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Pressemitteilung

10 Jahre „Lebendige Elbe“: 10 Jahre erfolgreiche Partnerschaft für einen Fluss

Hamburg, Donnerstag, 26.04.2007

Eine volle Dekade engagieren sich das Verlagshaus Gruner + Jahr und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer beispielhaften Umweltpartnerschaft für den Schutz der Elbe. Anlässlich einer Festveranstaltung hielten die Partner nun in Hamburg Rückschau und zogen eine Zwischenbilanz. Rund 100 Projekte im Natur- und Artenschutz, in der Umweltbildung und zur Verbesserung der stromübergreifenden Kommunikation konnten bis heute initiiert, gefördert und umgesetzt werden. Zu spektakulären Höhepunkten entwickelten sich die „Elbebadetage“ 2002 und 2005, an denen jeweils tausende von Menschen in die Fluten der Elbe sprangen.

 

Unter dem Motto „10 Jahre Lebendige Elbe: Rückschau – Erfolge – Visionen“ feiern die Deutsche Umwelthilfe und das Verlagshaus Gruner + Jahr heute das 10-jährige Bestehen des Projektes „Lebendige Elbe“. Nicht ohne Stolz blicken die Partner zurück auf ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt. 
„Als Verlagshaus ging es uns von Anfang an darum, die Kommunikation zwischen vielen unterschiedlichen Akteuren und Interessen zu unterstützen. Nur so kann es gelingen, das Verständnis für den Erhalt dieser einmaligen Flusslandschaft zu verbessern“, so Angelika Jahr-Stilcken, Mitglied des Vorstandes von Gruner + Jahr.

Die im Rahmen des Projekts „Lebendige Elbe“ organisierten Elbebadetage 2002 und 2005, die tausende von Menschen in vielen Städten und Gemeinden entlang des Elbufers an „ihren“ Fluss lockten, entwickelten sich zu volksfestartigen Höhepunkten  mit einer überwältigenden Medienresonanz. Erfreut stellt Roberto Epple, Projektleiter „Lebendige Elbe“ und Direktor des European Rivers Network fest: „Heute sind die jährlichen Elbbadetage aus den Veranstaltungskalendern der meisten Städte entlang des Flusses nicht mehr wegzudenken. Die Menschen erkennen zunehmend, was ihnen diese einmalige Flusslandschaft wert ist.“

Über die spektakulären und medienwirksamen Aktionen hinaus wurden von den Projektbeteiligten während der vergangenen Dekade mehr als 100 Einzelprojekte mit einem Finanzvolumen von rund 350.000 Euro gefördert. Besonders zu erwähnen sind beispielgebende Vorhaben wie die bundesweit größte Deichrückverlegung bei Lenzen in Brandenburg, Beweidungsvorhaben zum Schutz von Auenwiesen bei Köthen oder Initiativen zum Schutz des Elbe-Aals.

Wichtiges Anliegen der Partner war es auch, die Jugend für die Elbe zu begeistern. An der Kampagne „Schulen für eine Lebendige Elbe“ haben sich bis zu 200 Schulen in Deutschland und Tschechien beteiligt. Jährlich werden „Elbe-Camps“ organisiert, die den Kindern und Jugendlichen die Natur in den Elbauen nahe bringen. Auch das ist eine Investition in die Zukunft des Flusses.
Regelmäßige Reisen mit Journalisten an ausgewählte Elbabschnitte von der Quelle bis zur Mündung trugen ebenfalls dazu bei, dieses einmalige Ökosystem einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Prof. Harald Kächele, Bundesvorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V.: „Die Schönheit der Natur und der Reichtum an Kulturschätzen entlang der Elbe begeistern heute nicht nur die Menschen, sondern tragen auch zur nachhaltigen Regionalentwicklung, beispielsweise im Tourismus bei“.

Auf der Festveranstaltung im Auditorium des Verlagshauses Gruner + Jahr in Hamburg werden heute „Meilensteine“ der Kampagne, Persönlichkeiten, die das Projekt langjährig begleitet haben, aber auch Elbe-Literatur, Unterhaltsames und ein Blick in die Zukunft präsentiert.

Weiterer Förderer des Projekts „Lebendige Elbe“ ist Unilever Deutschland.

 

Rückfragen:


Dr. Frank Neuschulz
Leiter Naturschutz der Deutschen Umwelthilfe e.V., Gartenstr. 7, 29475 Gorleben, Mobil: 0160 8950556, Fax: 030 258986-19, E-Mail: neuschulz@duh.de

Roberto Epple
Projektleiter  „Lebendige Elbe“ und Direktor des European Rivers Net-work, Mobil: 0033 608 621267, E-Mail: roberto.epple@rivernet.org

Dr. Maria Hoffacker
Leiterin Public Affairs + Corporate Responsibility, Gruner + Jahr AG & Co KG, Unternehmenskommunikation, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg, Tel.: 040 3703 3878, Fax: 040 3703 3878, E-Mail: umweltreferat@guj.de

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