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Unterstützung für den Fischotter: Krombacher Artenschutz-Projekt ein voller Erfolg

Berlin, Montag, 29.08.2016

Als Partner des Krombacher Artenschutz-Projektes freut sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) über mehr als 800.000 Euro, die unter anderem für den Schutz des Fischotters und des Schreiadlers zusammengekommen sind. Insgesamt konnten im Aktionszeitraum über 1,8 Millionen Euro für Deutschlands gefährdete Tierarten gesammelt werden. Ein voller Erfolg!

© DUH (l. Sascha Müller-Kraenner; r. Wolfgang Schötz)
© DUH (l. Sascha Müller-Kraenner; r. Wolfgang Schötz)

Im Rahmen des Krombacher Artenschutz-Projektes startet die DUH im Frühjahr 2016 drei neue Artenschutz-Projekte, die vielen bedrohten Tierarten wie dem Fischotter, dem See- und Schreiadler sowie der Kegelrobbe und der Eisente helfen. Mit konkreten Lebensraumverbesserungen will die DUH die Verbreitung der bedrohten Arten fördern und ihr Engagement im Artenschutz damit weiter ausbauen.

Gefährliche Straßenquerung

Fischotter haben ausgedehnte Reviere und legen jede Nacht unzählige Kilometer zurück. Oft werden ihnen Autos zum Verhängnis, wenn sie dabei Straßen überqueren müssen. In Thüringen hat die DUH sechzehn Brücken ottergerecht umbauen lassen. Die Erlöse aus dem Krombacher Artenschutz-Projekt kommen dieser Arbeit auch in anderen Bundesländern zugute, in die der Fischotter wieder einwandert. „Das Partner-Projekt mit Krombacher erhält Leben. Mit den von uns veranlassten Laufwegen unter Brücken umgeht der Otter das tödliche Risiko der Straßenüberquerung“, sagt Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner bei der Scheckübergabe in Berlin.

Von den Erfolgen des Projektes profitiert auch der Schreiadler. Der kleine Adler war früher in weiten Teilen Deutschlands zu finden. Heute gibt es nicht einmal mehr 100 Brutpaare in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt vor allem daran, dass die Schreiadler kaum noch wilde Wälder und ausreichend Nahrungsquellenvorfinden. Denn für ihre Horste brauchen sie große, ungestörte Waldgebiete mit Altholzbeständen und für die Jagd wenig bewirtschaftete Acker- und Grünlandflächen. Die DUH sucht deshalb den Dialog mit Landwirten und Grundbesitzern. Denn schon relativ kleine Maßnahmen können Großes bewirken. Der Erfolg des Krombacher Artenschutz-Projektes trägt einen wertvollen Teil dazu bei, diese Arbeit zu unterstützen.

Nachhaltige Fischerei zum Schutz von Eisente und Co.

Das Stettiner Haff besitzt als durch die vorgelagerten Inseln Usedom und Wolin besonders geschützt gelegener Teil der Ostsee, eine herausragende Bedeutung zum Schutz der biologischen Vielfalt. Hier erreichen beispielsweise Seeadler ihre größte Brutdichte innerhalb der EU. Tausende Wasservögel brüten an den weitgehend unverbauten Ufern des Haffs oder nutzen wie die Eisente das Gebiet zur Rast, Mauser oder Überwinterung. Mit ihrer Arbeit bringt die DUH ein nachhaltiges Fischereimanagement im und am Stettiner Haff auf den Weg, das die zentrale Voraussetzung für einen wirksamen Schutz von Kegelrobbe, Eisente, Seeadler und Fischotter darstellt. Auch in diese Schutzmaßnahmen fließen die Erlöse des Krombacher Artenschutz-Projektes.
Wir sagen Danke für diese erfolgreiche Unterstützung!

Erfahren Sie mehr über den Schreiadler in unserer Rubrik Unbekannte Tierart

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