Fracking-Gas raus!

Keine neue fossile Infrastruktur in Brunsbüttel!

In Brunsbüttel soll ein Mega-Terminal für den Import von Fracking-Gas entstehen. Das ist nicht nur energiewirtschaftlich unnötig, sondern auch unvereinbar mit unseren Klimazielen. Hier kannst du mit nur wenigen Klicks eine Einwendung gegen die Genehmigung verfassen!
Wenn wir die Klimaschutzziele noch irgendwie erreichen wollen, darf keine neue fossile Infrastruktur mehr errichtet werden. Trotzdem möchte die German LNG Terminal GmbH – mit Rückendeckung von Behörden und Politik – ein Flüssigerdgasterminal in Brunsbüttel errichten, das über Jahrzehnte jährlich bis zu 8 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Deutschland bringen würde. Dass es dabei vor allem um gefracktes Gas geht steht seit Längerem außer Frage. Dass dieses Projekt die Energiewende in Deutschland weiter blockieren würde, auch.

Ende Juni 2021 hat German LNG die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren beim zuständigen Amt für Planfeststellung Verkehr in Kiel eingereicht. Damit ist der Genehmigungsprozess für die Errichtung eines Hafens als Teil des LNG-Terminals und als eines der beiden Hauptzulassungsverfahren gestartet, die Voraussetzung für den Bau des fossilen Megaprojekts sind.

Und jetzt wird es spannend: In beiden Verfahren können Einwendungen erhoben werden, um Argumente gegen das Projekt vorzubringen – und zwar von jedem/jeder Bundesbürger:in! Mit dieser Website geht das ganz einfach: Klicke dich einfach durch die Fragen, wähle die Aspekte aus, die für dich am wichtigsten sind und lasse dir deine individuelle Einwendung ganz einfach als PDF oder in Textform an dein Mailpostfach schicken. Wichtig ist dabei, dass aus dem Text deine persönliche Betroffenheit durch das Projekt hervorgeht (z. B. Industrialisierung der Landschaft oder Klimawandelfolgen). Alles, was du dann noch tun musst, ist, den Brief oder das Fax an das Amt für Planfeststellung Verkehr zu senden (Mercatorstraße 9, 24106 Kiel, Fax: 0431 383-2754). Du kannst den Text davor auch noch final bearbeiten.

Während der Auslegungsdauer von vier Wochen und bis zu vier Wochen danach können Einwendungen eingesendet werden (hier Zeitraum konkretisieren, sobald bekannt!).

Mit einem Rechtsgutachten hat die Deutsche Umwelthilfe bereits 2019 nachgewiesen, dass ein Terminal am geplanten Ort in Brunsbüttel nicht genehmigungsfähig wäre. Neben den Argumenten des Klimaschutzes geht das Gutachten vor allem auf die sich durch das Terminal steigernde Unfallgefahr ein. In unmittelbarer Nähe des Bauplatzes befinden sich neben einem Zwischenlager für radioaktive Abfälle auch eine Sondermüllverbrennungsanlage und ein Chemiepark. Für die umgebenden Wohngebiete und die Natur könnte ein Unfall dort katastrophale Folgen haben. Die Ansiedlung eines weiteren Störfallbetriebs, wie sie das LNG-Terminal darstellen würde, wird deshalb derzeit zurecht vom Bebauungsplan ausgeschlossen.

Neben Klimaschutz und Unfallgefahren gibt es viele weitere Aspekte, die nicht nur für Anwohner:innen, sondern für Bürger:innen aus dem ganzen Land relevant sein können und entsprechend im Genehmigungsverfahren Beachtung finden müssen. Eine weitere Industrialisierung der Landschaft, ein höheres Verkehrsaufkommen, Umweltzerstörung, Sorgen um die Zukunft der Kinder oder Enkel oder auch negative Folgen für die Wirtschaft – diese und viele weitere Aspekte können mithilfe dieser Website jetzt von Euch angebracht werden. Verschafft jetzt eurer Stimme Gehör und erstellt eure Einwendung - alle Briefe müssen vom Amt geprüft werden und je mehr eingehen, desto größer wird auch die Aufmerksamkeit für diesen Prozess werden. Damit steigen unsere Chancen, dass German LNG keinen positiven Genehmigungsbescheid für die Hafenanlagen erhalten wird – und das Terminal niemals traurige Realität wird.

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