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Pressemitteilung

Bundesrat kann morgen mit neuer Düngeverordnung für sauberes Wasser sorgen

Donnerstag, 26.03.2020
© Countrypixel / Fotolia

Berlin, 26.3.2020: Der Bundesrat stimmt morgen über die neue Düngeverordnung ab. Deutschland überschreitet seit Jahrzehnten den Nitrat-Grenzwert im Grundwasser. Die EU-Kommission droht mit Strafzahlungen in Höhe von 857.000 Euro pro Tag. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe:

„Der Bundesrat muss morgen der neuen Düngeverordnung zustimmen. Seit 29 Jahren verschleppt die Politik die Einhaltung des Nitrat-Grenzwerts im Grundwasser. Sauberes Trinkwasser ist notwendige Voraussetzung für eine gesunde Ernährung. Trinkwasserschutz ist Gesundheitsschutz. Stimmt der Bundesrat nicht zu, drohen Deutschland Strafzahlungen in Millionenhöhe, die wir uns in der aktuellen Zeit nicht leisten können. Deshalb appelliere ich an alle Bundesratsmitglieder: Stimmen Sie der neuen Düngeverordnung zu, drehen Sie der Massentierhaltung den Güllehahn ab.“

Link:

Mehr Informationen zum Thema Nitrat: https://www.duh.de/themen/natur/naturvertraegliche-landnutzung/stickstoff-in-der-umwelt/nitrat/

Kontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de 

DUH-Pressestelle:

Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

 

 

 

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