pageBG

Pressemitteilung

'Green Electronics': Projekt der Deutschen Umwelthilfe trägt zur Umsetzung des Elektro-Gesetzes bei

Berlin, Dienstag, 26.04.2005

Einen Monat nach Inkrafttreten des Elektro-Gesetzes am 24. März startet die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) das Projekt "Green Electronics" mit einem neuen Internetportal (www.green-electronics.info). Das umfangreiche Serviceangebot umfasst sowohl Informationen und Empfehlungen für Verbraucher und Geschäftskunden als auch für Kommunen, Hersteller und Handelsunternehmen. Gefördert wird das Projekt von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt. 

"Wir werden bei der Umsetzung des Elektro-Gesetzes helfen, wo wir können, es aber zugleich kritisch begleiten", so Eva Leonhardt, Abfallexpertin der Deutschen Umwelthilfe. 

Bis die Sammlung ausrangierter Elektrogeräte am 24. März 2006 offiziell startet, sind umfangreiche Vorarbeiten zu leisten: Kommunen und Hersteller müssen die notwendige Infrastruktur für eine umweltgerechte und verbraucherfreundliche Entsorgung bereitstellen. Die Gerätehersteller müssen zudem die Produktion auf die ab Juli 2006 für einige Schwermetalle und Flammschutzmittel geltenden Stoffverbote umstellen.

Die Verbraucher sind erst in einem Jahr - genauer: ab dem 24. März 2006 - in der Pflicht. Mit diesem Datum beginnt die kostenfreie Rücknahme von Elektro-Altgeräten in den kommunalen Sammelstellen. 

"Jeder kann aber jetzt schon beim Einkauf etwas tun", betont Leonhardt, "unsere Internet-Plattform Green Electronics bietet Anregungen für den Kauf von umweltgerechteren Elektrogeräten." Insbesondere wird dort auf beispielhafte kommunale Initiativen und soziale Projekte zur Wiederverwendung von gebrauchsfähigen Altgeräten und Bauteilen aufmerksam gemacht.

Das DUH-Projekt Green Electronics stellt zudem eine Kommunikationsplattform bereit, um Initiativen zu hochwertiger Verwertung und zur Wiederverwendung mit den entsprechenden Akteuren zu vernetzen. Die Verwertung und Wiederverwendung von Elektro-Altgeräten ist nicht neu. Mit dem Elektro-Gesetz vergrößern sich die Dimensionen - gesammelt wird dann flächendeckend bundesweit. Hier sollte sich gute Verwertungsqualität und nicht allein der günstigste Preis durchsetzen.

Die Vielfalt der Inhaltsstoffe und damit auch der Verwertungswege von Elektro-Altgeräten ist groß und unübersichtlich. Gleichzeitig ist Elektro-Schrott zu schade und viel zu giftig, um ihn unbedacht zu entsorgen. Der Metall-Schrott ist in den Hütten schon heute sehr begehrt. Bei der hochwertigen Verwertung von Kunststoffen und Bildschirmglas kann und muss jedoch noch einiges verbessert werden. Entsprechende Initiativen gilt es ab sofort gezielt zu fördern. Auch die Wiederverwendung alter Geräte muss unterstützt werden.

In Deutschland fallen bislang jährlich etwa 1,8 Millionen Tonnen Elektro-Altgeräte an. Viel zu oft landeten diese in der Vergangenheit auf Abfalldeponien oder in Müllöfen. Mit der praktischen Umsetzung des Elektro-Gesetzes werden ab 2006 giftige Inhaltsstoffe gezielt vermieden. Die Verwertung der Altgeräte ist in dem Gesetz erstmals im Einzelnen geregelt. Damit können gefährliche Schadstoffe aus dem Restabfall ferngehalten und wertvolle Rohstoffe genutzt werden.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Eva Leonhardt

Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: 030- 258 986-12, Fax: 030- 258 986-19, mobil 0151-167 165 45
e-Mail: leonhardt@duh.de

Franziska Müller 
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Hackescher Markt 4, 10178 Berlin
Tel.: (030) 258 986-24, Fax: (030) 258 986-19
e-Mail: knoche@duh.dewww.green-electronics.info
 

Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen. Sie entscheiden, welche Cookies Sie zulassen oder ablehnen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Einstellungen“, um Ihre Einstellungen zu treffen und weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung zu erhalten. Sofern Sie den Button „Akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen (Fußbereich der Website) ändern.