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Pressemitteilung

Volkswagen präsentiert Placebo-Lösung für ihre Betrugs-Diesel-Pkw

Berlin, Freitag, 27.11.2015

Deutsche Umwelthilfe hält Plastiksieb-Nachrüstung für nicht ausreichend – Volkswagen und Kraftfahrtbundesamt sollen die angeblich als ausreichend bewertete technische Lösung mit dem ‚Zauberkunststoffsieb‘ im Detail veröffentlichen

© Stefan Redel/fotolia
© Stefan Redel/fotolia

Volkswagen hat am Mittwoch (25.11.2015) eine angeblich bereits vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) freigegebene technische Lösung präsentiert, wie der Konzern die betrügerisch manipulierte Abgasreinigung der 1,6 Liter Dieselmotoren nachrüsten will. Neben einem Software-Update soll ein einfaches Plastikgitter in den Lufteinlass verbaut werden, das die Bezeichnung „Luftgleitgitter“ bzw. „Strömungstransformator“ erhielt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bezweifelt die ausreichende Wirksamkeit dieser Lösung. Es kommentiert der DUH-Bundesgeschäftsführer, Jürgen Resch:

„Einmal mehr versucht der größte Autobauer in Europa, Politik und Verbraucher für dumm zu verkaufen. In den USA rechnet VW für dieselben Motoren mit mehreren hundert Euro Kosten für den Einbau wirksamer Katalysatoren sowie fünf bis zehn Stunden Arbeitszeit pro Fahrzeug. Für einen Teil der Fahrzeuge hält VW die Instandsetzung der Abgasreinigung für technisch nicht machbar und will die Fahrzeuge zurückkaufen. Mit einem Plastikteil für zwei Euro fünfzig wird es nicht gelingen, die Motoren vergleichbar sauber zu bekommen wie in den USA. Wenn es so einfach wäre, warum gibt es dann den Abgasskandal?“


Die DUH fordert das Kraftfahrtbundesamt dazu auf, sicherzustellen, dass die Betrugsdiesel von VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche nach der Nachrüstung die NOx-Abgasgrenzwerte auf der Straße einhalten. Die DUH hat bereits ein Rechtsverfahren gegen das KBA eingeleitet, um Einsicht in die Rückrufverfügung und insbesondere die technischen Unterlagen zu erhalten. Das KBA hat der DUH mitgeteilt, dass sie hierzu erst Volkswagen befragen müssen, ob diese mit einer Einsichtnahme einverstanden sind. Weigern sich VW beziehungsweise KBA, wird die DUH notfalls gerichtlich durchsetzen, dass eine wirksame Nachrüstung der betroffenen Fahrzeuge angeordnet wird.

Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de

Daniel Hufeisen
, Pressesprecher
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de  

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