Decke auf, wo Atmen krank macht!

Unterstützen Sie unsere Messaktion und melden Sie uns weiterhin, wo in Ihrer Stadt Diesel-Abgase die Luft verpesten!

#abgasalarm

Das amtliche Messnetz für das Dieselabgasgift NO2 ist mit 247 verkehrsnahen Messpunkten in Deutschland löchrig wie ein Schweizer Käse. Denn nicht nur in Stuttgart, München oder Berlin ist die Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) belastet: Viele hunderttausend Menschen, die an stark befahrenen Straßen wohnen, in die Kita oder zur Schule gehen, leiden unter dem Dieselabgasgift.

Mit unserer Aktion „Decke auf, wo Atmen krank macht“ möchten wir an 500 bisher nicht untersuchten Orten und Stadtteilen einen ganzen Monat lang die Luftqualität messen. Dafür haben wir Menschen in ganz Deutschland dazu aufgerufen, uns Orte und Stadtteile zu nennen, an denen die Luft durch zu viel Verkehr verpestet ist. Über 1600 Zuschriften haben uns erreicht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Derzeit sichten wir alle Zuschriften und werten aus, an welchen 500 Orten in Deutschland wir messen werden. Sie können unsere Aktion weiterhin untersützen! Spenden Sie uns oder werden Sie Fördermitglied.

Wie kann ich die Messaktion unterstützen?

Jeder Mensch hat ein Recht auf saubere Luft! Es wird Zeit, dass die Luftbelastung in Deutschland ernst genommen wird und Politik und Wirtschaft endlich handeln! Wir sind auf private Spenden und Förderbeiträge für die Finanzierung dieser bislang umfassendsten Bestandsaufnahme der NO2-Belastung in Deutschland angewiesen!

Sie sehen das auch so? Dann helfen Sie uns, aufzudecken, wie hoch die Belastung in unseren Städten wirklich ist! Unterstützen Sie uns durch eine Spende und machen Sie diese Messaktion gemeinsam mit uns möglich! 

Unterstützen Sie uns

Oder werden Sie Fördermitglied der Deutschen Umwelthilfe und unterstützen uns dauerhaft mit Ihrem regelmäßigen Förderbeitrag. Wir freuen uns auf Sie!

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Sie können uns weiterhin Orte melden, an denen gemessen werden soll!

Die vielen Zuschriften von Menschen, die unter der Belastung der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid leiden, haben uns bestärkt, weiterzumachen. Wir werden zeitnah eine zweite Messaktion durchführen und nehmen ihre Tipps, wo gemessen werden soll, weiterhin entgegen. Einfach online ausfüllen und abschicken.

Machen Sie mit und decken Sie auf, wo Atmen krank macht!

Wo sollte Ihrer Meinung nach gemessen werden?

Ihre Daten

Wir wollen an Orten messen, an denen bisher keine amtlichen Messungen stattfinden! Machen Sie auf die Luftbelastung durch Dieselabgase in Ihrer Stadt oder Gemeinde aufmerksam. Wenn Sie in einer Großstadt mit amtlichem Messpunkt wohnen – machen Sie darauf aufmerksam, dass es andere Stadtteile mit gleich hoher oder noch schlimmerer Belastung der Luft gibt!

Seien Sie dabei, damit endlich an den richtigen Orten gemessen wird!

In 90 deutschen Städten wurden 2016 laut Umweltbundesamt die Jahresmittelgrenzwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) überschritten.

In vielen tausend deutschen Städten und Gemeinden gibt es hingegen keine amtliche Messstation. Daher existiert dort auch kein Problembewusstsein. Die amtlichen Luftbelastungsdaten zeigen nur einen Ausschnitt des Problems, tatsächlich ist es weit größer als bislang angenommen. Eine Untersuchung in Niedersachsen zeigte beispielsweise, dass nicht nur die sieben Städte mit Messstationen, sondern insgesamt 40 Städte und Kommunen Probleme mit dem Lungengift Stickstoffdioxid (NO2) haben. Das zeigen auch ähnliche Messungen der Rundfunkanstalten RBB in Berlin und des SWR in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie der Organisation Green City in München.

Mit unserer bundesweiten Messaktion möchten wir vom 1. Februar bis 1. März 2018 an über 500 Orten die Belastung der Atemluft mit dem Dieselabgasgift NO2 messen!

Helfen Sie uns, die Lücken auf der Landkarte zu schließen! Schreiben Sie uns, wenn die Atemluft vor Ihrer Haustür, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Kita beispielsweise durch einen dichten Straßenverkehr besonders schlecht ist und unterstützen Sie uns als Fördermitglied!

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Unter Einsatz von so genannten „Passivsammlern“ werden wir ab dem 1. Februar 2018 an 500 ausgewählten Orten Luftqualitätsmessungen durchführen.

Das Messverfahren ist einfach, unkompliziert und liefert verlässliche Werte:

Die von uns eingesetzten Passivsammler sind kleine Röhrchen, in denen sich eine chemische Substanz befindet, die die Messkomponente (in unserem Fall Stickstoffdioxid - NO2) bindet. Sobald die Röhrchen geöffnet werden, wird dieser Prozess in Gang gesetzt. Ab diesem Zeitpunkt “sammeln” sie NO2. Die aktivierten Röhrchen werden an den verkehrsnahen Orten für exakt 4 Wochen angebracht, an denen die Schadstoffbelastung gemessen werden soll. Die Auswertung der Messröhrchen erfolgt durch das akkreditierte Schweizer Analyselabor Passam. Mitte März 2018 werden wir die Ergebnisse vorstellen.

Sie haben weitere Fragen? Hier kommen Sie zu unseren FAQs zur Messaktion

Aktuell läuft die Auswertung der ersten 500 Orte, an denen gemessen wird. Die vielen Zuschriften, die uns erreicht haben, haben uns darin bestärkt, zeitnah eine zweite bundesweite Messung durchzuführen. Dafür können Sie jetzt schon belastete Orte an uns melden. Es ist ganz einfach: Teilen Sie uns die genaue Adresse einer Wohnbebauung, Kindergarten, Schule, Krankenhaus etc. mit, die gleichzeitig an eine Straße mit hohem Verkehrsaufkommen angrenzt und wo daher „dicke Luft“ herrscht. Schreiben Sie uns über unser Anmeldeformular und lassen Sie uns wissen, wo genau wir messen sollen. In vielbefahrenen Straßenschluchten mit wenig Luftaustausch, an Straßenkreuzungen oder -einmündungen ist die Stickstoffdioxidbelastung oft besonders hoch. Wir möchten die wirklichen stark belasteten Orte in Deutschland identifizieren, indem wir genau dort messen, wo atmen krank macht! Sie haben weitere Fragen? Hier kommen Sie zu unseren FAQs zur Messaktion

Wir werten derzeit mit einem uns ehrenamtlich unterstützenden Expertenkreis alle Zuschriften aus, und wählen die 500 Orte, an denen im Februar 2018 die Messung durchgeführt werden soll.

Ort melden und mitmachen

Sie wollen noch mehr über unsere Messaktion "Decke auf, wo Atmen krank macht" wissen?
Hier klären wir die häufigsten Fragen und geben Antworten!

planet wissen vom 6. Februar 2018: "Abgasalarm – der Kampf um saubere Luft"

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