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Pressemitteilung

Mehr grüne Schulhöfe: Deutsche Umwelthilfe, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und iDiv starten gemeinsames Projekt im Mitteldeutschen Revier

Montag, 11.05.2026

• DUH, UFZ und iDiv arbeiten mit 15 Grundschulen im Projekt „KlimaFalterSchulen“ zusammen: Jede Schule erhält 2.000 Euro für die Begrünung ihres Schulhofs

• Schülerinnen und Schüler erforschen bis 2028 Schmetterlingsvorkommen, Temperatur und Bodenqualität auf dem Schulhof

• DUH fordert verbindliche Mindeststandards für zukunftsfähige Schulgelände

© carolin.photography

Berlin, 11.5.2026: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) 15 Grundschulen im Mitteldeutschen Revier im Süden Sachsen-Anhalts für das Projekt „KlimaFalterSchulen“ ausgewählt. Die Schulen werden mit Unterstützung von DUH, UFZ und iDiv bis 2028 Umweltdaten zu Schmetterlingen, Pflanzen Lufttemperatur, Luftfeuchte und Bodenqualität auf ihrem Schulhof erheben. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für Natur, Artenreichtum und den Klimaschutz zu begeistern und Natur auf dem Schulgelände erlebbar zu machen. Dafür erhält jede der Projektschulen neben der umfassenden Begleitung eine Förderung von 2.000 Euro. Die DUH fordert zudem konsequente Standards für zukunftsfähige und klimaangepasste Schulgelände.

Barbara Metz
, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule. Deshalb ist es wichtig, dass sie hier einen gesunden und spannenden Lernort vorfinden. Mit unserem Projekt ‚KlimaFalterSchulen‘ zeigen wir, wie das gelingen kann. Die Schülerinnen und Schüler gestalten die Begrünung ihres Schulhofs aktiv mit. Gemeinsam entsteht ein grünes Schulgelände, das in zunehmend heißen Sommern Schutz vor Hitze bietet und Raum für Erholung schafft. Projekte wie dieses müssen Schule machen. Wir fordern bundesweit gesetzliche Mindeststandards für zukunftsfähige, artenreiche und klimaangepasste Schulgelände.“

Aletta Bonn
, Biologin und Citizen-Science-Forscherin am UFZ, bei iDiv und Universität Jena: „Die Schülerinnen und Schüler werden in dem Projekt „KlimaFalterSchulen“ selbst zu jungen Forscherinnen und Forschern. Sie erarbeiten sich durch Schmetterlingszählungen und Temperaturmessungen eigenständig Wissen über artenreiche Natur und den Umgang mit heißeren Sommern. So entsteht hoffentlich ein vertieftes Verständnis dafür, dass Stadtgrün eine Zukunftsaufgabe ist, und wie Schülerinnen und Schüler selbstwirksam zu gesunden, klimaresilienten Schulen beitragen können.“

Mit dem Projekt sollen auf dem Schulgelände grüne Lernorte und Biodiversitätsoasen entstehen. In Workshops wird das Schulpersonal zu Multiplikatoren qualifiziert, während die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Lernmaterialien und Methoden der Citizen Science in die Naturbeobachtungen eingeführt werden.

Die ausgewählten Projektschulen:

  • Grundschule Rehmsdorf – Elsteraue
  • Hans-Christian Andersen Grundschule – Halle
  • Grundschule G. E. Lessing – Halle
  • Freie Schule Riesenklein – Halle
  • Grundschule Am Ludwigsfeld – Halle
  • Grundschule Diemitz/Freiimfelde – Halle
  • Grundschule Helbra – Helbra
  • Grundschule Hohenmölsen – Hohenmölsen
  • Regenbogenschule – Köthen
  • Grundschule Geschwister Scholl – Mücheln
  • Georgenschule Naumburg – Naumburg
  • Salztorschule Naumburg – Naumburg
  • Grundschule Alfred Wirth – Osternienburger Land
  • Grundschule Görzig – Südliches Anhalt
  • Grundschule Goldene Aue – Wallhausen

Hintergrund:

Gefördert wird das Projekt im Förderprogramm „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Links:

Kontakt:

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH
0170 7686923, metz@duh.de 

Lennart Wenning, Projektleiter Kommunaler Umweltschutz
0151 63427377, wenning@duh.de 

Prof. Dr. Aletta Bonn, Biologin und Citizen-Science-Forscherin UFZ/iDiv/Universität Jena
0341 9733153, aletta.bonn@idiv.de 

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

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