pageBG

Pressemitteilung

Appell von Deutscher Mieterbund und Deutsche Umwelthilfe an die Ampel-Parteien: Bezahlbares Wohnen und Klimaschutz gehören zusammen

Montag, 08.11.2021 Dateien: 1
© Axel - stock.adobe.com

Berlin, 8.11.2021: Anlässlich der fortschreitenden Koalitionsverhandlungen warnen der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und bei der geplanten Wohnraumoffensive den Einklang von Klima- und Mieterschutz außen vor zu lassen.

Von einem integrierten Ansatz fehle im Sondierungspapier jede Spur, kritisiert Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Die Fehler der vergangenen Jahre dürfen nicht wiederholt werden: Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass neue Gebäude nach veralteten Standards errichtet werden. Der Bau von neuen Wohnungen muss mit dem Ziel eines klimaneutralen und energieeffizienten Gebäudebestands kompatibel sein, sonst lässt die Ampel-Koalition heute die Sanierungsfälle von morgen bauen. Wenn diese Gebäude in einigen Jahren außerhalb ihres natürlichen Sanierungszyklus saniert werden müssen, verursacht das unnötige zusätzliche Kosten. Zudem muss die Sanierungsrate und -tiefe deutlich steigen. Nur so kann der klimaneutrale Gebäudebestand erreicht werden.“

„Ein optimal saniertes Gebäude kann die Kosten des Wohnens senken und vor steigenden fossilen Energiepreisen schützen, allerdings nur, wenn warmmietenneutral saniert wird. Daher muss die Modernisierungsumlage entfallen, der CO2-Preis vollständig beim Vermieter verbleiben und die Förderung massiv aufgestockt werden.“ ergänzt Dr. Melanie Weber-Moritz, Bundesdirektorin des DMB. „Die aktuelle Energiepreisentwicklung gibt einen Vorgeschmack darauf, was droht, wenn bezahlbares Wohnen und Klimaschutz nicht zusammengedacht werden. Die Zeche zahlen besonders einkommensschwache Haushalte, denn diese leben in älteren und energetisch schlechteren Gebäuden. Sie müssen vor explodierenden Energiepreisen und steigenden CO2-Kosten geschützt werden. Doch im Moment werden Mieterinnen und Mieter sogar mit zusätzlichen Kosten durch den vollen CO2-Preis belastet. Dieser muss von Vermietenden getragen werden, nur so werden richtige Anreize für energiesparende und CO2-arme Wohnungen gesetzt.

Links:

Folgendes Dokument finden Sie am Ende dieser Seite als Download:

  • 10-Punkte-Sofortprogramm für sozialverträgliche Gestaltung der energetischen Sanierung und mehr Klimaschutz in Gebäuden

Kontakt:

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, metz@duh.de

DUH-Newsroom:

030 2400867-20, presse@duh.de

DMB-Pressestelle:

Dr. Jutta Hartmann, 030 22323-35, info@mieterbund.de

Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik und Analyse-Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen.Sie entscheiden, ob Sie über den Button „Alle akzeptieren“ alle Cookies zulassen oder über den Button „Alle ablehnen“ auf die erforderlichen Cookies beschränken. Individuelle Einstellungen können Sie über den Button „Einstellungen“ vornehmen. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung.Sofern Sie den Button „Alle akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit über „Persönliche Einstellungen“ im Fußbereich der Website ändern.Sofern Sie Cookies zu Statistik-/ Marketingzwecken oder externen Inlineframes akzeptieren willigen Sie ein, dass Ihre Daten durch Dienste wie YouTube, Google Analytics, TikTok in den USA verarbeitet werden. Aus Sicht des Europäischen Gerichtshofs besitzt die USA nach EU-Standards ein unzureichendes Datenschutzniveau. Insbesondere besteht die Gefahr, dass Ihre Daten durch US-Behörden zu Zwecken der Überwachung ohne jegliche Rechtsbehelfsmöglichkeiten verarbeitet werden können. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie das Setzen von über „Persönliche Einstellungen“ im Fußbereich der Website ändern auf „Erforderliche Cookies“ beschränken..