Wie machen wir unsere Städte klimafreundlich?

In Deutschland leben rund 75 Prozent der Menschen in Städten. Dort wird ein Großteil der Energie verbraucht und der Treibhausgase emittiert. Darum beginnt erfolgreicher Klimaschutz im urbanen Raum. Stadtplanung kann eine Schlüsselrolle dabei spielen.

Wie Stadtquartiere geplant, angelegt und umgestaltet werden, bestimmt maßgeblich ihren CO2-Fußabruck – in der Regel für Jahrzehnte. Sind sie fußgänger- und fahrradfreundlich? Erzeugen Anlagen im Quartier einen Großteil der vor Ort benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen? Verfügen die Quartiere über ausreichend städtisches Grün? Können Anwohner*innen leicht an der Quartiersentwicklung mitwirken? Kurzum: Werden kohlenstoffarme Infrastrukturen und Lebensstile gefördert?

MULTIPLY möchte die Kommunalverwaltung und -politik für das Thema sensibilisieren und gewinnen, unter anderem durch einen Teilnahmeaufruf und einen maßgeschneiderten Erfahrungsaustausch kommunaler Praktiker. So bringen wir das Wissen und die Kompetenzen von Kommunalpolitikerinnen, technischen Verwaltungsangestellten und Kommunikationsexperten auf den neuesten Stand.

Unsere Modellkommunen

Die folgenden Modellkommunen bringen sich mit ihrer Expertise und ihren Fragen intensiv in das laufende Projekt ein – insbesondere im Rahmen des von uns moderierten Erfahrungsaustausches (‚Peer Learning‘):

Vorreiterkommunen

Nachahmerkommunen

Kapazitätsaufbau

Über einen Zeitraum von zwei Jahren arbeiten wir eng mit unseren Vorreiter- und Nachahmerquartieren zusammen. Während dieser Zeit führen wir eine Reihe von Lernmodulen durch, unter anderem nationale Erfahrungsaustausche (‚Peer Learning‘) und eine europäische Konferenz. Dieser Kapazitätsaufbau und die Kompetenzerweiterung der beteiligten Kommunen bilden den Kern des Projekts. Auf Basis der Erfahrungsaustausche erarbeiten wir eine Orientierungshilfe (‚Leitfaden‘) für andere Kommunalverwaltungen und kommunale Entscheiderinnen zum Thema integrierte Stadtplanung.

Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam mit unseren Nachahmerkommunen einen quartiersbezogenen Energieplan, der sowohl den Status Quo als auch zukünftige Zielsetzungen in Punkto Treibhausgasemissionen abbildet.  

Handlungsleitfaden MULTIPLY

Die Handlungsempfehlungen bauen auf dem gegenseitigen, von der DUH moderierten Austausch der an MULTIPLY beteiligten Kommunen auf. Der Handlungsleitfaden enthält viele wertvolle Tipps und Anregungen, wie Kommunen eine integrierte Quartiersplanung in Angriff nehmen können.
Wir zeigen anhand kommunaler Beispiele, wie energetische Sanierung, Wärmeplanung, Energieerzeugung im Quartier, Mobilitätsplanung und Klimaanpassung unter einen Hut gebracht werden können.
Dabei finden interessierte Kommunen klare Leitlinien, mit welchen Vorgaben und Maßnahmen sie ihre Quartiere klimaneutral entwickeln können.

Auf einen Blick

MULTIPLY steht für „Municipal peer-to-peer learning in integrating transport, land-use planning and energy policy at district level“ und verfolgt ein zentrales Ziel: Die Klimaschutzpotenziale der integrierten Stadt- und Quartiersplanung europaweit zu kommunizieren und zu heben. Der zentrale Ansatz besteht darin, räumliche Lösungen der CO2-Reduktion in den Bereichen Mobilität, Energie und Siedlungsentwicklung zu entwickeln. Dazu werden in sechs Ländern – Schweden, Polen, Ungarn, Österreich, Italien und Deutschland – Leuchtturmprojekte identifiziert, die die Grundsätze integrierter Stadtplanung berücksichtigen und Lernprozesse zwischen Vorreitern und Nachahmern initiiert. Das Projekt wird durch die EU über den Zeitraum von 12/2018-05/2022 gefördert.

Förderer

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