Smart Meter vs. Smart Meter light – welcher Weg beschleunigt die Energiewende?
Die Digitalisierung des Stromsystems ist eine wichtige Voraussetzung, um erneuerbare Energien, flexible Verbraucher und dynamische Stromtarife sinnvoll zusammenzubringen. Doch der Smart-Meter-Rollout in Deutschland kommt nur langsam voran. Mit dem politisch angekündigten „Smart Meter Light“ soll Haushalten ohne Einbaupflicht ein einfacherer und günstigerer Zugang zu zeitaufgelösten Verbrauchsdaten ermöglicht werden. Wie diese Lösung technisch und regulatorisch aussehen soll, ist bislang offen.
Befürworter sehen darin einen pragmatischen Weg, um mehr Haushalte schneller an dynamischen Tarifen und einem aktiven Energiemanagement zu beteiligen. Kritiker warnen dagegen vor einem zweiten Technologiepfad, der Ressourcen bindet, neue Parallelstrukturen schafft und den bestehenden Rollout verzögern könnte. Auch Vergleiche mit anderen Ländern greifen zu kurz, wenn Sicherheitsstandards, Funktionen und Marktprozesse unterschiedlich sind.
Gemeinsam mit unseren Experten diskutieren wir, welcher Weg die Energiewende tatsächlich voranbringt. Entscheidend sind bezahlbare Lösungen, ein konkreter Nutzen für Verbraucher*innen, Datenschutz und langfristige Anschlussfähigkeit. Ist der Smart Meter Light ein sinnvoller Türöffner – oder ein Umweg beim Aufbau einer verlässlichen digitalen Infrastruktur?
Programm
- 15:00 Uhr Begrüßung und Einführung, Rupert Wronski, Stellvertretender Leiter Kommunaler Umweltschutz DUH
- Politische Einordnung, Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH
- Pro Smart Meter light, Sebastian Schaule, Head of Political & Public Affairs octopus energy
- Contra Smart Meter light, Bouke Stoffelsma, CEO von Hausheld AG
- Wissenschaftliche Einordnung, Dr. Erwan Taillanter, Senior Research Consultant, Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE)
- 16:00 Moderierte Diskussion im Plenum
- 17:00 Ende
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Smart Meter vs. Smart Meter light
Datum: 13.10.2026
Uhrzeit: 15:00 - 17:00 Uhr
Ort: Online via Zoom
© Steffen Holzmann Rupert Wronski
Stellv. Leiter Kommunaler Umweltschutz
Tel.: 07732 9995-30
E-Mail: Mail schreiben