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Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe unterstützt Forderung von Umweltministerin Hendricks für Kohlekonsens noch in dieser Wahlperiode

Berlin, Donnerstag, 26.11.2015

Auf Worte müssen konkrete Schritte folgen – Wirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Merkel sollten der Umweltministerin vor dem Klimagipfel in Paris Rückendeckung geben

© E. Schittenhelm/fotolia
© E. Schittenhelm/fotolia

Bundesumweltministerin Hendricks hat verkündet, dass sie noch in dieser Legislaturperiode einen nationalen Konsens erzielen möchte, um das Zeitalter der Kohleverstromung bereits in 20 bis maximal 25 Jahren zu beenden. Dazu erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Das Vorhaben von Frau Hendricks, sich für ein schnelleres Ende der Kohleverstromung in Deutschland einzusetzen, ist begrüßenswert. Besonders vor dem in ein paar Tagen beginnenden Klimagipfel in Paris ist dies ein wichtiges Signal für die internationale Staatengemeinschaft. Dieser Wille verblasst jedoch, wenn auf die Worte keine konkreten Schritte erfolgen. Soll das Ende der Kohleverstromung noch in dieser Legislaturperiode vereinbart werden, darf die Festlegung konkreter Schritte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Wirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Merkel sollten der Umweltministerin bei Ihrem Einsatz für den Klimaschutz und die Energiewende Rückendeckung geben. Bei ihrer Reise nach Paris sollte Frau Merkel die klare Botschaft im Gepäck haben, dass die Regierung das Ende der Kohleverstromung in Deutschland vorzeitig umsetzen wird. Nur durch einen Kohlekonsens kann sichergestellt werden, dass der notwendige Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland wirtschafts- und sozialverträglich erfolgt.“

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
Tel.: 030 2400867-15, Mobil: 0160 90354509, E-Mail: mueller-kraenner@duh.de 

Ann-Kathrin Marggraf, Pressereferentin
Tel.: 030 2400867-21, Mobil: 0151 26749133 E-Mail: marggraf@duh.de

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