Schluss mit Palm- und Sojaöl in deutschen Tanks!

Schreiben Sie eine Protestmail an Julia Klöckner und Peter Altmaier und fordern Sie mit uns: Stoppen Sie jetzt die Beimischung von Palm- und Sojaöl zum Biodiesel!

+++ Unsere Kampagne geht weiter! +++

Sehr geehrte Frau Klöckner, sehr geehrter Herr Altmaier,

4 Millionen Tonnen Palmöl werden jedes Jahr EU-weit in unseren Autotanks verbrannt. Aufgrund der negativen Klima- und Umweltauswirkungen, die die Produktion von Palmöl mit sich bringt, hat die EU-Kommission im Frühjahr 2019 beschlossen, die Beimischung zum Diesel ab 2030 zu verbieten. Doch dieses Verbot kommt viel zu spät! Der Anbau von Palmöl führt insbesondere in Südostasien zur Abholzung großflächiger Regenwaldgebiete und kann daher keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Jeden Tag sterben zahlreiche Arten, wie der Orang-Utan, oder werden durch den Verlust ihres Lebensraumes vertrieben. Millionen Tonnen CO2 entstehen bei Brandrodungen, die noch immer jährlich Indonesiens Himmel verdunkeln.  Daher fordern wir, dass die geringen Mengen an zertifiziertem Palmöl, die bisher dem Markt zur Verfügung stehen, nicht im Tank verbrannt, sondern dem Lebensmittelsektor zur Verfügung gestellt werden. Ein Verbot auf nationaler Ebene muss jetzt kommen - wir wollen nicht für zahlreiche weitere Jahre einfach wegsehen. Darum fordere ich Sie auf:

Beschließen Sie jetzt ein Verbot von Palmöl und auch dem Entwaldungstreiber Soja als Beimischung zum Kraftstoff. Mit einer Änderung der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung ist dies schon ab 2021 in Deutschland möglich und notwendig - wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Gegen die Zerstörung der Regenwälder und die Vertreibung zahlreicher Arten muss JETZT gehandelt werden und nicht erst in 2030!

"An dieser Stelle steht Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können.“

Mit freundlichen Grüßen

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Wussten Sie, dass unser Diesel in Europa und Deutschland Palmöl enthält?

Biodiesel aus Palmöl ist dreimal klimaschädlicher als herkömmlicher Diesel. Der Anbau von Palmöl führt insbesondere in Südostasien zur Abholzung großflächiger Regenwaldgebiete und kann daher keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen aus Palm- aber auch Sojaöl erhöht zudem den Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche und verstärkt die Entwaldung in den Anbauländern.

Zwei Jahre lang haben wir auf europäischer Ebene für ein Verbot der Beimischung von Palmöl aber auch von Sojaöl gekämpft. Im Frühjahr 2019 kam für Palmöl dann der Teilerfolg: Die EU-Kommission hat Palmöl als risikoreichen Rohstoff eingestuft und einen stufenweisen Ausstieg aus der Beimischung zum Biodiesel beschlossen – allerdings gilt ein vollständiges Verbot erst ab 2030. Das ist viel zu spät! Ein sofortiges Handeln in den Mitgliedsstaaten ist nun erforderlich!

Wie genau das rechtlich funktioniert, haben wir durch ein Anwaltsbüro klären lassen. Es ist eine rein politische Frage der Umsetzung und dafür brauchen wir SIE! Fordern Sie jetzt mit uns von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Verantwortung zu übernehmen und die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung zu ändern. Palm- und Sojaöl müssen in Deutschland ab 2021 verboten sein. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Regenwälder und zahlreicher Arten. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Protestmail und helfen Sie uns, ein frühzeitiges Beimischungsverbot in Deutschland zu erreichen. Vielen Dank!

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