Kein Palmöl in den Tank!

Schreiben Sie jetzt Ihre Protestmail an Energieminister und EU-Ratsmitglied Peter Altmaier: Schluss mit dem massiven Abholzen der Regenwälder und der Verschwendung von Palmöl im Sprit!

Am Mittwoch, den 17.01.2018 stimmte das Europäische Parlament in Brüssel dafür, die Beimischung von Palmöl in Kraftstoffen endlich zu stoppen. Am 13.06.2018 beginnt die letzte Verhandlungsrunde zwischen EU-Rat, Parlament und Kommission zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie und damit zur zentralen Frage eines Verbots von Palmöl im Biodiesel. Das Abstimmungsergebnis darf in den Verhandlungen nicht verwässert werden! Bitte schreiben Sie deshalb heute noch Ihre persönliche Protestmail an Energieminister und EU-Ratsmitglied Peter Altmaier. Fordern Sie mit uns: Schützen Sie die Regenwälder und ihre Bewohner und stoppen Sie die Beimischung von Palmöl in Kraftstoffen!

Palmöl ist in fast jedem zweiten Supermarktprodukt enthalten und aus unserem Alltag kaum noch  wegzudenken. Doch was kaum jemand weiß: Der Biodiesel in Europa besteht bis zu 25 Prozent aus Palmöl. Unzählige Hektar Regenwald mussten deshalb schon Ölpalm-Plantagen weichen, vor allem in Indonesien und Malaysia. Dies raubt viel zu vielen Tier- und Pflanzenarten die Lebensgrundlage und führt zu massiven Emissionen von Klimagasen. Grund dafür ist eine Auflage der EU, den Ausstoß von Klimagasen aus Kraftstoffen zu senken. Angeblich wird der Diesel durch Pflanzenöl-Anteile umweltfreundlicher. Ein riesiger Irrtum!

Auch Biodiesel durch Ölpalm-Plantagen und die Verlagerung des Lebensmittelanbaus auf Waldflächen produzieren massive Treibhausgasemissionen, die nicht nur unserem Klima sondern auch unserer Gesundheit schaden. Durch die Rodung der Regenwälder verlieren immer mehr Arten, wie Orang-Utans, Asiatische Elefanten und der Rhinozerosvogel ihre komplette Lebensgrundlage. Vor allem in Indonesien wird die Situation immer bedrohlicher: Ganze 14 Millionen Hektar nehmen die Ölpalm-Plantagen dort ein! Das entspricht fast der Hälfte der Fläche Deutschlands! Und es werden immer mehr. So kann es nicht weitergehen!

Wir fordern ganz konkret:

  1. Ein Beimischungsverbot von Palmöl und anderen Speiseölen in Kraftstoffen.
  2. Die Reduzierung der Beimischungsquote von Biokraftstoffen aus Lebensmitteln auf null.  Biokraftstoffe mit Lebensmittelbestandteilen dürfen nicht als „Erneuerbare Energien“ anerkannt werden.
  3. Aus klimatischer Sicht sollte nur aus Abfällen und Reststoffen erzeugte Bioenergie gefördert werden.
  4. Klimaschutz im Verkehr durch neue CO2-arme Antriebssysteme und eine Mobilitätswende!

Am Mittwoch, den 17.01.2018 stimmte das Europäische Parlament in Brüssel dafür, die Beimischung von Palmöl in Kraftstoffen endlich zu stoppen. In den nächsten Monaten folgen die Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Kommission und dem Rat. Das Abstimmungsergebnis darf in den Verhandlungen nicht verwässert werden! Dafür brauchen wir Ihre Stimme. Machen auch Sie mit, denn je mehr wir sind, desto mehr Druck können wir ausüben!

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So sieht Ihre Protestmail dann aus:

Betreff: Kein Palmöl in den Tank!

Sehr geehrter Herr Altmaier,

Unzählige Hektar Regenwald mussten schon Ölpalm-Plantagen weichen. Viel zu viele Tier- und Pflanzenarten werden ihrer Lebensgrundlage beraubt. In Indonesien nehmen die Ölpalm-Plantagen bereits 14 Millionen Hektar ein! Das entspricht fast der Hälfte der Fläche Deutschlands! Und es werden immer mehr. Sie können dieses Drama endlich beenden – bitte tun Sie es auch!

Ein Großteil der europäischen Palmöl-Importe wird im Sprit verschwendet. Grund dafür ist die gesetzlich vorgeschriebene Beimischung von Palmöl im Kraftstoff – die war zwar gut gedacht, ist aber leider eine ökologisch und ökonomisch widersinnige Regelung. Angeblich soll der Biodiesel dadurch umweltfreundlicher werden. Ein riesiger Irrtum! Auch Biodiesel und die indirekte Flächennutzung durch Ölpalm-Plantagen produzieren massive Treibhausgasemissionen. So kann es nicht weitergehen!

Am Mittwoch, den 17.01.2018 stimmte das Europäische Parlament in Brüssel dafür, die Beimischung von Palmöl in Kraftstoffen endlich zu stoppen. Am 13.06.2018 folgt die letzte Verhandlungsrunde zwischen EU-Rat, Parlament und Kommission. Das Abstimmungsergebnis darf in den Verhandlungen nicht verwässert werden! Ich fordere Sie auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Regenwälder und ihre Bewohner zu schützen:

  1. Ein Beimischungsverbot von Palmöl und anderen Speiseölen in Kraftstoffen.
  2. Die Reduzierung der Beimischungsquote von Biokraftstoffen aus Lebensmitteln auf null.  Biokraftstoffe mit Lebensmittelbestandteilen dürfen nicht als „Erneuerbare Energien“ anerkannt werden.
  3. Aus klimatischer Sicht sollte nur aus Abfällen und Reststoffen erzeugte Bioenergie gefördert werden.
  4. Klimaschutz im Verkehr durch neue CO2-arme Antriebssysteme und eine Mobilitätswende!

Sie haben es in der Hand! Unternehmen Sie endlich etwas gegen das massive Abholzen der Regenwälder und den Tod unzähliger Tiere! Stoppen Sie die Beimischung von Palmöl in Kraftstoffen. Regenwald gehört nicht in den Tank!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

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Wir haben JETZT eine Chance, die Zerstörung der Regenwälder politisch zu verhindern. Bitte unterstützen Sie uns!

Gero Leson, Director of organic and fair trade raw materials bei Dr. Bronners


Palmöl - wichtiger Rohstoff oder Klimakiller?


Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Palmöl im Tank!

© Marc Doradzillo
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