Der Jahreswechsel wird in Deutschland traditionell mit viel Feuerwerk und Knallerei gefeiert. Innerhalb kürzester Zeit werden nicht nur horrende Geldsummen „verbrannt“: Unmengen an Schwarzpulver werden in die Luft katapultiert und sorgen für einen enormen Anstieg der Feinstaubbelastung, eine unnötige Vermüllung der Umwelt und Panik bei Haus-, Wild- und Nutztieren.

Die DUH setzt sich in einem Bündnis mit VIER PFOTEN, dem Deutschen Tierschutzbüro, TASSO, dem Jane Goodall Institut Deutschland, dem Deutscher Tierschutzbund, PETA Deutschland, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie mit Andreas Reuland (Augenarzt) und Norbert Mülleneisen (Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde und Umweltmediziner) vereint für ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk ein, um endlich Schluss zu machen mit Böllern und sinnlosem Knallen an Silvester – den Tieren, unserer Gesundheit und der Umwelt zuliebe.

Unsere Bündnispartner:

Die Knallerei in der Silvesternacht ist für Haustiere, aber auch Wildtiere und Nutztiere, ein Albtraum! Der ohrenbetäubende Lärm und die hell leuchtenden Blitze lösen bei ihnen Stress, Angst und Panik aus. Haustierbesitzer bangen jedes Jahr um ihre treuen Begleiter, teilweise müssen Beruhigungsmittel eingesetzt werden. Fluchttiere wie Kühe und Pferde rennen vor lauter Panik durch Zäune. Auch in Ställen kommt es zu Verletzungen oder Bränden durch Feuerwerkskörper. Dem nicht genug verschmutzt der Feinstaub aus Raketen und Böllern die Luft zum Jahreswechsel massiv und gefährdet damit unsere Gesundheit. Außerdem kommt es jedes Jahr zu schwerwiegenden Verletzungen und zu unzähligen Sachschäden. Medizinisches Personal arbeitet aufgrund der Pandemie seit Monaten an der Belastungsgrenze - da braucht es nicht noch tausende teils Schwerverletzte durch Pyrotechnik. Private Feuerwerke produzieren zudem jährlich tausende Tonnen an unnötigem Müll. Ein großer Teil der Feuerwerküberreste landet dabei auf Grünflächen, in Gewässern oder Waldgebieten, wo sie entweder gar nicht oder nur mühsam und unvollständig eingesammelt werden.

Viele Menschen in Deutschland wünschen sich ein böllerfreies Silvester und dennoch hat die Politik bis jetzt keine ausreichenden Rahmenbedingungen geschaffen, damit ein generelles Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk möglich ist. 

Deshalb fordern wir gemeinsam mit VIER PFOTEN, dem Deutschen Tierschutzbüro, Tasso, dem Jane Goodall Institut Deutschland, der Gewerkschaft der Polizei und Ärztevertretern: Schluss mit der sinnlosen privaten Böllerei! Schützen Sie endlich unsere Tiere, unsere Gesundheit und unsere Umwelt.

Feinstaub ist ein Luftschadstoff mit massivsten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Es gibt keine Unbedenklichkeitsgrenze, darum muss jede Maßnahme ergriffen werden, um die Belastung zu senken. In der Silvesternacht wird der stärkste Anstieg aller Partikelgrößen im Jahr gemessen - auch bei den besonders gesundheitsschädlichen ultrafeinen Partikeln. Besonders gravierend ist die Belastung am Neujahrstag: Dieser ist vielerorts mit Stundenwerten von über 1000 µg/m³ belastet, während die durchschnittliche Belastung im Jahr 2018 an den städtischen Messstationen in Deutschland rund 18 µg/m³ betrug. Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge sollte ein Grenzwert von 45 µg/m³ an höchstens drei Tagen pro Jahr überschritten werden. Diese können wegen der Belastung durch das Silvesterfeuerwerk schon vom 1.-3. Januar erreicht werden.

Im Jahr 2020 lagen die Feinstaubwerte in der Silvesternacht dank des Böller-Verkaufsverbotes deutlich unter denen des Vorjahres. In Hamburg und München fielen die gemessenen Belastungswerte um ganze 70 Prozent. Zum Jahreswechsel 2021/2022 sank die Feinstaubelastung teilweise sogar um mehr als 90 Prozent im Vergleich zu Silvester ohne Verkaufsverbot. Diese Zahlen sprechen für sich: ein Verbot wirkt und reduziert Gesundheitsgefahren stark.

