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Pressemitteilung

DUH fordert Allianz für Klimaschutz

Freitag, 12.08.2005

Fortbildungsbedarf im klassischen Handwerk/Lob für Landwirte/Kritik an FDP

Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine Allianz für Klimaschutz und Arbeitsplätze. "Bei mehreren Wahlkampfveranstaltungen zu Erneuerbaren Energien ist deutlich geworden, dass aktuell die beste Möglichkeit, schnell Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen, dies der Klimaschutz ist", erklärt Jörg Dürr-Pucher, DUH-Bundesgeschäftsführer. Insbesondere die Landwirte Deutschlands leisten derzeit einen ganz wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft. Sie investieren viele Millionen Euro in die Erzeugung von Strom und Wärme durch Solaranlagen und Biogasanlagen. Damit schaffen sie dauerhaft Arbeitsplätze und sorgen so für eine ausgewogenere Wirtschaftsstruktur und größere Wertschöpfung, gerade in strukturschwächeren Regionen. Auch im Handwerk setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass mit Holzpellets-Heizungen, Solarthermieanlagen und Solarstromanlagen sowie mit den ersten Geothermieprojekten Geld verdient werden kann. Rückläufig ist dagegen die Tendenz im klassischen konventionellen Bereich von Öl- und Kohleheizungen.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gibt die nötige Investitionssicherheit für die häufig kapitalschwachen Betreiber von neuen Anlagen. "Auch im Falle eines Regierungswechsels gehen wir davon aus, dass das EEG bis zum 31.12.2007 unverändert fortbestehen wird“. Die FDP steht mit ihrer destruktiven Haltung zur Abschaffung des Erfolgsmodells EEG auf weiter Flur alleine da. Die Bevölkerung und alle anderen Parteien stehen mit großer Mehrheit zum Klimaschutz durch Erneuerbare Energien. Auch dort, wo die FDP Regierungsverantwortung trägt z.B. in Baden-Württemberg, ist sie mit Wirtschaftsminister Pfister ein Verfechter des EEG. Es erlaubt gerade mittelständischen Betrieben, in Energieerzeugungsanlagen zu investieren. Verlierer sind die großen Energieversorgungsunternehmen, die die Erneuerbaren Energien heute behindern, wo sie können.

Ein Hemmnis beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Tatsache, dass bislang nur 50 % der Handwerksbetriebe Solaranlagen und Holzpellets-Heizungen installieren können. Die Deutsche Umwelthilfe fordert deshalb alle Verantwortlichen auf, in die Fortbildung der traditionsreichen Handwerksbetriebe zu investieren. Hier liegt ein Schlüssel zur schnellen Einführung von Geothermie-Heizungen, Holzpellets-Heizungen und Solaranlagen. Die Deutsche Umwelthilfe will deshalb ein breites Bündnis aus Landwirtschaft, Handwerk und Umweltverbänden schmieden, um den Wirtschaftsaufschwung von unten zu fördern und gleichzeitig wichtige Fortschritte im Klimaschutz zu machen. Dazu veranstaltet die DUH derzeit fünf aktuelle Kampag-nen: Solarbundesliga, SolarLokal, Solar-Kommune, Energie aus lebendigen Wäldern und Energiesparkommune. Diese Anstrengungen sollen in Zukunft noch deutlich verstärkt werden.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Jörg Dürr-Pucher
Deutsche Umwelthilfe e.V., Fritz-Reichle-Ring 4 ,78315 Radolfzell
Tel.: 07732/9995-0, Fax: 07732/9995-77,
E-Mail: duerr-pucher@duh.de

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