pageBG

Pressemitteilung

1. Deutsch-tschechischer Jugendaustausch zum Schutz der Fließgewässer

Berlin/Magdeburg, Mittwoch, 23.01.2013

Heranwachsende aus zwei Ländern geben der Elbe im Rahmen von Radioworkshops der Deutschen Umwelthilfe und Radio YCBS eine Stimme

Fließgewässer schützen und den interkulturellen Austausch unter Jugendlichen fördern – dieses Ziel verfolgt der erste „Deutsch-tschechische Jugendaustausch im Projekt „Die Sprachen des Flusses“. Für den viertägigen Workshop der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) kommen ab morgen (24.1.2013) 43 junge Menschen aus Deutschland und Tschechien im Alter zwischen 13 und 17 Jahren in Magdeburg zusammen. Im Rahmen von Radioseminaren des internationalen Jugendsenders YCBS – Youth Connected By Sounds – lernen sie, ihre Geschichten über die Kultur der Elbe und ihre Bedeutung für die Umwelt zu erzählen.

„Wir wollen die Begeisterung für die Elbe unter den Heranwachsenden in Deutschland und in Tschechien fördern und sie gleichzeitig ermutigen, mehr über die einzigartige Landschaft zu lernen, die den Fluss umgibt“, sagt Ines Wittig, Projektmanagerin bei der DUH, die den Workshop vor Ort begleitet. Unter Anleitung von Mila Zaharieva-Schmolke, die das internationale Jugendradio YCBS mit Sitz in Berlin leitet, werden die teilnehmenden Jugendlichen mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrern erste eigene Beiträge zu ökologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen entlang der Elbe erstellen. Ihre zweisprachigen Radiodokumentationen sind anschließend auf der Internetplattform www.ycbs.eu zu hören. An dem vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg geförderten Projekt nehmen zwei Schulen aus Tschechien sowie die Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow, das Bertolt-Brecht-Gymnasium Brandenburg und die Bruno-Bürgel-Gesamtschule Rathenow teil.

Den Gedanken der Nachhaltigkeit in allen Bildungsbereichen zu verankern ist das erklärte Hauptziel der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die DUH initiiert und organisiert deshalb als bundesweit tätiger Umwelt- und Naturschutzverband seit vielen Jahren Fächer verbindende und handlungsorientierte Bildungsangebote zum Schutz von Flüssen und Bächen. Mit diesen Umweltbildungsprojekten will die DUH Schulen sowie ihre Schülerinnen und Schüler motivieren, sich aktiv und langfristig mit dem Fließgewässern in ihrer Umgebung oder Region auseinander zu setzen und die Gewässer schützen. Das Dachprojekt „Schulen für Lebendige Flüsse“ ermöglicht den dafür notwendigen Austausch innerhalb der Einzugsgebiete großer Flüsse.

Entlang der Elbe arbeiten Schulen bereits seit 1997 in dem von der DUH ins Leben gerufenen Umweltbildungsprojekt „Schulen für eine Lebendige Elbe“ zusammen. In Lehrerfortbildungen, bilateralen Treffen, regionalen Aktivitäten in den Schulen, praktischen Naturschutzaktionen und mehrtägigen Schüler-Camps werden ökologische mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen in Verbindung gebracht. Das Projekt „Schulen für eine Lebendige Elbe“ wird von dem Unternehmen Kyocera gefördert. Die Kooperation der DUH mit Kyocera feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Darüber hinaus engagiert sich die DUH mit der Kampagne „Lebendige Flüsse“ an Rhein, Neckar, Lippe, Weser, Werra und Spree.

Kontakt:

Ines Wittig, Projektmanagerin Naturschutz
Mobil: 0160 532 1053, E-Mail: lebendigeelbe@duh.de

Daniel Eckold, Pressesprecher
Tel. 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: eckold@duh.de

Teilen auf:

Privatsphäre Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um die Kernfunktionalität zu ermöglichen und den Inhalt zu personalisieren und die Besuche auf der Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzerklärung.

Erforderliche Cookies

Externe Inlineframes

Statistik Cookies

Privatsphäre Einstellungen

Wir setzen Cookies ein, um die Kernfunktionen zu ermöglichen, die Webseitennutzung zu erleichtern und zu analysieren und unsere Themen auf Ihre Interessen abzustimmen. Sie entscheiden, welche Cookies Sie zulassen oder ablehnen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Einstellungen“, um Ihre Einstellungen zu treffen und weitere Informationen zum Umfang der Datenverarbeitung zu erhalten. Sofern Sie den Button „Akzeptieren“ anklicken, stimmen Sie dem Einsatz der über den Button „Einstellungen“ dargestellten Umfang der Cookie-Nutzung zu. Ihre Entscheidung können Sie jederzeit in den Privatsphäre-Einstellungen (Fußbereich der Website) ändern.