Schreiben Sie eine Protestmail an Julia Klöckner und Peter Altmaier und fordern Sie mit uns: Stoppen Sie jetzt die Beimischung von Palm- und Sojakraftstoffen!

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Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner, sehr geehrter Herr Minister Altmaier,

innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Verbrauch von Pflanzenölen für die Produktion von Agrodiesel um 48% erhöht. Die meisten Autofahrer*innen ahnen nichts davon, dass sie in ihrem Tank wertvolle Lebensmittel verbrennen und damit unfreiwillig zu Naturzerstörung und Klimawandel beitragen.

Kraftstoffe auf der Basis von Lebens- oder Futterpflanzen führen direkt und indirekt zur Zerstörung von Ökosystemen und heizen damit das Klima an. Im Durchschnitt emittiert dieser sogenannte „Bio“diesel sogar 80 Prozent mehr Treibhausgase als fossiler Diesel! Dabei sind Palm- und Sojaöl besonders schädlich. Denn für sie werden in tropischen Regionen wertvolle Naturgebiete wie die Regenwälder vernichtet. 

Daher fordern wir Sie als Stellvertreter*in der Bundesregierung auf, diesen Wahnsinn jetzt zu beenden: Stoppen Sie schnellstmöglich klimaschädliche Kraftstoffe aus Palm- und Sojaöl! Gegen die Klimakrise, die Zerstörung der Regenwälder und das Artensterben muss JETZT gehandelt werden.

Stoppen Sie schnellstmöglich im Rahmen der nationalen Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (RED II) den Einsatz entwaldungskritischer Kraftstoffe wie Palm- und Sojadiesel für den Verkehrssektor – wie es Frankreich für Palmöl bereits seit Januar 2020 vormacht. Der Einsatz aller Anbaukraftstoffe muss mittelfristig beendet werden.

Die Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (RED II) im Verkehr bietet jetzt die Möglichkeit, Deutschlands Anteil an Klimaemissionen und Entwaldung durch den Verkehrssektor zu minimieren. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben, um Deutschland im Kampf gegen die Klimakrise voranzubringen. Der Gesetzes-Entwurf liegt vor – jetzt liegt es an Ihnen, den Druck zu erhöhen, um entwaldungskritische Rohstoffe schnellstmöglich aus dem Tank zu verbannen. Machen Sie Anfang Februar in der Kabinettsitzung einen wichtigen Schritt für den Arten- und Klimaschutz, indem Sie den Förderungsstopp von Soja und Palmöl im Tank fordern!

"An dieser Stelle steht Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können.“

Mit freundlichen Grüßen

© Holzmann / DUH
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Wussten Sie, dass unser Diesel in Europa und Deutschland Palmöl und Sojaöl enthält?

Agrodiesel aus Palmöl ist dreimal klimaschädlicher als fossiler Diesel, Sojadiesel etwa doppelt so klimaschädlich. Die wachsende Nachfrage nach Agrokraftstoffen aus Palm- und Sojaöl erhöht zudem den Druck auf die landwirtschaftliche Nutzfläche und verstärkt indirekt die Entwaldung in den Anbauländern. Der wachsende Anbau von Palmöl in Indonesien und Malaysia treibt die Regenwaldzerstörung immer weiter voran. Damit geht eine immense Artenvielfalt verloren, besonders bedrohte Arten wie der Orang-Utan sind am Rande des Aussterbens, die Abholzung treibt die globale Klimakrise voran und indigene Stämme werden ihres Zuhauses beraubt.

Der Anbau des meist genetisch veränderten Sojas führt vor allem in Südamerika zu Umweltzerstörungen. Unter hohem Pestizideinsatz werden Millionen von Hektar, die ursprünglich das Zuhause unzähliger Arten waren, zerstört. Eine Katastrophe für die Natur des Kontinents. Das entfettete Soja ist der Treibstoff der europäischen Fleischproduktion, das Sojaöl wiederum wird im Straßenverkehr verbrannt.  

Zwei Jahre lang haben wir auf europäischer Ebene für ein Verbot der Beimischung von Palmöl aber auch von Sojaöl gekämpft. Im Frühjahr 2019 kam dann der Teilerfolg: Die EU-Kommission hat Palmöl als risikoreichen Rohstoff eingestuft und einen stufenweisen Ausstieg aus der Beimischung zum Diesel beschlossen – allerdings wird ein vollständiger Förderungsstopp erst ab 2030 von der EU vorgeschrieben. Das ist viel zu spät! Ein sofortiges Handeln in den Mitgliedstaaten ist möglich und nun erforderlich! 

Ein sich derzeit in Abstimmung befindender Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU in deutsches Recht sieht einen Förderungsstopp von Palmöl im Tank bis 2026 vor. Auch wenn ein sofortiger Ausstieg am ökologisch sinnvollsten wäre, ist dies ein unterstützenswerter Schritt in die richtige Richtung. Um der aktiven Lobbyarbeit der Industrieverbände nicht das Feld zu überlassen und sicherzustellen, dass auch Soja gemäß den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen als Rohstoff mit hohem Risiko für Landnutzungsänderungen eingestuft wird, müssen wir uns jetzt laut für ein starkes Gesetz im Sinne der Nachhaltigkeit einsetzen.

Deutschland muss sofort aus der Beimischung von Palm- und Sojaöl zum Sprit aussteigen.

Dafür brauchen wir SIE! Fordern Sie jetzt mit uns Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf, Verantwortung zu übernehmen und sich für einen schnellstmöglichen Förderungsstopp von Palm- und Sojaöl im Tank einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Regenwälder und zahlreicher Arten. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Protestmail und helfen Sie uns, einen schnellstmöglichen Beimischungsstopp in Deutschland zu erreichen. Vielen Dank!

In Kooperation mit:

In zwei Studien beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Einsatzes von Agrar-Rohstoffen für die Kraftstoffproduktion sowie den Auswirkungen dieses Booms auf unseren Planeten:

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