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Pressemitteilung

Big Jump Challenge 2012 – Tausende Jugendliche demonstrieren für saubere Flüsse und Seen

Premnitz/Rathenow, Freitag, 15.06.2012

Um auf den Schutz der deutschen Gewässer aufmerksam zu machen, gehen am 17. Juni 2012 tausende Jugendliche in ganz Deutschland im Rahmen der „Big Jump Challenge“ schwimmen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) unterstützt Schülerinnen und Schüler aus vier Brandenburger Schulen, die im Rahmen einer eigenen kleinen Aktion auf dem Gelände des Rathenower Wassersportvereins in die Havel springen.

Um auf den Schutz der deutschen Gewässer aufmerksam zu machen, gehen am 17. Juni 2012 tausende Jugendliche in ganz Deutschland im Rahmen der „Big Jump Challenge“ schwimmen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) unterstützt Schülerinnen und Schüler aus vier Brandenburger Schulen, die im Rahmen einer eigenen kleinen Aktion auf dem Gelände des Rathenower Wassersportvereins in die Havel springen. Bevor die „Havel-Jumper“ am Sonntag um 15.00 Uhr ins Wasser gehen, sind ein Unterhaltungsprogramm mit Neptuntaufe und einer Wasseraktion in Kostümen geplant.

„Mit dem Sprung in die Havel möchten wir auf die Schutzbedürftigkeit und Schönheit unserer heimischen Gewässer aufmerksam machen“, sagt Ines Wittig, Projektmanagerin für das Netzwerk Lebendige Flüsse bei der DUH. „Wir fordern, dass auch hier an der Havel die europäische Wasserrahmenrichtlinie vollständig umgesetzt wird, die den guten chemischen und ökologischen Zustand aller Gewässer bis 2015 vorschreibt.“

Eine Jury entscheidet am Ende über die drei kreativsten Badeaktionen. Deren Teams fahren im Herbst 2012 als Botschafter nach Berlin, um die Aktion rückblickend vor dem Deutschen Bundestag zu präsentieren.

Die Big Jump-Aktion in Rathenow findet am 17. Juni 2012 von 14.00 bis 16.00 Uhr auf dem Gelände des Rathenower Wassersportvereins Kanu 1922 e.V. statt. Duschen und Umkleiden sind vorhanden. Alle Informationen zu der Big Jump Challenge finden Sie auch im Internet unter www.bigjump2012.net

Für Rückfragen:

Nele Kapretz
Kampagnenleitung Big Jump Challenge
Tel.: 030 / 22398936, Mobil: 0177 / 4700966, E-Mail: nele.kapretz@uni-greifswald.de

Ines Wittig
Projektmanagerin bei der DUH
Mobil: 0160 / 5321056 E-Mail: lebendigeelbe@duh.de

Hintergrund:

Der Big Jump ist ein europaweiter Flussbadetag, an dem die Menschen mit einem gemeinsamen Sprung ins Wasser saubere und lebendige Flüsse und Seen fordern. Der Big Jump unterstützt die Forderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nach einem guten chemischen und ökologischen Zustand unserer Gewässer. Dieser soll in Europas Flüssen und Seen bis 2015 erreicht sein. Auf Anfrage im Parlament hat die Bundesregierung 2011 jedoch angegeben, dass bis 2009 lediglich 10 Prozent der Flüsse und Seen in Deutschland einen guten ökologischen Zustand erreicht haben, und dass bis 2015 nur weiteren 8,5 Prozent das Ziel erreichen werden.

Die Big Jump Challenge ist Teil der Big Jump Veranstaltungs-Familie, bei der Jugendliche im Vorfeld des Jumps ihre Behörden anschreiben und den Stand der Umsetzung der WRRL erfragen und die Ergebnisse auf www.bigjump2012.net veröffentlichen.

Organisiert wird die Big Jump Challenge von der Forschungsgruppe GETIDOS und ihren Partnerorganisationen, der Deutschen Umwelthilfe e.V., der Grünen Liga e.V., dem Global Nature Fund, betterplace lab und Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. sowie dem Europäischen Flussnetzwerk. Schirmherrin ist Prof. Dr. Gesine Schwan.

Die Big Jump-Aktion an der Havel wird über das Förderprogramm  „Aktion Gesunde Umwelt – unsere Zukunft im Land Brandenburg“ - eine Gemeinschaftsaktion des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) und der ANU Brandenburg - aus Lottomitteln finanziell und durch die Beraterin für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung des Schulamts Brandenburg unterstützt. 

Deutschlands Flüsse und Seen brauchen unsere Hilfe! Deshalb hat das European Rivers Network den Europäischen Flussbadetag ins Leben gerufen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen in ihre Flüsse und Seen springen und die „wiederentdeckte Freude am Leben mit und an den Flüssen“ zelebrieren. Die Badetage sollen die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, erzielte Erfolge hinsichtlich der Wasserqualität auszuweisen und im weitesten Sinne dazu beitragen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger wieder für ihre Gewässer und die entsprechende Politik interessieren.

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