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Pressemitteilung

Elbebadetag am 17. Juli: Quellwasser-Fahrt als Zeichen der Zusammengehörigkeit in Tschechien gestartet

Spindleruv Mlyn (CZ)/Hamburg/Brunsbüttel, Freitag, 08.07.2005

Bei Olympia bildet eine Fackel das symbolische Zeichen der Zusammengehörigkeit, beim Zweiten Internationalen Elbebadetag ist es das Wasser von der Elbequelle in Tschechien. Der Elbebadetag am 17. Juli 2005 findet im Rahmen des Projektes "Lebendige Elbe" statt, das seit 1997 in einer Umwelt-Partnerschaft zwischen der Deutschen Umwelthilfe und dem Verlagshaus Gruner + Jahr realisiert wird.

Das Organisationsteam des Elbebadetags startete heute am frühen morgen an der Elbequelle im tschechischen Spindleruv Mlyn mit rund 500l reinstem Quellwasser. Das Wasser wird zu Fuß, mit dem Pkw, per Bahn und in einem Fass treibend auf der Elbe in stilvollen Karaffen und Behältnissen zu den Veranstaltern vor Ort befördert.

Geplante Haltestellen an der Elbe sind u.a.: Dresden (8.7.), Torgau (9.7.), Magdeburg (10.7.) und Wittenberge (10.7.), Hamburg (12.7) und Otterndorf (13.7.) an der Mündung in die Nordsee. Nach Dresden und Hamburg wird das Wasser dabei im Zug auf der parallel zur Elbe verlaufenden Bahnstrecke transportiert.

Der Weg des Elbwassers von der Quelle bis zur Mündung kann im Internet unter www.elbebadetag.de verfolgt werden. „Das Quellwasser überbringen wir den Organisationsteams der örtlichen Badefeste. Es wird vor Ort vielfältig eingesetzt: zur Taufe von Neugeborenen bei Gottesdiensten an der Elbe, zur Siegerehrung bei Bootswettkämpfen, für vergleichende Gewässeruntersuchungen oder für Pressetermine am Fluss,“ so Ines Wittig, Projektkoordinatorin des Projekts „Lebendige Elbe“.

"Mit dem Transport des Quellwassers wollen wir auf die Zusammengehörigkeit der Elbanlieger und deren wechselseitige Verantwortung hinweisen," so Agnes Sauter, Projektleiterin der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum Hintergrund der Aktion. „Die Elbe unterliegt vielfachen Gefährdungen, bis sie nach über 1.000 km in die Nordsee mündet". Roberto Epple, Direktor des European Rivers Network und Initiator des Elbebadetags und des BIG JUMP: "Auch wenn sich die Wasserqualität der Elbe in den letzten Jahren drastisch verbessert hat, bedarf es noch enormer Anstrengungen, um die ehrgeizigen Ziele zur Verbesserung der Gewässergüte und den möglichst naturnahen Zustand unserer Flüsse zu erreichen, die sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bis 2015 gesetzt haben."

Partner des Elbebadetags sind die Wassergütestelle Elbe, die Deutsche Lebensrettungs-gesellschaft (DLRG), das European Rivers Network sowie zahlreiche Initiativen in Deutschland und Tschechien. Förderer des Elbebadetags sind Garpa, T-Mobile, Unilever und Vattenfall Europe. Gefördert wird das Projekt auch von der Deutschen Bahn AG und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das Projekt ist eingebettet in den „BIG JUMP“ – den „großen Sprung“, einem europaweiten Ereignis, bei dem am 17. Juli 2005 an rund 30 Flüssen in ganz Europa Badefeste stattfinden werden.

Alle Badeorte an der Elbe sind umweltfreundlich mit Bahn und Bus zu erreichen. Eine elektronische Fahrplanauskunft und weitere Reiseinformationen sind auf der Homepage des Elbebadetages und unter www.bahn.de zu finden.

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Agnes Sauter
Deutsche Umwelthilfe e.V., Fritz-Reichle-Ring 4 ,78315 Radolfzell
Tel.: 07732/9995-11, Fax: 07732/9995-77, Mobil: 0175/5724833
E-Mail: sauter@duh.de

Roberto Epple
European Rivers Network, 8, Rue Crozatier ,F-43000 Le Puy
Tel.: (0033) 608 621267, Fax: (0033) 471 026099,
E-Mail: roberto.epple@rivernet.org

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