Für Haustiere ist nahes Feuerwerk oft ein verstörendes Ereignis. Knallgeräusche verursachen Panik: Schätzungen zufolge zeigen 45 % der Hunde Anzeichen von Angst, wenn sie ein Feuerwerk hören. Der PAW-Bericht 2018 hebt hervor, dass 51 % der Tierärzte angaben, dass sie in den letzten zwei Jahren eine Zunahme von Haustieren mit Phobien wie Feuerwerk beobachtet haben und 40 % der Hundebesitzer berichten, dass ihr Hund Angst vor Feuerwerk hat. Diese Angstreaktionen können vorübergehend sein und abnehmen, wenn sich das Tier an den Lärm gewöhnt hat. Ein erheblicher Teil der Tiere wird jedoch sensibilisiert, d. h. die Reaktion nimmt bei wiederholter Exposition zu.

Auch Wildtiere können aufgrund von Feuerwerkslärm Schäden erleiden. Ein plötzlicher Knall und ungewohnte Lichtblitze versetzen sie in Panik. Manche Tiere flüchten unvermittelt. Todesfälle und Unfälle sind in der Folge nicht selten. Vor allem Vögel reagieren stark auf laute und unvermittelte Knallgeräusche. Radar-Messungen in den Niederlanden in der Nähe von Utrecht haben gezeigt, dass Vögel an Silvester zu Tausenden in große Höhen aufsteigen, wo sie sich kaum orientieren können und unnötig wertvolle Energie verbrauchen. Die Forscher schätzen, dass allein in den kleinen Niederlanden jährlich mehrere hunderttausend Vögel aufgrund von Feuerwerkskörpern flüchten.

Auch Tiere in Ställen sind sehr gestresst und daher anfällig bei Krach und lauten Geräuschen. Davon sind vor allem Masthühner betroffen, die sich erschrecken können, panisch ein eine Ecke laufen und dort ersticken oder sich gegenseitig tottrampeln. Durch Feuerwerksmaterial können Stallungen außerdem in Brand geraten. 2019 und 2020 gab es insgesamt etwa 27 Brände in Tierhaltungsbetrieben, die auf Silvesterböller und Raketen zurückzuführen sind.

Feuerwerkskörper und Böller an Silvester hinterlassen riesige Mengen an Müll. Allein zum Jahreswechsel 2019 wurden über 43.000 Tonnen an Feuerwerk verkauft (Quelle: UBA). In den fünf größten deutschen Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main) haben kommunale Unternehmen zum Jahreswechsel 2017 rund 191 Tonnen Silvesterabfall entsorgt (Quelle: VKU). 

Dabei handelt es sich aber nur um einen Bruchteil der mehreren zehntausend Tonnen Müll, der tatsächlich anfällt. Ein großer Teil der Feuerwerküberreste landet auf Grünflächen, in Gewässern oder Waldgebieten, wo sie entweder gar nicht oder nur mühsam und unvollständig eingesammelt werden. Neben den Unmengen an Plastik und Pappe, die giftige Druckfarben enthalten können, sind vor allem die enthaltenen Schwermetalle und Schadstoffe hochproblematisch. Besonders giftige Schwermetalle in Feuerwerkskörper, wie etwa Blei, Arsen oder Quecksilber sind mittlerweile verboten. Eine große Gefahr stellt jedoch der hohe Anteil illegal importierter Feuerwerkskörper dar – gerade jetzt, wo sich so viele Menschen nach dem Verkaufsverbot in Nachbarländern eindecken. Selbst bei normgerecht hergestellten Feuerwerkskörpern werden bestimmte z.T. als Schwermetall eingestufte Elemente wie Kupfer für die blaue Farbe oder Barium für die grüne Farbe weiterhin standardmäßig verwendet. Verstärkt werden die Farben immer wieder, indem der Kunststoff PVC zugesetzt wird, der bei der Verbrennung – insbesondere in Gegenwart der vorgenannten Metallsalze – wiederum hochgiftige Dioxine freisetzt. Ein Recycling von Feuerwerkskörpern oder deren Resten wie etwa Papphüllen, Holzstäben und Plastikkappen ist nicht möglich. Vollständig abgebrannte Feuerwerkskörper sind aufgrund der Verunreinigung mit den Sprengpulvern als Restabfall zu entsorgen. Blindgänger und nicht vollständig abgebrannte Feuerwerkskörper sind als Sondermüll über spezielle Annahmestellen zu entsorgen (hier hilft die kommunale Abfallberatung). 

Außerdem verbleiben Rückstände des Plastiks in der Umwelt, die als Mikroplastik in die Böden, Wasser- und Nahrungskreisläufe gelangen. Abgebrannte Feuerwerkskörper enthalten zudem diverse Chemikalien, die durch Regenwasser gelöst werden und sich dadurch in Böden und Gewässern festsetzen.

Die Notaufnahmen sind jedes Jahr zu Silvester voll. Der falsche Umgang mit Böllern und Raketen führt zu teils schweren Verletzungen, oft sind Kinder die Opfer. Aus Angst vor Böller und Raketen, verlassen unzählige Menschen das Haus nicht mehr oder flüchten aus der Stadt.

