

16. Mai 2019, Frankfurt/Main

© Louisa Lösing / GIZ

Am 16. Mai 2019 fand im Palmengarten in Frankfurt/Main im Rahmen der BioFrankfurt die 11. Veranstaltung der Reihe "Diskussionsforum Ökosystemleistungen" mit dem Titel „Von Bienen, Blüten und Banken - Finanzinstitutionen, Ökosystemleistungen und Biodiversität“ in Kooperation mit dem Global Nature Fund (GNF) und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) statt, die diese Veranstaltung finanziert hat. Nach der Begrüßung durch deren Vertreter Andreas Gettkant, die Direktorin des Palmengarten Dr. Katja Heubach sowie DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner setzte Susanne Bergius (Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments) mit dem Vortrag „Finanzen und Biodiversität – Lebensgrundlage auf den Radar nehmen“ einen ersten Impuls. Roel Nozman, ASN-Bank, stellte in seinem Referat „Integrating biodiversity into financial institutions – Experiences from ASN Bank“ die von seiner seine Bank entwickelte Methode zur Bewertung des Biodiversitätsfußabdrucks von Finanzinvestitionen (BFFI) vor. Susanne Krippner (Senior Associate, ESG-Ratings, ISS-Oekom) ging auf "Biodiversität und Ökosysteme aus der Perspektive einer Rating-Agentur" ein. Andrea Peiffer, Projektmanagerin Business & Biodiversity beim GNF, widmete sich dem Thema: „Privates Kapital für den Waldwiederaufbau und Biodiversitätsschutz – Impact Investments als Lösungsansatz?“ und Dr. Jens Mackensen (Abteilungsdirektor Naturressourcen und Landwirtschaft, Lateinamerika und Karibik,KfW / eco.business Fund) stellte den „eco.business Fund – Finanzierung und Beratung biodiversitätsfreundlicher kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU)“ vor. Nach einigen positiven Beispielen mit vielen Anreizen, im Finanzsektor neue Wege zu gehen, diskutierten in der sich anschließenden FishBowl-Diskussion die fast 70 Teilnehmer u. a. über Risikobewertung, Wirkungsmessung und Umsetzung von „biodiversitätsfreundlichen“ Investitionen sowie die politische Herausforderung, biodiversitätsschädliche Subventionen und Investitionen in Anlageprodukte zu verhindern bzw. auszuschließen.

Kontakt

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Leiter Naturschutz
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Suleika Suntken
Projektmanagerin Naturschutz
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