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Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe unterstützt die Bürgerbeteiligung im Lippepark Hamm

Hamm/Radolfzell, Montag, 10.12.2012

Deutsche Umwelthilfe und Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung und Gesundheit beraten Akteure des Lippepark Hamm zu „Bürgerbeteiligung für soziale und ökologische Chancengleichheit“ – Partizipationsprozess in Hamm beispielhaft – Projekt will bürgerliches Engagement festigen und naturnahe Freiflächen im städtischen Wohnumfeld schaffen

Unter dem Motto „Umweltgerechtigkeit durch Partizipation“ unterstützt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) den unter Beteiligung der Anwohner geplanten Lippepark in Hamm. Das bundesweite Projekt betont die Bedeutung innerstädtischer Grünflächen insbesondere für sozial benachteiligte Wohngebiete und deren Wirkung auf die menschliche Gesundheit und die sozialen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Lippepark ist eines von insgesamt fünf geförderten Modellprojekten, die Bürgerbeteiligung im Sinne sozialer und ökologischer Gerechtigkeit umsetzen.

„Die Beteiligung der Bürger an der Stadtgestaltung hat einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsschichten. Außerdem fördert eine ‚grüne‘ Wohnumgebung die Gesundheit“, erklärt Robert Spreter, der den Kommunalen Umweltschutz bei der DUH leitet. „Gerade Kinder und Jugendliche aus ärmeren Haushalten verlassen ihr Wohngebiet in der Regel nur selten. Die Möglichkeit, Natur gewissermaßen vor der eigenen Haustür zu erleben, ist deshalb besonders wichtig.“

Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung und Gesundheit führt die DUH in Hamm einen Workshop zu den Chancen und Schwierigkeiten der Bürgerbeteiligung durch, die man während der Realisierung des Lippeparks ausgemacht hat. Außerdem sollen Möglichkeiten für ein dauerhaftes und aktives Engagement der Bürger und Bürgerinnen im Wohnumfeld diskutiert werden.

„Im Beteiligungsprozess haben wir bisher verschiedene Zielgruppen erfolgreich integriert. Jetzt gilt es, die aktive und kreative Mitwirkung der Bürger zu verstetigen“, sagt Heinz-Martin Muhle, Leiter des Stadtplanungsamtes in Hamm.

Die DUH und das Expertenteam bereisen in den kommenden Monaten auch die anderen vier Modellprojekte, um die Erfahrungen innerhalb der Projekte und die Impulse von den Beratern in einem Handlungsleitfaden zu bündeln. Dieser soll zukünftig entstehende, lokale Initiativen darin unterstützen, Umweltgerechtigkeit durch aktive Beteiligung der lokalen Bevölkerung zu realisieren.

Weitere Informationen zum Projekt „Umweltgerechtigkeit durch Partizipation“ sowie zu den ausgewählten Modellprojekten finden Sie im Internet unter www.duh.de/partizipation.html

Für Rückfragen:

Kati Partzsch, Projektassistentin Kommunaler Umweltschutz DUH
Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell
Mobil: 0176 52406309, E-Mail: partzsch@duh.de

Katja Meusel
, Projektentwicklung Stadtplanungsamt Hamm
Technisches Rathaus, Raum A2.115, Gustav-Heinemann-Str. 10, 59065 Hamm
Tel.: 02381 17 4165, E-Mail: meusel@stadt.hamm.de

Daniel Eckold
, Pressesprecher DUH
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 030 2400867 22, Mobil: 0151 550 17 009, E-Mail: eckold@duh.de

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