Daimler-Abgasskandal erreicht VW-Dimension

Nach Informationen der DUH sichern Ermittler der Unternehmensberatung Deloitte Touche Daten in den Büroräumen von Daimler. Die Untersuchungen in den Werken sowie der Konzernzentrale haben bereits am 22. April 2016 begonnen, als das US-Justizministerium seine Ermittlungen bekannt gab.

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30 Jahre Tschernobyl

30 Jahre Tschernobyl

Auch 30 Jahre nach der Katastrophe stehen in Europa immer noch baufällige Atomkraftwerke. Für Risikoreaktoren in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Belgien fordert die Deutsche Umwelthilfe eine sofortige Abschaltung und verbindliche europäische Mindestanforderungen.
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Da tüt sich nix!

Da tüt sich nix!

Nun ist es doch nur eine „freiwillige Vereinbarung“ geworden, die die Plastiktüten-Flut in Deutschland stoppen soll. Was oberflächlich betrachtet gut klingt, ist in Wirklichkeit schlecht für die Umwelt: Am Ende könnte der Einzelhandel sogar noch an der Tüte verdienen. Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine gesetzliche Regelung und eine bundesweite Abgabe von 22 Cent.
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DUH siegt vor dem Landgericht Berlin gegen Daimler-Anwalt

DUH siegt gegen Daimler-Anwalt

Das Landgericht Berlin hat heute im Rechtsstreit zwischen dem Anwalt der Daimler AG, Prof. Christian Schertz, und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zugunsten der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation entschieden. Das Gericht hob mit sofortiger Wirkung die zugunsten von Herrn Prof. Schertz ergangene einstweilige Verfügung vom 15.01.2016 auf und wies den Antrag auf ihren Erlass zurück. Anlass für den Rechtsstreit war ein Schreiben von Medienanwalt Christian Schertz im Auftrag der Daimler AG am Vortag einer angekündigten Pressekonferenz, bei der die DUH Ergebnisse von Abgastests u. a. einer Mercedes C-Klasse veröffentlichte. „Die heutige Entscheidung des Berliner Landgerichts stärkt den Verbraucherschutz in Deutschland und erleichtert der Deutschen Umwelthilfe die Aufklärung des Diesel-Abgasskandals. Daimler hat versucht, uns mit anwaltlichen Drohgebärden in der Aufklärung der Abgasmanipulationen beim Stuttgarter Autokonzern zu behindern. Gleichzeitig wurden uns „gesonderte rechtliche Schritte“ für den Fall angekündigt, dass wir diesen Drohbrief veröffentlichen oder auch nur daraus zitieren. Seitdem wir mit eigenen Messungen das Ausmaß des Dieselabgasskandals untersuchen und Indizien für Abschalteinrichtungen veröffentlichen, sehen wir uns zunehmend auf unsere Existenz ausgerichteten Drohungen von Seiten der Automobilindustrie ausgesetzt“, kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, die Entscheidung.
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Pariser Abkommen: Das Klima wartet nicht

Das Klima wartet nicht

Von einer historischen Wende war die Rede, als im Dezember vergangenen Jahres 192 Staaten ein neues Klimaschutzabkommen in Paris beschlossen und damit das Ende der fossilen Energien. Morgen setzt Deutschland in New York seine Unterschrift unter das Abkommen. Damit es bei der Zeremonie nicht nur bei einem symbolischen Akt bleibt, fordert die Deutsche Umwelthilfe die Bundesregierung auf, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen jetzt umzusetzen.
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Fischotter und Schreiadler willkommen!

Artenschutz braucht Naturnähe

Der Wandel von Wäldern, Wiesen und Flüssen, macht vielen Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Die DUH will den Landschaften verlorene Natur zurückgeben. Im Rahmen des "Krombacher Artenschutz-Projektes" starten wir im Frühjahr 2016 zwei neue Artenschutz-Projekte, die dem Fischotter und dem Schreiadler helfen. Damit baut die DUH ihr Engagement im Artenschutz noch weiter aus.