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Wir brauchen wirksame Extremwettervorsorge!

Mit der sich zuspitzenden Klimakrise nimmt das Risiko für Extremwetterereignisse spürbar zu. Die Folgen sind so vielseitig wie gravierend: anhaltende Hitze, Dürre, Wasserknappheit, Ernteausfälle. Gleichzeitig unvorhergesehene Starkregenereignisse, dramatische Fluten, zerstörte Häuser und Landstriche sowie unzählige Todesopfer. 

Fünf Jahre nach der verhängnisvollen Katastrophe im Ahrtal haben Bund und Länder zwar erste zaghafte Schritte für die Klimaanpassung unternommen. Doch unser Hochwasser-Check 2026 zeigt deutlich: Der Handlungsbedarf ist groß und duldet keinen Aufschub, da Menschen jetzt vor den Auswirkungen der Klimakrise geschützt werden müssen. In 99 von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten ist der von uns errechnete Hochwasser-Risikograd hoch. Hochwasserschutz-Infrastruktur zur Katastrophenvorsorge muss in ganz Deutschland mit naturbasiertem Wasserrückhalt in der Landschaft für eine klimagerechte Hochwasservorsorge unterstützt werden.

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Petition: Jetzt #unserWasser schützen!

Mit Wasserknappheit und Extremwetterereignissen sind die Auswirkungen der Klimakrise auch in Deutschland längst spürbar. Wir stecken mitten in der Wasserkrise. Noch kann die Bundesregierung das Schlimmste abwenden. Doch die Zeit der Strategien und Aktionsplanungen ist vorbei – jetzt braucht es Taten, jetzt müssen vor Ort Maßnahmen sichtbar werden! Kommunen und Landkreise dürfen jedoch nicht allein gelassen werden. Die Bundespolitik muss mit klaren Entscheidungen und ausreichenden Geldern Sorge für vielfältige Veränderungen tragen.    

Statt dabei zuzusehen, wie Flussauen weiter zugebaut werden und wie sich Industrie und Landwirtschaft unkontrolliert an unserem Wasser bedienen, um die eigenen Profite zu maximieren, muss die Bundesregierung dringend Maßnahmen ergreifen, um dieser Praxis einen Riegel vorzuschieben. In Zeiten, in denen unser kostbarstes Gut Wasser immer weniger wird, ist eine gerechte Verteilung umso wichtiger! Aber während wir Bürger*innen bereits zum Wassersparen aufgerufen werden, gibt es für Industrie und Landwirtschaft kaum Regulierungen. Das darf nicht sein!

Wenn Wasserknappheit und verheerende Flutkatastrophen regelmäßig die Schlagzeilen dominieren, ist es allerhöchste Zeit, die Weichen für eine klimaresiliente Zukunft zu stellen. Hierzu müssen wir unsere Landschaften so gestalten, dass sie der Klimakrise trotzen. 

Wir fordern die Bundesregierung auf:

  • Setzen Sie Klimaschutz und Klimavorsorge konsequent um – stoppen Sie die Entwässerung der Landschaft und geben Sie den Flüssen wieder Raum.
  • Setzen Sie sich für die Wiederherstellung der Ökosysteme und eine Anpassung der Wassernutzung von Industrie, Landwirtschaft und Privathaushalten an die neue Wasserrealität in der Klimakrise ein.
  • Setzen Sie den zahlreichen Freifahrtscheinen ein Ende und steuern Sie den enormen Wasserverbrauch von Industrie und Landwirtschaft durch klare, streng kontrollierte Vorschriften für Wasserentnahmen.
  • Setzen Sie sich für ein verbessertes Hochwasserschutzgesetz mit einem klaren Fokus auf naturbasierten Lösungen ein.
  • Schaffen Sie echte Bauverbote in Überschwemmungsgebieten, um Menschen zu schützen und Flüssen dort Raum zu geben, wo sie beim Ausufern keinen Schaden anrichten.

Es geht um #unserWasser: Werden Sie Ihrem Auftrag gerecht und schützen Sie unsere Wasserressourcen, unsere Gewässer und uns! Wir brauchen JETZT eine zukunftsfähige Klimaschutzpolitik!


Wir müssen uns jetzt gegen die Auswirkungen der Klimakrise und Extremwetterereignisse wappnen.

Auch wenn Starkregen und anhaltende Dürre auf den ersten Blick sehr gegensätzlich sind, hängen sie überraschend eng zusammen. Durch steigende Temperaturen verdunstet mehr Wasser, Böden und Landschaften trocknen aus. Gleichzeitig kann die wärmere Luft mehr Feuchtigkeit speichern. Entlädt sich diese in kurzer Zeit, kommt es zu Starkregen, den ausgetrocknete Böden nicht mehr aufnehmen können. Die Folge: Hochwasser werden schlimmer!

Doch die Klimakrise allein ist nicht das Problem. Über Jahrhunderte haben wir Böden versiegelt, Flüsse begradigt, Moore entwässert und Landschaften auf schnelle Entwässerung ausgerichtet. Dadurch ging ihre natürliche Schwammfunktion verloren. Früher konnten Feuchtgebiete Wasser speichern und später langsam wieder an die Umgebung abgeben. Die aktuelle Entwässerungslandschaft ist jedoch alles andere als klimaresilient. 

Dürre, Fluten, Rekordtemperaturen werden extremer – und was tut die Politik? Zu wenig. Obwohl die Kosten für Hochwasserschäden explodieren, wird vielerorts noch immer zu eng am Fluss gebaut. Es werden Milliarden in den Wiederaufbau des Status-Quo und in immer höhere Deiche investiert, statt den Flüssen endlich wieder mehr Raum zu geben. 

Fordere mit uns die Regierung jetzt zum Handeln auf: Wir brauchen wieder mehr Mut zur Natur, damit unsere Landschaften der Klimakrise besser trotzen und wir sicherer vor ihren Gefahren werden. Wir verlangen ein Ende der Entwässerungslandschaft. Die Politik muss Klimaschutz, Klimavorsorge und Naturschutz gemeinsam vorantreiben und uns so wirksam vor Extremwetter schützen!

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