Stoppen Sie die Vermüllung durch Coffee to go-Becher!

Fordern Sie mit uns die neue Umweltministerin Svenja Schulze auf: Führen Sie ein Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher in Deutschland ein!

Wie kaum eine andere Sache ist der Einwegbecher Sinnbild unserer Wegwerfkultur. Sind Kaffee oder Tee einmal ausgetrunken, landet der Becher nach durchschnittlich 15 Minuten im Müll – oder auf der Straße, im Park oder dem Flussbett. Für seine Produktion werden wertvolle Ressourcen wie Holz, Erdöl und Wasser benötigt. Ressourcen, die am Ende in der Tonne landen. Pro Jahr gehen in Deutschland unglaubliche 2,8 Milliarden Kaffee-Einwegbecher über die Theke. Das ergibt jährlich mehr als 40.000 Tonnen Müll. Aneinandergestellt würden diese Becher siebenmal die Erde umrunden. Allein in Berlin werden täglich über 460.000 Becher verkauft - und weggeworfen.

„Schluss damit!“ Wir fordern Umweltministerin Svenja Schulze auf: Führen Sie ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher ein!

Mehrwegsysteme für Getränke sind nichts Neues: fast jeder kennt Mehrwegflaschen für Mineralwasser, Bier und Brause. Das sollte doch auch für Kaffee klappen. Freiburg, Tübingen, Hamburg und viele andere machen es vor: Kaffeetrinker zahlen ein Pfand auf den Mehrwegbecher und können diesen in allen teilnehmenden Filialen wieder abgeben. Wir fordern Frau Schulze auf, aktiv zu werden und bundesweit ein Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher einzuführen. Der Gewinn für die Umwelt ist enorm und bei einem bundesweit einheitlichen Pfandsystem gibt es für Coffee to go-Genießer praktisch keine Einschränkung. Abgeben kann man die Becher dann fast an jeder Ecke.

Schon nach 15 Minuten sind die Becher Müll

Die meisten Coffee to go-Becher bestehen aus Pappe und einer Kunststoffschicht, dazu kommen die Plastikdeckel, gelegentlich ein Rührstäbchen, Papiermanschetten und auch mal eine Tragehilfe aus Pappe. Hinzu kommt: die Innenbeschichtung aus Kunststoff macht das Recycling der Pappbecher nahezu unmöglich. Ganz abgesehen davon, dass der Großteil der Becher erst gar nicht im gelben Sack landet.

Auch die Produktion der Becher ist ein Umweltproblem: zehntausende Tonnen Holz, Kunststoff sowie Milliarden Liter Wasser werden benötigt, um die Becher herzustellen. Mit der benötigten Energiemenge könnte man mehr als 100.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Und das alles für durchschnittlich 15 Minuten Trinkgenuss!

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So sieht Ihre Protestmail dann aus:

Betreff: Stoppen Sie die Vermüllung durch Coffee to go-Becher

Sehr geehrte Frau Schulze,

zahlreiche deutsche Städte machen vor, wie es geht und führen Mehrwegsysteme für Kaffeebecher ein. Werden Sie aktiv und sagen Sie deutschlandweit den Müllbergen durch Kaffeebecher den Kampf an!

Als Bundesumweltministerin ist es ihre Aufgabe die Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung durch Unmengen an Einweg-Bechern zu verringern. Sie tragen die Verantwortung! 

Die Zahlen sprechen für sich – ein funktionierendes Mehrwegsystem spart im Vergleich zu Einweg-Pappbechern jährlich:

  • 87.000 Tonnen CO2-Emissionen
  • 1,2 Milliarden Liter Wasser
  • 280 Millionen kWh Strom
  • 64.000 Tonnen Holz
  • 11.000 Tonnen Kunststoff
  • Letztlich 40.000 Tonnen unnötigen Müll

Frau Ministerin Schulze: Sie haben es jetzt in der Hand! Beenden Sie die Abfallflut durch Coffee to go- Becher und führen Sie ein deutschlandweites Mehrwegsystem für Kaffeebecher ein!

"An dieser Stelle steht dann Ihr persönlicher Kommentar, den Sie beim Unterschreiben eingeben können."

Mit freundlichen Grüßen

Jetzt unterschreiben

"Ich liebe Coffee to go. Aber ich habe die Vermüllung durch Coffee to go-Becher satt!"
Georg Kössler, Berlin

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