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Pressemitteilung

15. Elbe-Schüler-Camp in der sächsischen Region Augustusburg-Erdmannsdorf gestartet

Berlin, Montag, 17.09.2012

Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus vier sächsischen Schulen erkunden den Lebensraum des Fließgewässers Zschopau – Elbe-Camp findet von 17. bis 20. September 2012 statt

© DUH
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Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und siebzehn Jahren kommen heute zum Auftakt des 15. Sächsischen Elbe-Schüler-Camps in der Region Augustusburg-Erdmannsdorf zusammen. Die Veranstaltung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) bietet Heranwachsenden die Möglichkeit, sich bei geführten Streifzügen durch die Natur über deren Erhalt zu informieren und sich mit eigenen Ideen für den Umweltschutz einzubringen. Das Camp, das vom Sächsischen Ministerium für Kultus und Sport finanziert wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nachhaltigkeit kann jeder – jeder hat eine Idee“ und findet von 17. bis 20. September 2012 statt.

Die Artenvielfalt der Erde schwindet unaufhörlich – über 40.000 Arten stehen auf der „Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten“, jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel aller Amphibienarten ist bedroht. Aus diesem Grund haben die Vereinten Nationen von 2011 bis 2020 die UN-Dekade für biologische Vielfalt ausgerufen. „Der Schutz von Arten und Lebensräumen ist heute wichtiger als jemals zuvor. Deshalb möchten wir mit dem 1997 ins Leben gerufenen Elbe-Schüler-Camp Heranwachsenden wertvolles Wissen über das Ökosystem Fließgewässer nahe bringen und so ein Bewusstsein für den Erhalt der dortigen Tier- und Pflanzenwelt schaffen“, sagt Ulrich Stöcker, Leiter der Abteilung für Naturschutz bei der DUH.

Die Teilnehmer des diesjährigen Camps stammen aus vier sächsischen Schulen und werden mit den Umweltmobilen der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt (LANU) den Lebensraum des Fließgewässers Zschopau erforschen. Auch eine nächtliche Exkursion steht auf dem Programm, während der die Jugendlichen Nachtfalter beobachten können, um so mehr über deren Bedeutung für die biologische Vielfalt und den Menschen zu erfahren. In Zusammenarbeit mit der zuständigen Flussmeisterei in der Zschopau legen die Schülerinnen und Schüler auch eine Sedimentinsel aus losen Steinen an, die Tieren und Pflanzen als neuer Lebensraum dienen soll.

Hintergrund:
Den Gedanken der Nachhaltigkeit in allen Bildungsbereichen zu verankern, ist das Hauptziel der derzeitigen UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005 – 2014). Kinder und Jugendliche für lokale und globale Zusammenhänge sowie für Verhaltensänderungen in ihrer Umwelt zu sensibilisieren, ist dabei eine der wichtigsten Aufgaben. Besonders die Erweiterung der Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten sowie die Nutzung außerschulischer Lernorte und die Öffnung der Schulen zum regionalen Umfeld bieten sich dafür an. Umweltbildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil der DUH-Initiativen zum Schutz der Flüsse und Bäche. Aus diesem Grund initiiert und organisiert die DUH als bundesweit tätiger Umwelt- und Naturschutzverband seit vielen Jahren Fächer verbindende und handlungsorientierte Projekte und Angebote. Ziel ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zur Identifikation mit ihrer Region und ihren Flüssen zu bieten und sie gleichzeitig für den Schutz und Erhalt der Flusslandschaft zu begeistern. Im Umweltbildungsprojekt „Schulen für eine Lebendige Elbe“ als Teil des Projektes „Lebendige Elbe“ arbeiten seit 1997 Schulen im Einzugsgebiet der Elbe zusammen. In Lehrerfortbildungen, bilateralen Treffen, regionalen Aktivitäten in den Schulen, praktischen Naturschutzaktionen und mehrtägigen Schüler-Camps werden ökologische mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen in Verbindung gebracht.

Für Rückfragen:

Ulrich Stöcker, Leiter Naturschutz, Deutsche Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0160 8950556, E-Mail: stoecker@duh.de

Ines Wittig, Projektleiterin, Deutsche Umwelthilfe e.V., Geschäftsstelle Köthen, Poststraße 7, 06366 Köthen, Tel. 03496 210007, Mobil: 0160 5321056, E-Mail: lebendigeelbe@duh.de

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