pageBG

Pressemitteilung

Wie heißt die Bundeshauptstadt im Klimaschutz?

Radolfzell, Dienstag, 02.05.2006

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ruft als Schirmherr Städte und Gemeinden zur Teilnahme am Klimaschutz-Wettbewerb auf

 

: Seit Jahrzehnten wissen wir: Die Verbrennung von Öl, Kohle und Erdgas zur Energiegewinnung ist hauptverantwortlich für Treibhauseffekt und Klimawandel. Jede eingesparte Kilowattstunde ist deshalb ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Viele deutsche Städte und Gemeinden haben bereits wirksame Schritte unternommen, um den Energieverbrauch in Gebäuden und beim Verkehr einzudämmen. Alternativ zu den fossilen Rohstoffen setzen sie bei der Energieversorgung zunehmend auf Solarenergie, Wind, Wasserkraft und Biomasse. Mit dem Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ will die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) die Aktivitäten der Städte und Gemeinden bundesweit bekannt machen und zur Nachahmung empfehlen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Klimaschutzinitiative CO2NTRA der Saint-Gobain Isover G+H AG unterstützen das Projekt großzügig.

„Politik und Verwaltung haben Vorbildfunktion beim Einsparen von Energie und beim Ausbau erneuerbarer Energien. Immer mehr Kommunen setzen Maßstäbe, gehen mit Pilotprojekten voran und weisen Bürgern und Unternehmen den Weg in eine sicherere Energiezukunft. Ich begrüße die Initiative der Deutschen Umwelthilfe und rufe alle Städte und Gemeinden auf, sich am Wettbewerb ´Bundeshauptstadt im Kli-maschutz` zu beteiligen", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel als Schirmherr.

Am 2. Mai 2006 fiel der Startschuss für den Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“. Der Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung, Spar- und Effizienzmaßnahmen in kommunalen Liegenschaften sowie Klimaschutzmaßnahmen beim Verkehr und in der Stadtplanung werden abgefragt. Darüber hinaus fließen kreative Formen der Öffentlichkeitsarbeit und die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern in die Bewertung ein. Positiv bewertet werden auch vielfältige Kooperationen zwischen Kommune, Bürgern und Interessengruppen mit dem Ziel, das Klima gemeinsam zu schützen.

Die Antworten werden mit einer festgelegten Punktzahl bewertet. Die Kommune, die die meisten Punkte erzielt, erhält den Titel „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“. Darüber hinaus werden jeweils die besten drei Städte und Gemeinden in drei Einwohner-Kategorien ausgezeichnet. Die Grenzen der Teilnehmerklassen liegen bei 20.000 und 100.000 Einwohnern. Bis zum 15. September 2006 können Städte und Gemeinden ihr Klimaschutz-Profil bei der DUH einreichen. Nach Abschluss des Wettbewerbs werden vorbildliche Konzepte in einer Broschüre dokumentiert und bei einem Workshop bundesweit bekannt gemacht, um zur Nachahmung zu motivieren.

Neben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Klimaschutzinitiative CO2NTRA der Saint-Gobain Isover G+H AG unterstützen diesen Wettbewerb elf weitere Organisationen: agenda-transfer, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutsch-land (BUND), Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), Deutsche Energie-Agentur (dena), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, GRÜNE LIGA, ICLEI – Local Governments for Sustainability, Klima-Bündnis und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.klimaschutzkommune.de und bei:

Deutsche Umwelthilfe
Projektteam Klimaschutzkommune

Carla Vollmer und Robert Spreter
Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell
Tel: 07732/9995-50, Fax: 07732/9995-77
vollmer@duh.de

Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen. Sie entscheiden, welche Cookies Sie zulassen oder ablehnen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Einstellungen“, um Ihre Einstellungen zu treffen und weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung zu erhalten. Sofern Sie den Button „Akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen (Fußbereich der Website) ändern.