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Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe: Gegner der Windenergie für Arbeitsplatzverluste in Brandenburg verantwortlich

Dienstag, 21.09.2021

Kommentar von DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner zur angekündigten Schließung des Standorts Lauchhammer durch den Windenergieanlagenbauer Vestas

© rcfotostock / Fotolia

Berlin, 21.09.2021: Zur gestern angekündigten Schließung des Standorts Lauchhammer durch den Windenergieanlagenbauer Vestas mit dem Wegfall von 460 Arbeitsplätzen erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Wo die Windenergie mit Abstandsregeln und anderen Schikanen verhindert wird, fallen auch die Arbeitsplätze bei den Herstellern weg. Diesen Zusammenhang zu erkennen, ist keine Raketenwissenschaft. Die Schließung des Vestas-Standorts Lauchhammer geht auf die Kappe von Armin Laschet, Markus Söder und dem Brandenburger Spitzenkandidaten der Union, Jens Koeppen. Alle drei haben sich immer wieder für Abstandsregeln für die Windenergie ausgesprochen und sich geweigert, Hürden für den Windausbau zu beseitigen. Laschet und Söder haben die Abstandsregeln in den von ihnen regierten Bundesländern umgesetzt, der Brandenburger Bundestagsabgeordnete Koeppen war bei der letzten Revision des Erneuerbare-Energien-Gesetzes einer der stärksten Befürworter von Abstandsregeln auch auf Bundesebene. Hier offenbart sich das ganze wirtschaftspolitische Versagen der Gegner der Energiewende in der Union: Ausgerechnet in einer Braunkohleregion in Brandenburg gehen nun wegen fehlender Unterstützung der Politik Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche verloren, während gleichzeitig Milliarden Steuergeld im Zuge des viel zu teuren Kohleausstiegs in den Strukturwandel gesteckt werden. Es wird eine der ersten und wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung sein, dieses von der Union angerichtete Desaster beim Ausbau der Windenergie zu beenden und einen Neustart zu suchen.“

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de


DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

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