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Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe fordert von Vorstandsvorsitzenden von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen kurzfristige Zustimmung zu einem Tempolimit

Donnerstag, 10.03.2022 Dateien: 3

• DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert die Vorstandschefs von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen auf, ausdrücklich einem Tempolimit zuzustimmen

• Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Physiker Martin Hundhausen unterstützen DUH-Forderung nach Tempo 100 auf der Autobahn, 80 außerorts und 30 in der Stadt

• Tempolimit verringert die Öl-Abhängigkeit von Russland und spart pro Jahr 3,7 Milliarden Liter Diesel und Benzin und 9,2 Millionen Tonnen CO2

• DUH ruft alle auf, gemeinsam Druck zu machen für „Tempolimit Jetzt!“: www.duh.de/tempolimit-jetzt/

© Sergiy Serdyuk - Fotolia

Berlin, 10.3.2022: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Vorstandschefs Oliver Zipse (BMW), Ola Källenius (Mercedes-Benz) und Herbert Diess (Volkswagen) dazu auf, bis zum morgigen Freitag um 16 Uhr einem Tempolimit auf deutschen Autobahnen zuzustimmen. Diese langjährige Forderung der DUH unterstützen nun auch der prominente Klima-Wissenschaftler Stefan Rahmstorf und Physiker Martin Hundhausen sowie über 60 Prozent der Bundesbürger.

Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und 30 km/h innerorts vermeidet pro Jahr 3,7 Milliarden Liter Sprit und 9,2 Millionen Tonnen CO2. Es ist damit die effektivste und am schnellsten wirkende Einspar-Maßnahme von Ölimporten aus Russland und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Die DUH ruft Bürgerinnen und Bürger auf, sich dieser Forderung unter www.duh.de/tempolimit-jetzt/ anzuschließen, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen aus Russland zu verringern und das Klima zu schützen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Das Tempolimit muss und wird kommen! Von allen diskutierten Maßnahmen zur Verringerung der Ölimporte und damit zum Stopp der Finanzierung von Putins Krieg gegen die Ukraine birgt das Tempolimit das höchste Einsparpotential. Tatsächlich verhindert die Automobilindustrie durch ihre Einflussnahme auf die Bundesregierung ein Ende der besinnungslosen Raserei. Ich fordere daher die Vorstandschefs von BMW, Mercedes-Benz und VW zu einem klaren Statement für ein Tempolimit auf. Erst wenn die Autokonzerne ihren Widerstand aufgeben, wird es die Bundesregierung wagen, diese Maßnahme zu beschliessen.“

Martin Hundhausen, Physiker, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: „Wenn wir Klimaschutz und Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energien ernst meinen, geht an diesem Tempolimit kein Weg vorbei. Ich sehe die Bundesregierung in der Pflicht, diese Maßnahme, die keinen Nachteil bringt und schnell wirkt, jetzt sofort umzusetzen!“

Stefan Rahmstorf, Klimaforscher, Universität Potsdam: „Ein allgemeines Tempolimit ist kostenloser Klimaschutz mit positiven Nebenwirkungen: weniger Stress auf der Autobahn, weniger Unfallopfer, weniger Geld für Putin.“

Link:

  • Die DUH-Schreiben an die Vorstandschefs von BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen finden Sie am Ende der Seite.
  • Zur Aktionsseite „Tempolimit Jetzt!“: https://www.duh.de/tempolimit-jetzt/

Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

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