In einer Studie der Augenfachzeitschrift „Der Ophthalmologe“ werden alarmierende Zahlen einer Umfrage unter Augenfachkliniken bekannt. Danach betreffen 25 Prozent der gemeldeten Fälle Schwerverletzte, davon ist bei 40 Prozent mit dauerhaften Beeinträchtigungen des Sehvermögens zu rechnen. 38 Prozent der Verletzten sind unter 18 Jahre alt. Etwa die Hälfte der Verletzten sind Zuschauer und Passanten. 60 Prozent der verletzten Kinder sind Unbeteiligte. Über die Gesamtzahl der jährlichen Augen- und Handverletzungen ist in Deutschland auch deswegen kaum etwas bekannt, weil – im Gegensatz zu Holland oder Finnland – in Deutschland kein Melderegister für Augenverletzungen existiert. Alarmierend hoch ist auch die Zahl von jährlich 8.000 Menschen mit Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper, die häufig bleibende Schäden hinterlassen, nicht zuletzt, weil lärmverursachte Innenohrschwerhörigkeit bisher nicht geheilt werden kann.

Vor allem das Brandrisiko erhöht sich an Silvester schlagartig. Es kommt zu tausend Feuerwehrweinsätzen wegen Haus- und Wohnungsbränden. Der Tagesspiegel berichtet, dass es in der Neujahrsnacht 2019 allein 400 Brände in Berlin gab. Doch nicht nur das innerstädtische Risiko ist groß. Durch die zunehmende Trockenheit steigt auch die Waldbrandgefahr.

Böllerverbote schützen Umwelt, Leben und Gesundheit.

Auch für das Neujahr 2021/22 haben Länder und Bund sich wieder auf ein Verkaufsverbot von Pyrotechnik geeignet! Dabei haben sie auch unser Argument aufgegriffen, dass man mit dem Verbot Verletzungen an Silvester und damit eine zusätzliche Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden will, das wegen der Covid-19-Pandemie bereits vollkommen überstrapaziert ist.

Das reicht allerdings noch nicht aus. Wir fordern alle Verantwortlichen auf, allen voran das Bundesinnenministerium: Die Verkauf- und Böllverbote der letzten Jahreswechsel dürfen kein Einzelfall bleiben, sondern muss für alle weiteren Silvester auch gelten! Auch die Kommunen müssen ihrer Verantwortung nachkommen und mehr Verbotszonen für Feuerwerk erlassen: Das Kurzgutachten der DUH zu bestehenden rechtlichen Möglichkeiten kann von den Kommunen ohne großen Aufwand als Regelungsvorlage verwendet werden.

Ergänzend fordern wir mit aller Deutlichkeit: Das Innenministerium muss seinen Versprechungen nachkommen und endlich die 1. Sprengstoffverordnung (1. SprengV) hinsichtlich des §24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ändern! Mit der geplanten Änderung wird es Städten und Kommunen ermöglicht, erweiterte und gegebenenfalls das gesamte Stadtgebiet umfassende Sperrzonen für Pyrotechnik auszuweisen und damit der Böllerei weiterhin ein Ende zu setzen.

Seit Jahren setzt sich die DUH für eine ein Feuerwerksverbot ein. Nun treten wir mit einem Bündnis an, um die Umsetzung des Feuerwerksverbots noch in diesem Jahr einzufordern.


Häufig gestellte Fragen

Das Böller-Verkaufsverbot 2020 hat klar Wirkung gezeigt: Nach übereinstimmenden Polizei- und Medienberichten hat sich die Zahl der Verletzten durch Pyrotechnik beim Jahreswechsel 2020/2021 stark reduziert. Auch die gemessenen Feinstaubwerte nach Mitternacht lagen deutlich unter denen des Vorjahres. In München an der Messstation Landshuter Allee ging der Tagesmittelwert für Feinstaub (PM10) in der Luft von 158 µg/m³ beim Jahreswechsel 2019/20 auf jetzt 46 µg/m³ zurück (um 71%). Dort galt eine Ausgangssperre. In der Hamburger Habichtstraße mit einem vollständigen Böllerverbot fiel die Belastung von 106 auf 32 µg/m³ (70%). 

Zur Einordnung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Jahresgrenzwert von 15 µg/m³ und einen 24-Stunden Mittel 45 µg/m³ an nicht mehr als 3 Tagen im Jahr zu überschreiten Denn starke kurzfristige Belastungen können auch eine Gesundheitsgefahr sein und von einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Atemwege bis hin zu vermehrten Krankenhausaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen sowie einer Zunahme der Sterblichkeit reichen. 

