Schluss mit Palm- und Sojaöl in deutschen Tanks!

Schreiben Sie eine Protestmail an Julia Klöckner und Peter Altmaier und fordern Sie mit uns: Stoppen Sie jetzt die Beimischung von Palm- und Sojaöl zum Biodiesel!

+++ Unsere Kampagne geht weiter! +++

Jetzt Protestmail abschicken:
Damit Sie erfahren, ob diese Aktion erfolgreich war, speichern wir Ihre Daten und würden wir Sie gerne per E-Mail-Newsletter oder Telefon über den weiteren Verlauf dieser Aktion und die Arbeit der DUH informieren. Das detaillierte Vorgehen finden Sie in den Datenschutzhinweisen. Ihre Einwilligung können Sie natürlich jederzeit widerrufen.

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
Allgemeine Informationen über unsere Grundsätze finden Sie hier.

Für Petitionen, Abstimmungen oder E-Mail-Aktionen der Deutschen Umwelthilfe e.V. gilt darüber hinaus:

  • Bei Abstimmungen, bei denen jede Person nur einmal teilnehmen kann, speichern wir Ihre Daten und gleichen diese mit den bisherigen Teilnehmern ab.
  • wir erheben die für die Durchführung der Aktion notwendigen Daten
  • in diesem Rahmen werden ggf. die notwendigen Daten an die jeweiligen Adressaten, z. B. Behörden, Politiker, o. a. weitergegeben, was das Petitionsrecht (Art. 17 GG) verlangt, um sicherzustellen, dass nur tatsächlich existierende Personen teilnehmen
  • Ihre personenbezogenen Daten werden nicht in den allgemeinen Adresshandel weitergegeben, noch an andere Unternehmen oder Organisationen verkauft oder vermietet
  • wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen der Deutschen Umwelthilfe e.V. entschieden haben, erhalten Sie diese per E-Mail oder Telefon direkt von uns; sollte dafür die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister notwendig sein, erhält dieser ggf. auch Ihre personenbezogenen Daten zur Verarbeitung – wir stellen dabei sicher, dass solche Dienstleister nur für die jeweilige Aufgabe notwendigen Daten erhalten, diese nur für erlaubte und beauftragte Zwecke einsetzen und die Vorgaben des Datenschutzrechts zwingend einhalten
  • in den Informationen werden Sie über alle Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe e.V. informiert, ggf. auch darüber wie Sie uns weitergehend unterstützen können. z. B. durch Spenden
  • Sie können die Einwilligung zum Erhalt von Informationen jederzeit unter www.duh.de/opt-out widerrufen
  • Die Deutsche Umwelthilfe e.V. verarbeitet Ihre in dem Formular angegebenen Daten gem. Art. 6 (1) b) DSGVO für die Betreuung Ihrer Teilnahme (Petition, E-Mail-Aktion, Umfrage, o. Ä.). Die Nutzung Ihrer Adressdaten und ggf. Ihrer Interessen für postalische, werbliche Zwecke erfolgt gem. Art. 6 (1) f) DSGVO
    wenn Sie sich für den Erhalt von Informationen entschieden haben. Einer zukünftigen, werblichen Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit uns gegenüber widersprechen. Weitere Informationen u.a. zu Ihren Rechten auf Auskunft, Berichtigung und Beschwerde erhalten Sie unter www.duh.de/datenverarbeitung 

     


Sehr geehrte Frau Klöckner, sehr geehrter Herr Altmaier,

mehr als 7 Millionen Tonnen Speiseöle werden jedes Jahr in Deutschland in unseren Autotanks verbrannt. Palm- und Sojaöl sind in tropischen Regionen für die Rodung von Wäldern verantwortlich und können deswegen keinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Im Durchschnitt emittiert der sogenannte „Bio“diesel auf der Basis von Lebens- und Futtermitteln mindestens 80 Prozent mehr Treibhausgase als fossiler Diesel! Die wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen aus Palm- und Sojaöl erhöht zudem den Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche und verstärkt indirekt die Entwaldung in den Anbauländern.

Daher fordern wir die Bundesregierung auf, diesen Wahnsinn zu beenden und die Förderung dieser Speiseöle für den Verkehrssektor schnellstmöglich zu stoppen – wie es Frankreich 2019 bereits vorgemacht hat. 

Beschließen Sie jetzt ein Verbot von Palmöl und Sojaöl als Beimischung zum Kraftstoff. Mit einer Änderung der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung ist dies schon ab 2021 in Deutschland möglich und notwendig – wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Gegen die Zerstörung der Regenwälder und die Vertreibung zahlreicher Arten muss JETZT gehandelt werden. 

"An dieser Stelle steht Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können.“

Mit freundlichen Grüßen

© Holzmann / DUH
© gudkovandrey/Fotolia
© DUH
© Aisyaqilumar - Fotolia
© gudkovandrey / Fotolia

Wussten Sie, dass unser Diesel in Europa und Deutschland Palmöl enthält?

Biodiesel aus Palmöl ist dreimal klimaschädlicher als herkömmlicher Diesel. Der Anbau von Palmöl führt insbesondere in Südostasien zur Abholzung großflächiger Regenwaldgebiete und kann daher keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen aus Palm- aber auch Sojaöl erhöht zudem den Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche und verstärkt die Entwaldung in den Anbauländern.

Zwei Jahre lang haben wir auf europäischer Ebene für ein Verbot der Beimischung von Palmöl aber auch von Sojaöl gekämpft. Im Frühjahr 2019 kam für Palmöl dann der Teilerfolg: Die EU-Kommission hat Palmöl als risikoreichen Rohstoff eingestuft und einen stufenweisen Ausstieg aus der Beimischung zum Biodiesel beschlossen – allerdings gilt ein vollständiges Verbot erst ab 2030. Das ist viel zu spät! Ein sofortiges Handeln in den Mitgliedsstaaten ist nun erforderlich!

Deutschland muss frühzeitig aus der Beimischung von Palmöl zum Sprit aussteigen.

Wie genau das rechtlich funktioniert, haben wir durch ein Anwaltsbüro klären lassen. Es ist eine rein politische Frage der Umsetzung und dafür brauchen wir SIE! Fordern Sie jetzt mit uns von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Verantwortung zu übernehmen und die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung zu ändern. Palm- und Sojaöl müssen in Deutschland ab 2021 verboten sein. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Regenwälder und zahlreicher Arten. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Protestmail und helfen Sie uns, ein frühzeitiges Beimischungsverbot in Deutschland zu erreichen. Vielen Dank!

In zwei Studien beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Einsatzes von Agrar-Rohstoffen für die Kraftstoffproduktion sowie den Auswirkungen dieses Booms auf unseren Planeten:

Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen. Sie entscheiden, welche Cookies Sie zulassen oder ablehnen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Einstellungen“, um Ihre Einstellungen zu treffen und weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung zu erhalten. Sofern Sie den Button „Akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen (Fußbereich der Website) ändern.