Immer mehr Menschen und besseres Stadtklima? – Singen geht es an!
Genau wie viele andere Kommunen, wächst auch die Stadt Singen am Hohentwiel. Und auch hier sind durch den Klimawandel steigende Temperaturen und eine höhere Zahl an extremen Wetterereignissen zu verzeichnen.
In Singen wird deshalb im Rahmen des Forschungsprogrammes KLIMOPASS des Landes Baden-Württemberg das Projekt „Zielkonflikt Klimakomfort – Nachverdichtung: Entwicklung von Lösungsstrategien zur klimawandelangepassten Siedlungsentwicklung der Stadt Singen“ durchgeführt.
Dabei wird untersucht, wie sich der steigende Druck neuen Wohnraum zu schaffen und die Anforderung an ein gesundes Stadtklima miteinander in Einklang bringen lassen. So könnten beispielsweise Dächer oder Fassaden begrünt, Plätze entsiegelt, Bäume gepflanzt oder Wasserläufe angelegt werden. Neue Gebäude und Straßen sollen so gebaut werden, dass sie das Klima nicht beeinträchtigen.
Dazu wird ein Klimamodell für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Für besonders stark betroffene Quartiere werden modellhaft Maßnahmen entwickelt. Diese sollen später auf das gesamte Stadtgebiet und auch auf andere Kommunen übertragen werden.
Die DUH unterstützt die Stadt Singen dabei durch die Organisation von Workshops mit Expert*innen aus Planung, Forschung und aus anderen Kommunen, die bereits über Erfahrungen mit der Klimaanpassung verfügen.
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Kontakt
Markus Zipf
Bereichsleiter Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 07732 9995-65
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