Auch die Feuerwehreinsätze und Notarzteinsätze konnten drastisch reduziert werden. So sind beispielsweise die Feuerwehr- und Notarzteinsätze in Hamburg von 1244 zum Jahreswechsel 19/20 auf 440 zum Jahreswechsel 20/21 zurückgegangen. Auch in Kiel, wo es neben dem Verkaufsverbot nur kleinräumige Böllerverbotszonen, gab es nur 67 Feuerwehreinsätze – 300 waren es im Vorjahr. In Berlin gab die Berliner Feuerwehr an, dass die Nacht „recht ruhig“ verlaufen sei. Sie musste mit 862 Einsätzen deutlich seltener ausrücken als im Vorjahr - da waren es mit 1523 Einsätze. 

Eine deutliche Mehrheit in Deutschland hat sich für ein Verbot privater Silvesterfeuerwerke ausgesprochen. Laut einer repräsentativen Umfrage sind 53 Prozent für ein Verbot privater Silvesterfeuerwerke in deutschen Innenstädten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg. 

Auch immer mehr Städte folgen den Empfehlungen der DUH und veranstalten zentrale Licht- und Lasershows als umweltfreundliche Alternative zu archaischer Schwarzpulver-Böllerei. Im Juli und Oktober 2019 hatte die DUH insgesamt 98 Städte mit einer innerstädtischen Feinstaubbelastung oberhalb der Empfehlung der WHO von 20 µg/m³ Feinstaub (PM10) im Jahresmittel mit formalen Anträgen kontaktiert. Die DUH hat Rückmeldung zu 92 dieser Städte bekommen. 39 Prozent der besonders unter schlechter Luftqualität leidenden Städten haben erklärt, die umwelt- und gesundheitsbelastende Böllerei in ihrer Stadt einzuschränken bzw. zu verbieten. Dabei haben 36 von den 92 der sich rückgemeldeten Städten Verbotszonen ausgewiesen, einen entsprechenden Beschluss gefasst, sind in der Umsetzung oder begrüßen entsprechende Verbote bzw. fordern von der Bundesregierung entsprechende rechtliche Vereinfachungen für kommunale Regelungen. Davon sind in 23 Kommunen Verbote bereits umgesetzt, in 5 weiteren Kommunen wird derzeit ein Verbot geprüft und 8 weitere Städte begrüßen ein Verbot, wenn die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene geschaffen werden.

Unser Ziel ist es, Städten und Ländern, die ohnehin unter einer hohen Luftbelastung leiden, Möglichkeiten aufzeigen, wie sie den Feinstaubausstoß an Silvester verringern können. Ein neu überarbeitetes Rechtsgutachten im Auftrag der DUH belegt, dass juristische Möglichkeiten für Städte und Länder gegeben sind, um in belasteten bzw. gefährdeten Innenstadtbereichen die private Silvester-Böllerei zu verbieten. Das Gutachten mit neuen Beispielen aus Städten, die bereits Verbote eingeführt haben, können Sie hier einsehen.

Zu den bereits gegeben rechtlichen Möglichkeiten fordert die DUH eine Änderung des Bundesimmissionsschutzrechts beziehungsweise Änderungen in der 1. Sprengstoffverordnung, die es den zuständigen Behörden ermöglichen, allgemeine und großräumige Verbote für Knall- und Feuerwerkskörper (pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2) nach deren Ermessen zu verhängen.

Nein. Denn es gibt tolle Alternativen: Immer mehr Städte gehen zu feinstaubfreien Techniken über - wie etwa Turin, Paris, Graz oder Brüssel. Ohne Lärm und gesundheitsschädlichen Feinstaub werden Lichter an den Himmel gezaubert, die die Menschen begeistern und die richtige Stimmung für eine tier- und menschenfreundliche Silvesternacht bereiten.

Auch in deutschen Städten finden Licht- und Lasershows immer größeren Anklang, wie etwa in Landshut. 2018 wurden jegliche Feuerwerke in der Innenstadt verboten, stattdessen wurde eine Laser- und Lichtshow geboten. Dies ermöglicht auch Menschen, die aus Angst vor Raketen und Böllern die Innenstadt in den Jahren zuvor nicht mehr betreten haben, gemeinsam mit anderen das neue Jahr zu feiern und das Laser- und Lichtspektakel zu bestaunen. Auch weitere Städte, wie beispielsweise München, überlegen zukünftig eine Licht- und Lasershow anzubieten.

Eine weitere innovative Alternative zum klassischen Feuerwerk sind Drohnenshows. Dabei führen Drohnen eine Lichtchoreographie auf und zeichnen Bilder am Himmel. Vor allem in asiatischen Ländern sind die Drohnenshows auf dem Vormarsch. Doch auch in Deutschland gab es bereits erste Aufführungen. So zum Beispiel 2018 in Frankfurt am Main zur Wieder-Einweihung der Altstadt.

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