Stoppt Blutdiesel!

Schreiben Sie Ihre Protestmail an die Europäische Kommission und fordern Sie: Regenwald raus aus dem Tank!

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Hälfte der europäischen Palmöl-Importe landet im Tank. Unzählige Hektar Regenwald wurden deshalb schon abgeholzt, Orang-Utans und viele weitere einmalige Arten der tropischen Regenwälder aus ihrem Lebensraum vertrieben. So darf es nicht weitergehen! Sie haben bereits beschlossen aus der Beimischung von Palmöl im Sprit auszusteigen. Ich fordere Sie hiermit auf, den Ausstieg mit dem geplanten Rechtsakt am 1. Februar zu bestätigen und dafür zu sorgen, dass der Beschluss wirklich umgesetzt wird. Eine neue Ipsos-Umfrage zeigt, dass 69 Prozent der Europäer gegen Palmöl im Tank sind. 82 Prozent wissen nicht einmal, dass sie Palmöl tanken müssen. Es kann nicht sein, dass gegen unseren Willen Regenwälder für angeblich klimafreundliche Kraftstoffe zerstört werden.

Als EU-Kommissare müssen Sie jetzt dafür sorgen, dass dieser Irrsinn gestoppt wird. Stoppt Blutdiesel! Regenwald raus aus dem Tank.

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

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In Europa landen jedes Jahr 4,3 Millionen Tonnen Palmöl im Biodiesel. 51 Prozent des nach Europa importierten Palmöls fließt demnach in unsere Autos. Grund dafür ist eine EU-Richtlinie, die ursprünglich das Ziel hatte, die CO2- Bilanz von Diesel zu verbessern. Durch die Beimischung von Palmöl und der damit verbundenen Entwaldung ist der Biodiesel allerdings dreimal schlechter fürs  Klima als normaler Diesel.

Wir haben jetzt die Chance, diesen Irrsinn zu stoppen. Fordern Sie darum jetzt mit uns von der EU-Kommission: Stoppt Blutdiesel! Regenwald raus aus dem Tank. Das EU-Parlament hatte bereits Anfang 2018 beschlossen, die Beimischung von Palmöl zum Biodiesel per Gesetz zu verhindern. Aber es fehlt ein letzter wichtiger Schritt der EU-Kommission: Am 1. Februar 2019 muss sie den Ausstieg mit einem Rechtsakt bestätigen und dafür sorgen, dass der Beschluss wirklich umgesetzt wird.

Durch die Rodung der Regenwälder verlieren immer mehr Arten, wie Orang-Utans, Asiatische Elefanten und der Rhinozerosvogel ihre komplette Lebensgrundlage. Vor allem in Indonesien wird die Situation immer bedrohlicher: Ganze 14 Millionen Hektar nehmen die Ölpalm-Plantagen dort ein! Das entspricht fast der Hälfte der Fläche Deutschlands! Und es werden immer mehr. Orang-Utans verhungern oder werden erschossen, wenn sie versuchen, sich von den Palmfrüchten der Plantagen zu ernähren. So darf es nicht weitergehen! Eine neue Ipsos-Umfrage* zeigt, dass 82 Prozent der Europäer nicht einmal wissen, dass sie an der Tankstelle Palmöl zapfen müssen. 69 Prozent der Befragten sind wie wir dagegen und fordern, dass diese Fehlentwicklung gestoppt wird.

Bereits im vergangenen Mai hat die EU die neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf den Weg gebracht. Diese schreibt einen schrittweisen Ausstieg aus der Beimischung von Palmöl im Diesel ab 2023 vor sowie ein endgültiges Verbot ab 2030. Doch Industrie-Lobbyisten und die Regierungen der Palmöl-produzierenden Länder versuchen mit allen Mitteln zu verhindern, dass die EU-Kommission diesen Beschluss am 1. Februar rechtskräftig umsetzt. Die indonesische und malaysische Regierung üben massiven Druck auf die EU aus und drohen aus jeglichen Handelsabkommen auszusteigen, wenn die Kommission Palmöl im Biodiesel verbietet.

Wir müssen jetzt Druck auf die Kommission ausüben. Bitte schreiben Sie deshalb jetzt Ihre Protestmail: Stoppt Blutdiesel! Regenwald raus aus dem Tank.

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