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Pressemitteilung

Licht an für das Klima: Energiesparlampen sind praktischer Umweltschutz

Hannover, Freitag, 13.02.2009

Glühbirne raus, Energiesparlampe rein: Jeder kann mit effizienten Energiesparlampen Strom sparen, damit das Klima schützen und den Geldbeutel schonen – Alte Energiesparlampen gehören in den Sondermüll und nicht in die Abfalltonne – Deutsche Umwelthilfe unterstützt den Schulwettbewerb „klima on s’cooltour“ für Klimaschutz und Energieeffizienz des Unternehmens Lightcycle

Wenn Deutschland effizient beleuchtet werden würde, könnten zwei kleinere Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Immerhin entscheiden sich Verbraucher hierzulande mehr und mehr für Energiesparlampen – 150 Millionen der effizienten und stromsparenden Lampen gehen jährlich über den Ladentisch. „Jeder Mensch kann mit Energiesparlampen ganz einfach zum Klimaschutz beitragen und so helfen, dass der Klimawandel begrenzt wird“, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), anlässlich der Preisverleihung des bundesweiten Schulwettbewerbs „klima on s’cooltour“ in Hannover. „Auch jede kleine umweltfreundliche Änderung im Verhalten helfe, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu mindern“, sagte Resch.

Die Deutsche Umwelthilfe unterstützt das Schulprojekt „klima on s’cooltour“ für Klimaschutz und Energieeffizienz des Unternehmens Lightcycle und freut sich mit vielen Tausend Klimaschützerinnen und Klimaschützern an den Schulen im ganzen Land über den Erfolg der „s’cooltour“. „Wenn wir Haushalte, Büros und selbstverständlich auch Schulzimmer effizient beleuchten und die ausgedienten Energiesparlampen ebenso wie Hi-Tech-Geräte umweltfreundlich entsorgen, leisten wir alle einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Resch. Energiesparlampen verbrauchen für die gleiche Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Strom als klassische Glühbirnen. Sie bieten also ein enormes Einsparpotenzial für die Haushaltskasse und schonen Ressourcen. So leuchtet eine Energiesparlampe mit 18 Watt Leistung ebenso hell wie eine herkömmliche Glühbirne mit 75 Watt, verbraucht aber deutlich weniger Strom.

So umweltfreundlich Energiesparlampen während des Gebrauchs auch sind, nach ihrem Ende gehören sie nicht in die Mülltonne, sondern auf den Wertstoffhof. Energiesparlampen enthalten kleine Mengen giftiges Quecksilber, das umweltgerecht entsorgt werden muss und zudem wiederverwendet werden kann. Die Sammelquote ist jedoch mit rund 30 Prozent sehr gering und so wandern schätzungsweise 80 Millionen Altlampen pro Jahr in den Hausmüll. In Schweden und Österreich liegen die Sammelquoten mit 89 bzw. 62 Prozent deutlich höher. Privathaushalte in Deutschland sind besonders sammellahm: Sie geben nur zehn Prozent der kaputten Energiesparlampen ab.

Weitere Informationen:

DUH-Infoblatt zum Thema Energiesparlampen und deren Entsorgung:
http://www.duh.de/uploads/media/DUH-Infoblatt_Energiesparlampen_02.pdf

DUH Unterrichtsmaterialien „Energiesparlampen“:
http://www.duh.de/uploads/media/DUH_Schulmaterialien_Gasentladungslampen.pdf

http://www.duh.de/1333.html

Für Rückfragen:

Jürgen Resch
Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel. 0171 - 364 91 70, resch@duh.de

Maria Elander
Leiterin Abteilung Kreislaufwirtschaft, DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel. 030 - 24 00 86741, 0160 - 533 73 76, elander@duh.de

Ulrike Fokken
Sprecherin Politik & Presse, DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel. 030 – 240 086 722, 0151-55 01 70 09, fokken@duh.de

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