Die Gärten

Drei Gärten im Großraum Hannover und ein Garten in Köthen demonstrieren, wie gut klimaneutrale Gartentechniken und die Nutzung alter Obst- und Gemüsesorten auf andere Gemeinschafts- und Privatgärten übertragbar sind. Bei der Planung der alternativen Techniken spielt neben ihrer Umweltverträglichkeit auch die Effizienz eine Rolle.

Garten Badenstedt

Der Garten in Badenstedt ist von der Gebrüder-Körting-Schule (Grundschule) gepachtet. Der Garten wird kontinuierlich von mehreren Klassen genutzt. Zurzeit ist eine Klasse verantwortlich für die Pflege der Kräuterschnecke, eine weitere für das Hügelbeet und eine letzte für das Kartoffelbeet. Am Donnerstagnachmittag wird der Garten zusätzlich von der Garten AG der Schule genutzt. Der Garten befindet sich in der Kolonie Waldeck e.V., Im Schreberweg Nr. 16.

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Die Arbeit hat sich gelohnt! Wo noch vor wenigen Monaten...

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... ein Gartengelände brach lag...

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... haben fleißige Helferinnen und Helfer zusammen mit der DUH...

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... Großartiges vollbracht!

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Und so wurde aus einem überwucherten Tümpel...

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... im Handumdrehen...

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... wieder ein Paradies für Frösche.

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Garten Köthen

Der „Garten für die Zukunft“ in Köthen mit insgesamt 700 m² liegt im Gebiet Sonneneck in inmitten einer mehrgeschossigen Wohnbebauung.  Der Pächter - die Basis gGmbH, ein Beschäftigungsträger für Wiedereingliederungsmaßnahmen aus Köthen - wird auf dem Areal „Sonneneck“ einen sozialen Treffpunkt für viele verschiedene Ziel- und Altersgruppen entwickeln. Die Idee ist, den Modellgarten langfristig durch den Beschäftigungsträger und die AnwohnerInnen zu bewirtschaften und zu nutzen.
Seit März 2016 arbeiten kontinuierlich Mitarbeitende der Basis gGmbH im Garten unter Anleitung einer Gartenbau Ingenieurin und setzen die Ideen der Planungsworkshops um. Schwerpunkt im Garten wird eine solare Bewässerungstechnik und die Herstellung kombinierter Sitzmöbel und Beete – durch Upcycling. Die Basis des Wirtschaftens ist Permakultur. Eine Bienen– und Naschhecke aus Beerensträuchern, Topinambur, Schlehen und Weißdorn ist gepflanzt, Hoch-, Hügel- und Vertikalbeet wurden mit Mitarbeitenden der Basis gGmbH angelegt und Sitzmöbel aus Paletten mit BerufsschülerInnen gebaut. Das Gesamtareal soll nach Fertigstellung für alle – generationsübergreifend – zugänglich sein.

Garten in Hannover-Kleefeld – der Garten als Lernort für Berufsqualifizierungsprojekte

Der Garten in Hannover-Kleefeld wurde 2013 als pachtfreier Garten von der Deutschen Gesellschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung e. V. (DGBNE) übernommen. Er befindet sich in einer Kleingartenanlage. Nach einem Gebäudebrand wurde eine neue Holzhütte errichtet. Der vollkommen verwilderte Garten wurde mit Jugendlichen aus Berufsqualifizierungsprojekten entwickelt und gepflegt. Bereits entstanden sind verschiedene Beete zum Gemüseanbau, unter anderem Hochbeete, und auch eine Hollywoodschaukel (auf Wunsch der Jugendlichen) aus Paletten. Die KleingartennachbarInnen sind interessiert an einer Zusammenarbeit. Der Verein ist interessiert an daran, den Garten weiterhin in Richtung de Prinzipien der Gärten für die Zukunft zu entwickeln.

Garten in Hessisch-Oldendorf – der Garten für sozial benachteiligte Familien

Der Verein für Kinder- und Jugendarbeit aus Hessisch-Oldendorf entwickelt derzeit einen Garten zusammen mit Familien nach den Prinzipien der „Gärten für die Zukunft“. Ziel des Vereins ist: offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Integrations-, Inklusions-, Flüchtlings- und Kulturarbeit. Sie starten nun gerade einen Garten mit Flüchtlingen und sozial benachteiligten Familien, die schon länger in Hessisch Oldendorf wohnen, anzulegen.

Kontakt

Copyright: © Steffen Holzmann

Astrid Hölzer
Referentin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 0175 5054898
E-Mail: Mail schreiben

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