Kleine Wälder mit großer Wirkung

Im Rahmen unseres Schuldwäldchen-Projekts werden drei Schulgelände mit kleinen, schnellwachsenden Wäldchen, bestehend aus einheimischen, klimaresilienten Baumarten, auf einer Fläche von etwa 250 m² (mindestens 100 m²) bepflanzt. So entsteht ein Ort zum Lernen und Verweilen, für die Artenvielfalt und Klimaanpassung. Zwischen 2024 und Frühjahr 2025 begleitet die DUH drei Schulen und steht während des gesamten Prozesses mit Rat und Tat zur Seite. Zusammen mit Tiny Forest Expertinnen und Experten, werden die Schulwäldchen gemeinsam mit den Schulgemeinschaften vor Ort angepflanzt. 



                             

Schulen aus Berlin, Leipzig und Hamburg haben die Chance, auf ihrem Schulhof eines von drei kleinen schnellwachsenden Wäldchen entstehen zu lassen. Voraussetzung ist, dass der Schulhof ausreichend Platz bietet und das Partizipation innerhalb der Schulgemeinschaft gelebt wird. Vor allem Schulen in einer grauen Umgebung sollen die Möglichkeit auf ein Schulwäldchen erhalten.

Das Auswahlverfahren läuft mehrstufig ab:

  • Bis zum 22. Januar 2024 können sich Schulen über das Onlineformular bewerben.
  • Ende Januar kontaktieren wir in Frage kommende Schulen mit der Bitte um weitere Unterlagen, wie einen Unterstützungsbogen des Schulträgers, einen Übersichtsplan des Schulhofes und ein Motivationsschreiben. Kontaktieren Sie Ihren Schulträger bitte frühzeitig, da die Frist zur Abgabe der Angaben für die zweite Auswahlrunde bereits am 20.02.2024 ist.
  • Für das finale Auswahl werden die Schulgelände durch unseren Partner Luftbild Umwelt Planung GmbH untersucht. So können wir ermitteln, welche Schulen von Hitze, wenig Grün und Versiegelung am stärksten betroffen sind.
  • Gemeinsam mit unserem Unterstützer, der Umwelt- und Naturschutzorganisation The Nature Conservancy (TNC), wählen wir im März 2024 drei Schulen aus.

Du bist Teil einer Schulgemeinschaft auf die das zutrifft? Dann melde dich hier für eine Vorauswahl bis zum 22. Januar 2024 an. Wichtig: Ende Januar werden wir weitere Dokumente, wie ein Unterstützungsbogen des Schulträgers, einen Übersichtsplan und ein kurzes Motivationsschreiben von in Frage kommenden Schulen anfragen mit einer kurzen Frist von drei Wochen. Kontaktieren hierfür frühzeitig den Schulträger.

Die Anmeldungsphase für den Auswahlprozess ist abgeschlossen. Voraussichtlich im Sommer werden hier die drei Schulen vorgestellt, die sich bald über ein Schulwäldchen freuen können.

Kinder und Jugendliche werden bei der Planung und der Umgestaltung der Schulgelände beteiligt. Somit ist Partizipation und Empowerment der Schüler*innen der Kern des Konzepts. Ebenso können im partizipativen Planungsprozess Schulleitung, Lehrkräfte, Hausmeister*innen, engagierte Eltern und Fördervereine einbezogen werden. So können diese sich als kompetente und engagierte Akteur*innen der Grün- und Freiflächenentwicklung erfahren, wodurch sich die Akzeptanz und die Identität für „ihr" Schulgelände nach der Umgestaltung verbessert.

Neben Partizipation und pädagogischen Vorteilen, können durch die entstandenen Schulwäldchen ökologische Synergieeffekte mit der Quartiersumgebung entstehen. Eine mögliche Vernetzung von Schulwäldchen und Grünflächen lassen grüne Korridore entstehen. Sie gleichen das Stadtklima aus, mindern Lärm, gelten als Retentionsfläche und bieten Habitate für Tiere und Pflanzen. Nebenbei bilden sie eine Wohlfühl-Oase mitten im stark verdichtetem urbanen Raum.

Die Umgestaltung der Schulgelände kann hierbei wichtige Impulse für eine derartige (Weiter-)Entwicklung von Grün- und Freiflächen in der Stadt bzw. Gemeinde geben. Demnach können Schulwäldchen potentiell als Pioniere der Biodiversität in ihrer Umgebung fungieren.

Nach Ende der Bewerbungsfrist am 22. Januar 2024 werden wir Schulen, die alle folgenden Voraussetzungen erfüllen kontaktieren und weitere Unterlagen, wie ein Unterstützungsschreiben des Schulträgers, ein Motivationsschreiben und ein Übersichtsplan des Schulhofes anfordern. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Eine freie unversiegelte Fläche von etwa 250 m² (Mindestfläche: 100 m², Mindestbreite: 4 m)
  • Verankerung von Partizipation und Umweltbildung in der Schule
  • Ausreichend Begleitung durch das Schulpersonal während der Projektlaufzeit
  • Motivation
  • Der Schulträger unterstützt das Vorhaben (Einreichung eines Unterstütztungsbogens)
  • Die Fläche wird für mindestens 25 Jahre als Schulwäldchen erhalten bleiben
  • Die Pflege des Schulwäldchens ist für die nächsten fünf Jahre gesichert

Nach Sichtung aller Unterlagen werden wir von der Luftbild Umwelt Planung GmbH unterstützt. Sie werden die Schulhöfe sowie deren Umgebung fernerkundlich analysieren: Also wieviel Grün gibt es schon auf den Schulhöfen? Wie versiegelt ist die Umgebung? Über ihr Tool Urban Green Eye können Sie detaillierte Aussagen zur Versiegelung, der thermischen Belastung und vielem mehr treffen. Schulen, die in besonders versiegelten Gebieten liegen und alle weiteren Voraussetzungen erfüllen, werden von uns die Chance auf ein Schulwäldchen erhalten.

Gemeinsam mit The Nature Conservancy werden schließlich im März drei Schulen ausgewählt.

  • Umfassende fachliche Beratung und Begleitung in Form von Workshops an den Schulen
  • Individuelle Beratung per Telefon oder E-Mail
  • Pflanzaktionen zur Errichtung der Schulwäldchen unter Anleitung von Tiny Forest Expertinnen und Experten inkl. Pflanzmaterial und fachlichem Know-how, Bodenanalyse und Auswahl der Setzlinge, so dass alle Schulwäldchen zu ihren jeweiligen Standorten optimal passen

Das Projekt wird unterstützt durch:

Kontakt

Copyright: © DUH / Erdmann

Annemarie Rost
Projektmanagerin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 030 2400867-344
E-Mail: Mail schreiben

Copyright: © Birte Zellentin

Ilka Markus
Fachreferentin Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 0175 5136405
E-Mail: Mail schreiben

Lennart Wenning
Projektassistenz Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 030 2400867-346
E-Mail: Mail schreiben

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